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"Qu'est-ce qu'une phrase?". Die formale und str...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Niemandem, der sich nicht genauer mit sprachlichen Gebilden auseinandergesetzt hat, dürfte es schwerfallen, einen Satz von einem Nichtsatz zu unterscheiden. Eigentlich weiß jeder Mensch intuitiv, was ein Satz ist. Warum fällt es den Sprachwissenschaftlern dennoch so schwer, eine befriedigende und allgemeingültige Definition des Begriffes "Satz" zu geben? Wieso besteht auch nach jahrelanger Forschung und vielfachem Bemühen um diese Thematik, noch die unumgängliche Notwendigkeit, sich mit der Frage "Qu'est-ce qu'une phrase?", auseinanderzusetzen? Erstes Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es somit, die Schwierigkeiten von Satzdefinitionen herauszuarbeiten und dabei die verschiedenen Kriterienarten für Sätze zu analysieren. Es soll zugleich aufgezeigt werden, wieso es den Sprachwissenschaftlern unmöglich erscheint, eine allgemeingültige Satzdefinition zu finden.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.10.2020
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Eine Beurteilung von Wolfgang Kerstings Liberal...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 31.10.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

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Stand: 31.10.2020
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'Qu'est-ce qu'une phrase?'. Die formale und str...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Niemandem, der sich nicht genauer mit sprachlichen Gebilden auseinandergesetzt hat, dürfte es schwerfallen, einen Satz von einem Nichtsatz zu unterscheiden. Eigentlich weiß jeder Mensch intuitiv, was ein Satz ist. Warum fällt es den Sprachwissenschaftlern dennoch so schwer, eine befriedigende und allgemeingültige Definition des Begriffes 'Satz' zu geben? Wieso besteht auch nach jahrelanger Forschung und vielfachem Bemühen um diese Thematik, noch die unumgängliche Notwendigkeit, sich mit der Frage 'Qu'est-ce qu'une phrase?', auseinanderzusetzen? Erstes Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es somit, die Schwierigkeiten von Satzdefinitionen herauszuarbeiten und dabei die verschiedenen Kriterienarten für Sätze zu analysieren. Es soll zugleich aufgezeigt werden, wieso es den Sprachwissenschaftlern unmöglich erscheint, eine allgemeingültige Satzdefinition zu finden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 31.10.2020
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Eine Beurteilung von Wolfgang Kerstings Liberal...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 31.10.2020
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Todeshunger: Anorexie oder Kunstform? Eine Unte...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Hunger - dieses Wort spielt in unserer Gesellschaft, die von Maßlosigkeit geprägt ist, nur noch eine untergeordnete Rolle. Heute bedeutet die Phrase Ich habe Hunger bei uns allenfalls Ich habe Appetit, wirklichen Hunger kennen wir nicht. Zur Entstehungszeit von Kafkas Erzählung 'Der Hungerkünstler' war die Einstellung zum Hunger noch anders, denn das Jahr 1922 lag in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Somit war Hunger ein allgegenwärtiger Begleiter und wurde zum Massenphänomen. Dieses Erscheinung gibt es auch noch heutzutage. Rund eine Milliarde Menschen - ein sechstel der Weltbevölkerung - ist chronisch unterernährt. Paradoxerweise gibt es in westlichen Industrieländern, die Hunger sonst nur aus den Nachrichten kennen, zwei selbst induzierte, lebensbedrohliche Hungersyndrome, nämlich Anorexie und Bulimie. Demnach ist bei uns Huger nur als Krankheitssymptom präsent. Häufiger ist in Europa das gegenteilige Phänomen, das als Adipositas bezeichnet wird. Somit ergibt sich auch heute noch ein Ungleichgewicht in Hinblick auf die Verteilung von Nahrungsmitteln. Nahrung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. Der Verzicht erfordert somit eine Überwindung des Lebenserhaltungstriebes, der uns zum Essen zwingt. Auch in der Literatur spielt dieses Motiv häufiger eine Rolle, wie etwa in Kafkas Werk Ein Hungerkünstler . Diese Erzählung wurde schon auf viele Arten interpretiert. Besonders schlüssig hat zum Beispiel Ingeborg Henel argumentiert, während die Aussagen von Thomas Maier, der den Hungerkünstler als 'Super-Jesus' tituliert, doch eher fragwürdig erscheinen. Kafka selbst soll, so einige Forscher, an Anorexia nervosa gelitten und so eigene Erfahrungen mit Hunger beschrieben haben. Das Hungermotiv, das diese Erzählung dominiert, steht auch in der vorliegenden Hausarbeit im Vordergrund. Für eine bessere Einordnung der Hungerkunst wird deshalb zunächst eine kurze Geschichte der derselben und ihrer Formen dargestellt. Anschließend wird die Erzählung Ein Hungerkünstler analysiert. Wie ist das Hungern dargestellt? Welche Rolle spielen die Wächter, der Impresario, das Publikum und der Panther? Diese Fragen werden beantwortet. Anschließend wird die Frage betrachtet, welche Rolle der Hungerkünstler einnimmt und wie er sich selbst sieht. Schließlich werden mögliche Deutungen der Erzählung diskutiert und die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 31.10.2020
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Eine Beurteilung von Wolfgang Kerstings Liberal...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

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Todeshunger: Anorexie oder Kunstform? Eine Unte...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Hunger - dieses Wort spielt in unserer Gesellschaft, die von Masslosigkeit geprägt ist, nur noch eine untergeordnete Rolle. Heute bedeutet die Phrase Ich habe Hunger bei uns allenfalls Ich habe Appetit, wirklichen Hunger kennen wir nicht. Zur Entstehungszeit von Kafkas Erzählung 'Der Hungerkünstler' war die Einstellung zum Hunger noch anders, denn das Jahr 1922 lag in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Somit war Hunger ein allgegenwärtiger Begleiter und wurde zum Massenphänomen. Dieses Erscheinung gibt es auch noch heutzutage. Rund eine Milliarde Menschen - ein sechstel der Weltbevölkerung - ist chronisch unterernährt. Paradoxerweise gibt es in westlichen Industrieländern, die Hunger sonst nur aus den Nachrichten kennen, zwei selbst induzierte, lebensbedrohliche Hungersyndrome, nämlich Anorexie und Bulimie. Demnach ist bei uns Huger nur als Krankheitssymptom präsent. Häufiger ist in Europa das gegenteilige Phänomen, das als Adipositas bezeichnet wird. Somit ergibt sich auch heute noch ein Ungleichgewicht in Hinblick auf die Verteilung von Nahrungsmitteln. Nahrung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. Der Verzicht erfordert somit eine Überwindung des Lebenserhaltungstriebes, der uns zum Essen zwingt. Auch in der Literatur spielt dieses Motiv häufiger eine Rolle, wie etwa in Kafkas Werk Ein Hungerkünstler . Diese Erzählung wurde schon auf viele Arten interpretiert. Besonders schlüssig hat zum Beispiel Ingeborg Henel argumentiert, während die Aussagen von Thomas Maier, der den Hungerkünstler als 'Super-Jesus' tituliert, doch eher fragwürdig erscheinen. Kafka selbst soll, so einige Forscher, an Anorexia nervosa gelitten und so eigene Erfahrungen mit Hunger beschrieben haben. Das Hungermotiv, das diese Erzählung dominiert, steht auch in der vorliegenden Hausarbeit im Vordergrund. Für eine bessere Einordnung der Hungerkunst wird deshalb zunächst eine kurze Geschichte der derselben und ihrer Formen dargestellt. Anschliessend wird die Erzählung Ein Hungerkünstler analysiert. Wie ist das Hungern dargestellt? Welche Rolle spielen die Wächter, der Impresario, das Publikum und der Panther? Diese Fragen werden beantwortet. Anschliessend wird die Frage betrachtet, welche Rolle der Hungerkünstler einnimmt und wie er sich selbst sieht. Schliesslich werden mögliche Deutungen der Erzählung diskutiert und die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

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