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Neuplatonismus und Christentum
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Oberseminar: Der Neuplatonismus zwischen Antike und Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Wiederaufnahme der platonischen Philosophie in den 2. und 3. nachchristlichen Jahrhunderten durch die verschiedenen Schulen des Mittel- und Neuplatonismus wird noch einmal der Grundidee der griechischen Philosophie Ausdruck verliehen: der Idee des Kosmos als organischem Körper mit einer Weltseele. In einer Zeit, in der das Christentum erstarkte und sich zu einer dezidierten Konkurrenz spätantiker philosophischer Schulen entwickelte, gab es immer wieder Berührungspunkte zwischen griechischer Philosophie und dem noch jungen Christentum, die sich vor allem durch die Übernahme griechischer Konzeptionen auf frühe christliche Theoriesysteme auszeichneten. So waren es insbesondere christliche Neuplatoniker, die sich in der Spätantike mit der platonischen Lehre auseinandersetzten, sie auf dem christlichen Siegeszug durch das Mittelalter trugen und ihr durch die Renaissance der Antike im 15. Jahrhundert in Italien zu seiner buchstäblichen "Wiedergeburt" verhalfen. Diese Arbeit versucht weder die Frage zu klären, ob oder inwiefern der Neuplatonismus noch als rein pagan-griechische Philosophie ohne orientalische Einflüsse gelten kann noch versucht sie, nach Gründen für die Verbindungen zwischen christlichem und neuplatonischem Denken zu forschen. Sie versucht, die Hauptberührungspunkte zwischen Neuplatonismus und Christentum aufzuspüren. Dabei wird sich diese Arbeit auf die drei Themen Trinität, negative Theologie und das Böse konzentrieren. Die Spätantike wird dabei als eine Epoche betrachtet, die die entstandene Kluft zwischen Gott und den Menschen auf philosophischem und religiösem Wege zu überwinden versuchte; eine Kluft, die durch die Ablösung des mythischen Denkens durch den Logos auf der einen Seite und durch die allegorische Auslegung des Alten Testaments (durch den hellenistisch-jüdischen Denker Philon von Alexandria) auf der anderen Seite entstanden war. In den mystizistischen Bestrebungen von Neuplatonismus und Christentum Unterschiede, aber vor allem Gemeinsamkeiten ausfindig zu machen, die dazu geführt haben, dass unzählige christliche Denker über die Jahrhunderte zwischen Spätantike und Renaissance immer wieder an der doch eigentlich verfeindeten und entschieden bekämpften, weil heidnischen Philosophie Griechenlands festhielten, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Ein klarer Schwerpunkt liegt dabei auf Plotins Neuplatonismus sowie Augustinus und Pseudo-Dionysius Areopagita als Vertreter der christlichen Theologie.

Anbieter: buecher
Stand: 19.02.2020
Zum Angebot
Gesammelte Werke Carl von Ossietzkys (eBook, ePUB)
0,99 € *
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Carl von Ossietzky, deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist, wurde als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne, die auf die Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam machte, 1931 in einem international aufsehenerregenden Prozess wegen Spionage verurteilt. Ossietzky erhielt dafür rückwirkend den Friedensnobelpreis 1935. Diese umfangreiche Sammlung enthält wahrscheinlich alle wesentlichen Texte dieses Ausnahme-Schriftstellers bis 1933, u. a. : Nationalliberale Götterdämmerung Ein Steckbrief Der verhaßte Gewerbeinspektor Sonnenwende Wehe den Kleinen! Panslavismus Hagemanns hamburger Zeit Der heilige Mars Das Erfurter Urteil Adjutantenritte Ein getreuer Eckart Der deutsche Wetterwinkel Der kranke Mann in Wien Der Prozeß des Herrn Henrici Ein Phantom Auferstehung Mexiko Die Schüsse von Serajewo Wo bleibt das Theater? Shaw und Wedekind Lichtenberg Monismus u[nd] Pazifismus Schriften zur Neuorientierung der auswärtigen Politik Wandlung der geistigen Atmosphäre Der Anstand am Pranger Herr Siemering, der Pazifist Das werdende Deutschland Ein Wort an alle Schwachmütigen Wolfgang Heine hält Gerichtstag Für Alfred Fried G. Höft Die weltliche Schule Pfadweiser-Verlag. Hamburg 1919. Waldemar Domroese Moral ohne Gott Pfadweiser-Verlag, Hamburg 6. Der Anmarsch der neuen Reformation Hans Zacharias Der junge Mensch und die Politik Pfadweiser-Verlag, Hamburg 6,1919. Profitwirtschaft oder Versorgungswirtschaft Sozialisierungsfragen von Prof. Dr. Franz Staudinger, Furche-Verlag, Berlin. Mk. -.80. An C.L. Siemering Ausverkauf Die Kasseler Generalversammlung Erotische Wiedergeburt Abschied Die Kasseler Generalversammlung [II] (Schluß) Ein Friedensministerium? Des Bürgers Wiederkehr Unsere Pflicht Der Adlerknopf Der Aufmarsch der Reaktion Demokratische Kulturpolitik Otto Lehmann-Rußbüldt, Jung-Frühling Verlag Neues Vaterland, E. Berger & Co., Berlin W. Pflicht zur Arbeit Im Jahre II der Republik Knüppeldick und Affenschmalz Im Jahre II Constantin Frantz Die demokratische Parole Nach der Sturmflut Ein Kapitel Lichtschlag Die Franzosen, die Judenfahne und der Schatten Loyolas Drehscheibe und Hemmschuh Die Deutsche Volkspartei von gestern und morgen Pazifisten-Tagung - Hans Paasche - Die Reichstagswahlen Volk und Menschheit Wir heißen euch hoffen! Nationales Delirium Von Traubs Baume Moskau und Potsdam Die nationalistische Internationale So geht es nicht weiter! Rede in der Fensternische Der Völkerbundgedanke in Deutschland Spa und die deutsche Psyche Noskes Visitenkarte »Von Kiel bis Kapp« Bessere Zeiten! Vom deutschen Balkan [Veit Valentin] Gespensterballett [Churchills Brief] Rotrußland »Orgesch Schöpferisches und schröpferisches Unternehmertum Aufruhr im Kanton Hänisch Gegen die Balkanisierung Deutschlands! Revolutionsbilanz Heinrich Ströbels Werk Demokratie und Völkerbund Eine neue Schrift Quiddes Arbeiterschaft und Gewaltpolitik Herr Professor Timerding Das besiegte Deutschland Die Geschichte vom Golem Drei neue Folies-Caprice-Einakter Der billige Weihnachtsbaum Kräfte der Vergangenheit Die schwache Republik Auch ein Jahresrückblick Der Fall D'Annunzio Das Ende einer Komödie Die Jugend rührt sich! Silvester im Schillertheater Eine notwendige Mahnung An die schreibenden Militärs Sonntags-Matinee im Staatstheater »Stimmen der Völker« »Mit Ehrhardt durch Deutschland« Einer von der wilden, verwegenen Jagd Persische Tänze Armen Ohanian Jeanne d'Arc am Rhein Ein untaugliches Suggestionsmittel Das Reich Zum 18. Januar 1921 Das französische Rätsel Das Kabinett Briand Ich träume ... Feuilletonpolitik Neubabylon Verbreitet Besonnenheit! Hauskonzert des »Künstlerdanks« Carl Rößlers »Pathetischer Hut« Kammerspiele Die letzte Instanz Der Militarismus in Amerika Bernard Shaw in der »Tribüne« »Blanco Posnets Erweckung« Nationaltrott Ich träume ... Demokratie im Wahlkampf Nadel liest vor... »Gelächter« und »Heiterkeit« Der Jux in der Politik Vortragsabend Friedrich Erhard »Körperausdruckskunst?« Preußenwahlen und »nationaler Gedanke« Zum Plakatfeldzug der Reaktion Der Dialog ohne Ende Keßlers Mexiko-Buch »Notizen über Mexiko«

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Carl von Ossietzky, deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist, wurde als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne, die auf die Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam machte, 1931 in einem international aufsehenerregenden Prozess wegen Spionage verurteilt. Ossietzky erhielt dafür rückwirkend den Friedensnobelpreis 1935. Diese umfangreiche Sammlung enthält wahrscheinlich alle wesentlichen Texte dieses Ausnahme-Schriftstellers bis 1933, u. a. : Nationalliberale Götterdämmerung Ein Steckbrief Der verhaßte Gewerbeinspektor Sonnenwende Wehe den Kleinen! Panslavismus Hagemanns hamburger Zeit Der heilige Mars Das Erfurter Urteil Adjutantenritte Ein getreuer Eckart Der deutsche Wetterwinkel Der kranke Mann in Wien Der Prozeß des Herrn Henrici Ein Phantom Auferstehung Mexiko Die Schüsse von Serajewo Wo bleibt das Theater? Shaw und Wedekind Lichtenberg Monismus u[nd] Pazifismus Schriften zur Neuorientierung der auswärtigen Politik Wandlung der geistigen Atmosphäre Der Anstand am Pranger Herr Siemering, der Pazifist Das werdende Deutschland Ein Wort an alle Schwachmütigen Wolfgang Heine hält Gerichtstag Für Alfred Fried G. Höft Die weltliche Schule Pfadweiser-Verlag. Hamburg 1919. Waldemar Domroese Moral ohne Gott Pfadweiser-Verlag, Hamburg 6. Der Anmarsch der neuen Reformation Hans Zacharias Der junge Mensch und die Politik Pfadweiser-Verlag, Hamburg 6,1919. Profitwirtschaft oder Versorgungswirtschaft Sozialisierungsfragen von Prof. Dr. Franz Staudinger, Furche-Verlag, Berlin. Mk. -.80. An C.L. Siemering Ausverkauf Die Kasseler Generalversammlung Erotische Wiedergeburt Abschied Die Kasseler Generalversammlung [II] (Schluß) Ein Friedensministerium? Des Bürgers Wiederkehr Unsere Pflicht Der Adlerknopf Der Aufmarsch der Reaktion Demokratische Kulturpolitik Otto Lehmann-Rußbüldt, Jung-Frühling Verlag Neues Vaterland, E. Berger & Co., Berlin W. Pflicht zur Arbeit Im Jahre II der Republik Knüppeldick und Affenschmalz Im Jahre II Constantin Frantz Die demokratische Parole Nach der Sturmflut Ein Kapitel Lichtschlag Die Franzosen, die Judenfahne und der Schatten Loyolas Drehscheibe und Hemmschuh Die Deutsche Volkspartei von gestern und morgen Pazifisten-Tagung - Hans Paasche - Die Reichstagswahlen Volk und Menschheit Wir heißen euch hoffen! Nationales Delirium Von Traubs Baume Moskau und Potsdam Die nationalistische Internationale So geht es nicht weiter! Rede in der Fensternische Der Völkerbundgedanke in Deutschland Spa und die deutsche Psyche Noskes Visitenkarte »Von Kiel bis Kapp« Bessere Zeiten! Vom deutschen Balkan [Veit Valentin] Gespensterballett [Churchills Brief] Rotrußland »Orgesch Schöpferisches und schröpferisches Unternehmertum Aufruhr im Kanton Hänisch Gegen die Balkanisierung Deutschlands! Revolutionsbilanz Heinrich Ströbels Werk Demokratie und Völkerbund Eine neue Schrift Quiddes Arbeiterschaft und Gewaltpolitik Herr Professor Timerding Das besiegte Deutschland Die Geschichte vom Golem Drei neue Folies-Caprice-Einakter Der billige Weihnachtsbaum Kräfte der Vergangenheit Die schwache Republik Auch ein Jahresrückblick Der Fall D'Annunzio Das Ende einer Komödie Die Jugend rührt sich! Silvester im Schillertheater Eine notwendige Mahnung An die schreibenden Militärs Sonntags-Matinee im Staatstheater »Stimmen der Völker« »Mit Ehrhardt durch Deutschland« Einer von der wilden, verwegenen Jagd Persische Tänze Armen Ohanian Jeanne d'Arc am Rhein Ein untaugliches Suggestionsmittel Das Reich Zum 18. Januar 1921 Das französische Rätsel Das Kabinett Briand Ich träume ... Feuilletonpolitik Neubabylon Verbreitet Besonnenheit! Hauskonzert des »Künstlerdanks« Carl Rößlers »Pathetischer Hut« Kammerspiele Die letzte Instanz Der Militarismus in Amerika Bernard Shaw in der »Tribüne« »Blanco Posnets Erweckung« Nationaltrott Ich träume ... Demokratie im Wahlkampf Nadel liest vor... »Gelächter« und »Heiterkeit« Der Jux in der Politik Vortragsabend Friedrich Erhard »Körperausdruckskunst?« Preußenwahlen und »nationaler Gedanke« Zum Plakatfeldzug der Reaktion Der Dialog ohne Ende Keßlers Mexiko-Buch »Notizen über Mexiko«

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Stand: 19.02.2020
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Das Modell der 'Wiedergeburt' in ausgewählten E...
13,90 CHF *
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere Deutsche Literatur - und Medienwissenschaft), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seelenwanderung, auch als Reinkarnation oder Metempsychose bezeichnet, ist die religiöse Vorstellung vom Übergang der Seele beim Tod in eine andere Daseinsform. Der vor allem in östlichen Religionen wie dem Buddhismus und dem Hinduismus beheimatete Reinkarnationsglaube beinhaltet in der Regel eine lange Abfolge von Metempsychosen, also Kreisläufe von Geburt, Tod und Wiedergeburt, während derer sich die Seele in unterschiedlichsten menschlichen, göttlichen, tierischen oder sogar pflanzlichen Körpern wieder finden kann. Auch fantastische Erzähltexte der Frühen Moderne (1890 - 1930) haben die biologische Reinkarnation thematisiert. Diese Literatur entwirft eine Welt, die im Grundsatz mit dem jeweiligen kulturellen Realitätsbegriff kompatibel ist. Jedoch tauchen hier Phänomene auf, die mit dieser festgelegten Wirklichkeit nicht vereinbar sind, weil sie zumindest eine seiner - logischen, physikalischen, biologischen oder theologischen - Basisannahmen verletzen, die fixieren, was das jeweilige System für mögliche oder unmögliche Welten hält. Zu diesen Erscheinungen zählt ebenfalls die Metempsychose. Aus diesen fantastischen Romanen geht ein epochenadäquates Modell hervor, in welchem die Selbstfindungsgeschichte, eine für die Epoche sehr typische Erscheinung, eng mit dem Komplex der Reinkarnation kombiniert wird. In diesem Modell der 'Wiedergeburt' zu 'neuem Leben' wird der Terminus 'Leben' - im Gegensatz zur Goethezeit (1770 - 1830) - andersartig semantisiert. Die Idee einer Seelenwanderung, also die einer wörtlichen, physischen Wiedergeburt, war zwar in der Goethezeit vorhanden, hier stand jedoch primär der Gedanke an verschiedene Zustände innerhalb eines biologischen Lebens, Goethes so genanntes 'neues Leben', im Vordergrund. Erst in der Frühen Moderne taucht das Konzept der biologischen Metempsychose häufiger und expliziter auf. Wie sich dieses epochenspezifische Modell in der fantastischen Literatur der Frühen Moderne manifestiert, wird in dieser Magisterarbeit anhand ausgewählter Erzähltexte veranschaulicht und nachgewiesen. Anhand der Interpretationen sind Graphiken entstanden, welche im Anhang der Arbeit einzusehen sind. Diese sollen der Veranschaulichung dienen. Folgende Romane liegen der Analyse zugrunde: Paul Bussons 'Die Wiedergeburt des Melchior Dronte' (1921), Franz Spundas 'Das Ägyptische Totenbuch' (1924) und Hermann Wiedmers 'Die Verwandlungen des Walter von Tillo' (1930).

Anbieter: Orell Fuessli CH
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Neuplatonismus und Christentum
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Oberseminar: Der Neuplatonismus zwischen Antike und Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Wiederaufnahme der platonischen Philosophie in den 2. und 3. nachchristlichen Jahrhunderten durch die verschiedenen Schulen des Mittel- und Neuplatonismus wird noch einmal der Grundidee der griechischen Philosophie Ausdruck verliehen: der Idee des Kosmos als organischem Körper mit einer Weltseele. In einer Zeit, in der das Christentum erstarkte und sich zu einer dezidierten Konkurrenz spätantiker philosophischer Schulen entwickelte, gab es immer wieder Berührungspunkte zwischen griechischer Philosophie und dem noch jungen Christentum, die sich vor allem durch die Übernahme griechischer Konzeptionen auf frühe christliche Theoriesysteme auszeichneten. So waren es insbesondere christliche Neuplatoniker, die sich in der Spätantike mit der platonischen Lehre auseinandersetzten, sie auf dem christlichen Siegeszug durch das Mittelalter trugen und ihr durch die Renaissance der Antike im 15. Jahrhundert in Italien zu seiner buchstäblichen 'Wiedergeburt' verhalfen. Diese Arbeit versucht weder die Frage zu klären, ob oder inwiefern der Neuplatonismus noch als rein pagan-griechische Philosophie ohne orientalische Einflüsse gelten kann noch versucht sie, nach Gründen für die Verbindungen zwischen christlichem und neuplatonischem Denken zu forschen. Sie versucht, die Hauptberührungspunkte zwischen Neuplatonismus und Christentum aufzuspüren. Dabei wird sich diese Arbeit auf die drei Themen Trinität, negative Theologie und das Böse konzentrieren. Die Spätantike wird dabei als eine Epoche betrachtet, die die entstandene Kluft zwischen Gott und den Menschen auf philosophischem und religiösem Wege zu überwinden versuchte; eine Kluft, die durch die Ablösung des mythischen Denkens durch den Logos auf der einen Seite und durch die allegorische Auslegung des Alten Testaments (durch den hellenistisch-jüdischen Denker Philon von Alexandria) auf der anderen Seite entstanden war. In den mystizistischen Bestrebungen von Neuplatonismus und Christentum Unterschiede, aber vor allem Gemeinsamkeiten ausfindig zu machen, die dazu geführt haben, dass unzählige christliche Denker über die Jahrhunderte zwischen Spätantike und Renaissance immer wieder an der doch eigentlich verfeindeten und entschieden bekämpften, weil heidnischen Philosophie Griechenlands festhielten, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Ein klarer Schwerpunkt liegt dabei auf Plotins Neuplatonismus sowie Augustinus und Pseudo-Dionysius Areopagita als Vertreter der christlichen Theologie.

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Das Modell der 'Wiedergeburt' in ausgewählten E...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere Deutsche Literatur - und Medienwissenschaft), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seelenwanderung, auch als Reinkarnation oder Metempsychose bezeichnet, ist die religiöse Vorstellung vom Übergang der Seele beim Tod in eine andere Daseinsform. Der vor allem in östlichen Religionen wie dem Buddhismus und dem Hinduismus beheimatete Reinkarnationsglaube beinhaltet in der Regel eine lange Abfolge von Metempsychosen, also Kreisläufe von Geburt, Tod und Wiedergeburt, während derer sich die Seele in unterschiedlichsten menschlichen, göttlichen, tierischen oder sogar pflanzlichen Körpern wieder finden kann. Auch fantastische Erzähltexte der Frühen Moderne (1890 - 1930) haben die biologische Reinkarnation thematisiert. Diese Literatur entwirft eine Welt, die im Grundsatz mit dem jeweiligen kulturellen Realitätsbegriff kompatibel ist. Jedoch tauchen hier Phänomene auf, die mit dieser festgelegten Wirklichkeit nicht vereinbar sind, weil sie zumindest eine seiner - logischen, physikalischen, biologischen oder theologischen - Basisannahmen verletzen, die fixieren, was das jeweilige System für mögliche oder unmögliche Welten hält. Zu diesen Erscheinungen zählt ebenfalls die Metempsychose. Aus diesen fantastischen Romanen geht ein epochenadäquates Modell hervor, in welchem die Selbstfindungsgeschichte, eine für die Epoche sehr typische Erscheinung, eng mit dem Komplex der Reinkarnation kombiniert wird. In diesem Modell der 'Wiedergeburt' zu 'neuem Leben' wird der Terminus 'Leben' - im Gegensatz zur Goethezeit (1770 - 1830) - andersartig semantisiert. Die Idee einer Seelenwanderung, also die einer wörtlichen, physischen Wiedergeburt, war zwar in der Goethezeit vorhanden, hier stand jedoch primär der Gedanke an verschiedene Zustände innerhalb eines biologischen Lebens, Goethes so genanntes 'neues Leben', im Vordergrund. Erst in der Frühen Moderne taucht das Konzept der biologischen Metempsychose häufiger und expliziter auf. Wie sich dieses epochenspezifische Modell in der fantastischen Literatur der Frühen Moderne manifestiert, wird in dieser Magisterarbeit anhand ausgewählter Erzähltexte veranschaulicht und nachgewiesen. Anhand der Interpretationen sind Graphiken entstanden, welche im Anhang der Arbeit einzusehen sind. Diese sollen der Veranschaulichung dienen. Folgende Romane liegen der Analyse zugrunde: Paul Bussons 'Die Wiedergeburt des Melchior Dronte' (1921), Franz Spundas 'Das Ägyptische Totenbuch' (1924) und Hermann Wiedmers 'Die Verwandlungen des Walter von Tillo' (1930).

Anbieter: Thalia AT
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Neuplatonismus und Christentum
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Oberseminar: Der Neuplatonismus zwischen Antike und Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Wiederaufnahme der platonischen Philosophie in den 2. und 3. nachchristlichen Jahrhunderten durch die verschiedenen Schulen des Mittel- und Neuplatonismus wird noch einmal der Grundidee der griechischen Philosophie Ausdruck verliehen: der Idee des Kosmos als organischem Körper mit einer Weltseele. In einer Zeit, in der das Christentum erstarkte und sich zu einer dezidierten Konkurrenz spätantiker philosophischer Schulen entwickelte, gab es immer wieder Berührungspunkte zwischen griechischer Philosophie und dem noch jungen Christentum, die sich vor allem durch die Übernahme griechischer Konzeptionen auf frühe christliche Theoriesysteme auszeichneten. So waren es insbesondere christliche Neuplatoniker, die sich in der Spätantike mit der platonischen Lehre auseinandersetzten, sie auf dem christlichen Siegeszug durch das Mittelalter trugen und ihr durch die Renaissance der Antike im 15. Jahrhundert in Italien zu seiner buchstäblichen 'Wiedergeburt' verhalfen. Diese Arbeit versucht weder die Frage zu klären, ob oder inwiefern der Neuplatonismus noch als rein pagan-griechische Philosophie ohne orientalische Einflüsse gelten kann noch versucht sie, nach Gründen für die Verbindungen zwischen christlichem und neuplatonischem Denken zu forschen. Sie versucht, die Hauptberührungspunkte zwischen Neuplatonismus und Christentum aufzuspüren. Dabei wird sich diese Arbeit auf die drei Themen Trinität, negative Theologie und das Böse konzentrieren. Die Spätantike wird dabei als eine Epoche betrachtet, die die entstandene Kluft zwischen Gott und den Menschen auf philosophischem und religiösem Wege zu überwinden versuchte; eine Kluft, die durch die Ablösung des mythischen Denkens durch den Logos auf der einen Seite und durch die allegorische Auslegung des Alten Testaments (durch den hellenistisch-jüdischen Denker Philon von Alexandria) auf der anderen Seite entstanden war. In den mystizistischen Bestrebungen von Neuplatonismus und Christentum Unterschiede, aber vor allem Gemeinsamkeiten ausfindig zu machen, die dazu geführt haben, dass unzählige christliche Denker über die Jahrhunderte zwischen Spätantike und Renaissance immer wieder an der doch eigentlich verfeindeten und entschieden bekämpften, weil heidnischen Philosophie Griechenlands festhielten, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Ein klarer Schwerpunkt liegt dabei auf Plotins Neuplatonismus sowie Augustinus und Pseudo-Dionysius Areopagita als Vertreter der christlichen Theologie.

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