Angebote zu "Phänomens" (12 Treffer)

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Intersexualität kontrovers
41,10 € *
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Es gibt weltweit zahlreiche Menschen, die nicht eindeutig einem biologischen Geschlecht zuzuordnen sind sie sind intersexuell. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Intersexualität wirft Fragen der Grenzüberschreitung und der Zuständigkeit für Entscheidungsprozesse im medizinischen Bereich auf. Nicht nur verschiedene Behandlungsmaßnahmen können Leid bei den Betroffenen erzeugen, sondern auch Geheimhaltung, Diskriminierung und Ausgrenzung.Der vorliegende Band versammelt aktuelles Grundlagenwissen für ein vertieftes Verständnis des tabuisierten Phänomens und seiner verschiedenen Erscheinungsformen. Internationale Wissenschaftler, Praktiker und Experten geben in trans- und interdisziplinären Beiträgen einen differenzierten Einblick in die kontroversen Positionen im medizinischen, psychosozialen und gesellschaftlichen Umgang mit Intersexualität. Ein informativer Anhang mit wichtigen Adressen, Literatur- und Filmhinweisen ergänzt die verständliche und umfassende fachliche Diskussion.Mit Beiträgen von Ralf Binswanger, Franziska Brunner, Michael Groneberg, Sonia Grover, Monika Gsell, Christina Handford, Paul M. Holterhus, Angela Kolbe, Eveline Kraus-Kinsky, David G. Núñez, Julia Ohms, Konstanze Plett, Janine Prange-Kiel, Caroline Prochnow, J.M. Pulvermüller, Ilka Quindeau, Hertha Richter-Appelt, Annette Richter-Unruh, Gabriele Rune, Verena Schönbucher, Katinka Schweizer, Volkmar Sigusch, Jürg Streuli, Oliver Tolmein, Garry Warne, Katharina Woellert und Kathrin Zehnder

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Jahrbuch Terrorismus 2013/2014
36,00 € *
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Seit 2006 veröffentlicht das ISPK die Buchreihe Jahrbuch Terrorismus, die zu einem vielbeachteten Standardwerk in der sicherheitspolitischen Forschungslandschaft geworden ist. Das Jahrbuch 2013/2014 enthält Beiträge von ausgewiesenen Experten zu drängenden aktuellen Problemen, etwa der Entwicklung von al-Qaida, zu den sog. Muhammad-Videos, zum Ende des ISAF-Einsatzes in Afghanistans und der sich anschließenden Transformation, zu den sog. Innentäterangriffen ("green on blue") oder dem Cyber-Terrorismus. Es bietet zudem Regionalanalysen zu aktuellen Schwerpunkten des transnationalen Terrorismus insbesondere im Nahen und Mittleren Osten sowie auf dem afrikanischen Kontinent. Des Weiteren werden unterschiedliche Lösungsansätze der Anti-Terrorismus-Politik untersucht, etwa der Einsatz der Streitkräfte im Inland, die Kommunikationsüberwachung oder der Einsatz von bewaffneten Drohnen. Das Jahrbuch thematisiert darüber hinaus gesellschaftliche Fragen der Bedrohungswahrnehmung sowie theoretische und methodische Fragen, beispielsweise zur Charakterisierung des Phänomens Terrorismus. Das ISPK erhebt überdies eine eigene quantitative Datensammlung zu terroristischen Vorfällen. Herausgegeben vom Institut für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (ISPK)

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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Intersexualität kontrovers
39,90 € *
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Es gibt weltweit zahlreiche Menschen, die nicht eindeutig einem biologischen Geschlecht zuzuordnen sind sie sind intersexuell. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Intersexualität wirft Fragen der Grenzüberschreitung und der Zuständigkeit für Entscheidungsprozesse im medizinischen Bereich auf. Nicht nur verschiedene Behandlungsmaßnahmen können Leid bei den Betroffenen erzeugen, sondern auch Geheimhaltung, Diskriminierung und Ausgrenzung.Der vorliegende Band versammelt aktuelles Grundlagenwissen für ein vertieftes Verständnis des tabuisierten Phänomens und seiner verschiedenen Erscheinungsformen. Internationale Wissenschaftler, Praktiker und Experten geben in trans- und interdisziplinären Beiträgen einen differenzierten Einblick in die kontroversen Positionen im medizinischen, psychosozialen und gesellschaftlichen Umgang mit Intersexualität. Ein informativer Anhang mit wichtigen Adressen, Literatur- und Filmhinweisen ergänzt die verständliche und umfassende fachliche Diskussion.Mit Beiträgen von Ralf Binswanger, Franziska Brunner, Michael Groneberg, Sonia Grover, Monika Gsell, Christina Handford, Paul M. Holterhus, Angela Kolbe, Eveline Kraus-Kinsky, David G. Núñez, Julia Ohms, Konstanze Plett, Janine Prange-Kiel, Caroline Prochnow, J.M. Pulvermüller, Ilka Quindeau, Hertha Richter-Appelt, Annette Richter-Unruh, Gabriele Rune, Verena Schönbucher, Katinka Schweizer, Volkmar Sigusch, Jürg Streuli, Oliver Tolmein, Garry Warne, Katharina Woellert und Kathrin Zehnder

Anbieter: Dodax
Stand: 12.08.2020
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Jugendsprache - Ein Produkt der Medien?
14,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vielschichtige Problematik der ziemlich umstrittenen Jugendsprache wurde von vielen Linguisten allseitig beschrieben. Die sprachwissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens wurde unterschiedlich angelegt: von sprachhistorischen Aspekten über die Beschreibung der generations- bzw. gruppenspezifischen lexikalischen, phonetischen, morphologischen und syntaktischen Besonderheiten des Sprachgebrauchs bis hin zur Erfassung deren typischen stilistischen, pragmatischen und funktionalen Merkmale. Die vorliegende Arbeit versucht, sich der Jugendsprache als eigenständiges Sprachgefüge im deutschen Gesamt-Sprachsystem zu nähern. Dabei wird die Jugendsprache nicht nur auf ihre Funktion hin untersucht, sondern vor allem auch hinsichtlich der Wechselwirkung mit den Medien betrachtet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Zur Feuermetaphorik des jungen Goethe
13,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere Deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Goethe, Lyrik der 1770er Jahre, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden.' Über die Taten, also deren Wirkungen kann - laut Goethe in Zur Farbenlehre - zum Wesen eines Phänomens vorgedrungen werden. Was sind nun die phänomenologischen 'Taten' des Feuers? Feuer geht einher mit Licht und Wärme. Doch dies sind positiv besetzte Attribute, und, wie sich zeigen wird, nicht die einzigen, die in Johann Wolfgang von Goethes Gedichten Anwendung finden. In seinen Werken inszeniert Goethe Feuer als sowohl schaffendes wie zerstörendes Prinzip, deren besondere Qualität, einer naturphilosophischen Grundlage bedingt. Bereits für Heraklit, jener Vorsokratiker, der sich intensivst mit Feuer beschäftigte, galt dieses als Urgrund alles Lebens: Alle Qualitäten des Seins - selbst Gegensätze - sind im allumfassenden Feuer aufgehoben, 'nicht äusserlich sichtbar, ist es eine Art von Weltseele, die alles Leben durchwirkt und das All der Erscheinungen aufbauend und zerstörend lenkt.' Dieser Interpretation folgend, erhält Feuer als Element eine allumspannende und überschreitende Geltung, 'so verfährt auch Goethe, indem er den Erdgeist als Feuer alles Lebendige beseelen und, durchaus heraklitisch die Gegensätze umgreifend, sogar ,Geburt' und ,Grab', also Werden und Vergehen bestimmen lässt.' Doch die umfassende Bedeutung des Feuers ist nur eine Qualität des metaphorischen Gebrauchs in Goethes Werken. Es gibt '[k]napp 800 Belege [für Feuer], davon etwa 450 im dichterischen Werk, 150 in den [naturwissenschaftlichen] Schriften' . Den Begriff des Feuers durchzieht wie es scheint kein inflationärer Bedeutungsgehalt, dennoch enthält er eine Vielzahl an Implikationen. Nehme man - neben der pansophisch universalen Begrifflichkeit - das zerstörende und schaffende Prinzip im Prometheus sowie das kreative und schöpferische Attribut in Wandrers Sturmlied. So scheint die '[r]eiche Entfaltung der Bedeutungsstruktur, bes[onders] auch der Bildlichkeit, ab 1770, zuerst unter dem Eindruck von Mystik u Hermetismus [z.B. Feuer des Lebens], dann entsprechend dem Lebensgefühl des Sturm und Drangs [im Besonderen in der Hymnik, auf die im weiteren Verlauf eingegangen wird]' einen interessanten Bearbeitungsgegenstand zu bieten. Neben der literarischen Verarbeitung beschäftigte sich Goethe auch intensiv mit dem theoretischen Konzept des Feuers in Form einer Vertiefung in die 'Elementenlehre der Antike [sowie der] Rezeption der Oxidationstheorie Lavoisiers'. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Menschliches Selbstbewusstsein und Selbstverlus...
19,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Hauptseminar (050323) Heinrich von Kleist: Dramen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum werden im Amphitryon gleich drei Personen in ihrem Selbst erschüttert? Ist es Zufall? Ist es eine rein dramaturgische Notwendigkeit? Diese Arbeit geht davon aus, dass die Figuren- und Problemkonstellation Amphitryon-Alkmene-Sosias bewusst konstruiert worden ist und dass ihr eine tiefere Bedeutung innewohnt, die es zu verstehen gilt. Es scheint ausgeschlossen, dass es sich dabei um eine doppelte Wiederholung des gleichen Phänomens handelt oder dass es um eine Reihe von Anfechtungen im Sinne einer Steigerung geht. Die Entamphitryonisierung ist nicht gleichsam eine höhere Entsosiatisierung oder dergleichen. Die Konstellation fusst, so lautet die These der Arbeit, auf dem Sockel einer anthropologischen Einsicht: Amphitryon, Alkmene und Sosias verkörpern jeweils einen Aspekt der menschlichen Existenz und bilden zusammen eine organische Einheit, die das menschliche Leben als Ganzes - das heisst auch: aus verschiedenen Teilen Zusammengesetztes - vorstellt. Die menschliche Existenz wird hierbei als eine in der Gesellschaft mit anderen vollzogene verstanden. Amphitryon stellt nach dieser These den Menschen als zoon politikon , als politisches Wesen dar, das sich selbst durch die Verhältnisse zu anderen begreift, sich also durch seine soziale Rolle definiert. Alkmene verkörpert den Menschen als ein zoon logon echon , als ein vernunftbegabtes Wesen, das seine Umwelt erkennen und verstehen kann. Damit sind die Kenntnis und Erkenntnis des Guten und die Möglichkeit der freien Wahl der Handlungen, für die Verantwortung zu übernehmen ist, verknüpft. Alkmene repräsentiert somit das sittliche Leben. Sosias charakterisiert eine wesentlich basalere Form des Menschseins: Er ist einfach ein zoon, ein Lebewesen. Bereits in der Antike, vor Plautus, wurde der Mensch als ein besonderes Tier begriffen. Man kennt die Anekdote, in der Platon den Menschen als ein ungefiedertes Tier auf zwei Beinen definiert, woraufhin gerupfte Hühner aus dem Hut gezaubert werden. Dieser Scherz, wenn man ihn recht versteht, zeigt bei all seiner scheinbaren Albernheit, dass die Griechen sehr wohl wussten, dass der Mensch sich nicht im Leiblichen, sondern durch seine besondere Seele und sein Gemeinwesen von den anderen Tieren unterscheidet...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Mutismus -  Eine Kommunikationsstörung
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,3, Fachhochschule Kiel (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Man kann nicht nicht kommunizieren' (Watzlawick u. a. 1990, S.53). Dieses metakommunikative Axiom Watzlawicks gilt als grundlegend im Thema Kommunikation. Laut Watzlawick u. a. hat alles Verhalten in einer zwischenpersönlichen Situation Mitteilungscharakter und ist daher als Kommunikation zu verstehen. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, folgt daraus, dass man auch nicht nicht kommunizieren kann (vgl. a.a.O., S.51). Die menschliche Kommunikation ist das Medium der Manifestation menschlicher Beziehungen (vgl. a.a.O., S. 22). Eine gestörte Kommunikation kann also weitreichende Folgen für die Beziehung der Interaktionspartner haben. Unter Mutismus wird das situative oder vollständige Nichtsprechen von Menschen verstanden, die über eine weitgehend abgeschlossene Sprachentwicklung sowie Funktion der Sprachwerkzeuge verfügen, also aus physiologischer Sicht sprechen könnten. Versucht ein unter Mutismus leidender Mensch, nicht zu kommunizieren? Bahr plädiert dafür, Mutismus als Kommunikationsstörung zu verstehen, da das dauerhafte Schweigen nicht allein das Kind betrifft, sondern nur durch seine Wechselwirkungen im interpersonellen Geschehen hinreichend verstanden werden kann (vgl. Bahr 1996, S. 2). Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern es sich bei Mutismus um eine Kommunikationsstörung handelt. Im 2. Kapitel werden die Grundzüge dieses Phänomens beschrieben. In Kapitel 3 wird aufgezeigt, warum Mutismus als Kommunikationsstörung verstanden werden kann, und welche Auswirkungen der Mutismus auf die Interaktion mit Anderen hat. Schliesslich wird im 4. Kapitel dargestellt wie der Umgang mit mutistischen Kindern in der pädagogischen Praxis gestaltet werden kann. Da das Phänomen Mutismus vor allem im Kindesalter auftritt und die pädagogische Fachkraft vor allem in Einrichtungen der Kindheitspädagogik damit in Kontakt kommen werden, legt die vorliegende Arbeit den Fokus grösstenteils auf diesen Bereich.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Jugendsprache - Ein Produkt der Medien?
11,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vielschichtige Problematik der ziemlich umstrittenen Jugendsprache wurde von vielen Linguisten allseitig beschrieben. Die sprachwissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens wurde unterschiedlich angelegt: von sprachhistorischen Aspekten über die Beschreibung der generations- bzw. gruppenspezifischen lexikalischen, phonetischen, morphologischen und syntaktischen Besonderheiten des Sprachgebrauchs bis hin zur Erfassung deren typischen stilistischen, pragmatischen und funktionalen Merkmale. Die vorliegende Arbeit versucht, sich der Jugendsprache als eigenständiges Sprachgefüge im deutschen Gesamt-Sprachsystem zu nähern. Dabei wird die Jugendsprache nicht nur auf ihre Funktion hin untersucht, sondern vor allem auch hinsichtlich der Wechselwirkung mit den Medien betrachtet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.08.2020
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Zur Feuermetaphorik des jungen Goethe
10,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere Deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Goethe, Lyrik der 1770er Jahre, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden.' Über die Taten, also deren Wirkungen kann - laut Goethe in Zur Farbenlehre - zum Wesen eines Phänomens vorgedrungen werden. Was sind nun die phänomenologischen 'Taten' des Feuers? Feuer geht einher mit Licht und Wärme. Doch dies sind positiv besetzte Attribute, und, wie sich zeigen wird, nicht die einzigen, die in Johann Wolfgang von Goethes Gedichten Anwendung finden. In seinen Werken inszeniert Goethe Feuer als sowohl schaffendes wie zerstörendes Prinzip, deren besondere Qualität, einer naturphilosophischen Grundlage bedingt. Bereits für Heraklit, jener Vorsokratiker, der sich intensivst mit Feuer beschäftigte, galt dieses als Urgrund alles Lebens: Alle Qualitäten des Seins - selbst Gegensätze - sind im allumfassenden Feuer aufgehoben, 'nicht äußerlich sichtbar, ist es eine Art von Weltseele, die alles Leben durchwirkt und das All der Erscheinungen aufbauend und zerstörend lenkt.' Dieser Interpretation folgend, erhält Feuer als Element eine allumspannende und überschreitende Geltung, 'so verfährt auch Goethe, indem er den Erdgeist als Feuer alles Lebendige beseelen und, durchaus heraklitisch die Gegensätze umgreifend, sogar ,Geburt' und ,Grab', also Werden und Vergehen bestimmen läßt.' Doch die umfassende Bedeutung des Feuers ist nur eine Qualität des metaphorischen Gebrauchs in Goethes Werken. Es gibt '[k]napp 800 Belege [für Feuer], davon etwa 450 im dichterischen Werk, 150 in den [naturwissenschaftlichen] Schriften' . Den Begriff des Feuers durchzieht wie es scheint kein inflationärer Bedeutungsgehalt, dennoch enthält er eine Vielzahl an Implikationen. Nehme man - neben der pansophisch universalen Begrifflichkeit - das zerstörende und schaffende Prinzip im Prometheus sowie das kreative und schöpferische Attribut in Wandrers Sturmlied. So scheint die '[r]eiche Entfaltung der Bedeutungsstruktur, bes[onders] auch der Bildlichkeit, ab 1770, zuerst unter dem Eindruck von Mystik u Hermetismus [z.B. Feuer des Lebens], dann entsprechend dem Lebensgefühl des Sturm und Drangs [im Besonderen in der Hymnik, auf die im weiteren Verlauf eingegangen wird]' einen interessanten Bearbeitungsgegenstand zu bieten. Neben der literarischen Verarbeitung beschäftigte sich Goethe auch intensiv mit dem theoretischen Konzept des Feuers in Form einer Vertiefung in die 'Elementenlehre der Antike [sowie der] Rezeption der Oxidationstheorie Lavoisiers'. [...]

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Stand: 12.08.2020
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