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Darstellung der "Zwei-Reiche-Lehre" von Martin ...
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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2.0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Martin Luther vertrat zur Zeit der Reformation eine Ethik der christlichen Freiheit, bei welcher der Christ frei von Gesetzesgehorsam ist. In der Krise des Spätmittelalters fand eine Abwendung von der Papstkirche und der Zwei-Stände-Ethik statt und die Menschen wanden sich dem Priestertum aller Gläubigen mit unmittelbarem Gottesbezug zu. Die Ethik Luthers beinhaltet die "Zwei-Reiche-Lehre", welche nicht explizit in seinen Schriften genannt wird, sondern die Unterscheidung der Reiche, die Luther zur Geltung gebracht hat. Demnach wurde der Begriff der "Zwei-Reiche-Lehre" oder dessen verwandte Begriff "Zwei-Regimenten-Lehre" aus Luthers Schriften rekonstruiert und wird seit dem 20. Jahrhundert verwendet. Im Folgenden wird die Ethik Luthers anhand einer Darstellung der "Zwei-Reiche-Lehre" erläutert.

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Stand: 24.10.2020
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Martin Luther und das Mönchtum (eBook, PDF)
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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,2, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ablegen des Ordensgelübdes im Herbst 1506 begann für Martin Luther der Lebensabschnitt als Augustiner-Eremit, in dessen Zeit er zu seiner "reformatorischen Erkenntnis" kam. Als "strenger und eifriger Mönch" , geprägt von der monastischen Erfahrungstheologie des Bernhard von Claivaux , entwickelte sich Luthers positive Einstellung zum Mönchtum hin zu einer Abkehr von diesem, welche in seiner Kritik am Ordensgelübde und der Werkgerechtigkeit gründet. Auf diese beiden grundsätzlichen Punkte gehe ich im Folgenden ein. Neben dem Ordensgelübde kritisiert Luther auch die Intention, mit welcher die Ordensleute dieses Gelübde ablegen, denn mithilfe des Ordensgelübdes soll die Seligkeit erreicht und die Ordensleute durch dieses gerecht werden. Dies hält Luther auch in seinen Thesen seiner Schrift Themata de votis von 1521 fest: "Quia vota sua opinione iustitiae et salutis vovent per ipsa parandae"

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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,2, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Ablegen des Ordensgelübdes im Herbst 1506 begann für Martin Luther der Lebensabschnitt als Augustiner-Eremit, in dessen Zeit er zu seiner "reformatorischen Erkenntnis" kam. Als "strenger und eifriger Mönch" , geprägt von der monastischen Erfahrungstheologie des Bernhard von Claivaux , entwickelte sich Luthers positive Einstellung zum Mönchtum hin zu einer Abkehr von diesem, welche in seiner Kritik am Ordensgelübde und der Werkgerechtigkeit gründet. Auf diese beiden grundsätzlichen Punkte gehe ich im Folgenden ein. Neben dem Ordensgelübde kritisiert Luther auch die Intention, mit welcher die Ordensleute dieses Gelübde ablegen, denn mithilfe des Ordensgelübdes soll die Seligkeit erreicht und die Ordensleute durch dieses gerecht werden. Dies hält Luther auch in seinen Thesen seiner Schrift Themata de votis von 1521 fest: "Quia vota sua opinione iustitiae et salutis vovent per ipsa parandae"

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Politische Theologie. Zur Politischen Ethik von...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 2.0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Theologie steht vor der Herausforderung, der Neuzeit und ihrer Realität gerecht zu werden sowie dem Menschen auch im politischen Kontext eine Orientierung zu bieten, ohne jedoch dabei religiöse Politik zu führen oder allein eine Ethik für Christen zu entwerfen. Jürgen Moltmann hat sich der Konzeption der Politischen Ethik angenommen und diese in seinem Buch "Politische Theologie - Politische Ethik" durchdacht und in Relation zu den theologischen Konzepten Luthers und Barths gestellt. Die Politische Ethik ist nicht nur eine Ethik für Christen, sondern stellt eine christliche Ethik für Staat und Politik dar, wobei diese das politische Bewusstsein der Christen wecken möchte. Die Entstehung der Politischen Ethik lässt sich auf die theologische und praktische Unzufriedenheit in Deutschland zurückführen und ist deshalb eine gesellschaftskritische politische Theologie. Unter den Bedingungen der Neuzeit rückt in der Politischen Theologie die Kritik der sozialen und politischen Funktion der Kirche in den Mittelpunkt. Das Standardwerk zum Thema "Politische Ethik" ist nach wie vor das Buch von Jürgen Moltmann, in dem der Autor die Notwendigkeit des politischen Bewusstseins der christlichen Theologie herausstellt und zu den Konzeptionen christlicher Ethik die Politische Ethik in Relation stellt. Dieser Originaltext bildet deshalb auch die Grundlage dieser Arbeit, da die Sekundärliteratur sich auf das Buch Moltmanns stützt. Im ersten Teil werden ich die Politische Ethik Moltmanns in die Geschichte der Ethik einordnen, indem die Zwei-Reiche-Lehre Luthers und die Königsherrschaft-Christi-Lehre von Karl Barth erläutert werden und welche Ansatzpunkte diese für Moltmann bieten, dass er die politische Relevanz einer Theologie der Hoffnung hervorhebt und welche Kritikpunkte Moltmann jeweils an beiden theologischen Konzeptionen äußert, sodass er seine Politische Ethik entwirft. Darauf aufbauend werde ich im zweiten die Politische Ethik Moltmanns darstellen. Zum Schluss erfolgt eine kritische Reflexion.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 2.0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Theologie steht vor der Herausforderung, der Neuzeit und ihrer Realität gerecht zu werden sowie dem Menschen auch im politischen Kontext eine Orientierung zu bieten, ohne jedoch dabei religiöse Politik zu führen oder allein eine Ethik für Christen zu entwerfen. Jürgen Moltmann hat sich der Konzeption der Politischen Ethik angenommen und diese in seinem Buch "Politische Theologie - Politische Ethik" durchdacht und in Relation zu den theologischen Konzepten Luthers und Barths gestellt. Die Politische Ethik ist nicht nur eine Ethik für Christen, sondern stellt eine christliche Ethik für Staat und Politik dar, wobei diese das politische Bewusstsein der Christen wecken möchte. Die Entstehung der Politischen Ethik lässt sich auf die theologische und praktische Unzufriedenheit in Deutschland zurückführen und ist deshalb eine gesellschaftskritische politische Theologie. Unter den Bedingungen der Neuzeit rückt in der Politischen Theologie die Kritik der sozialen und politischen Funktion der Kirche in den Mittelpunkt. Das Standardwerk zum Thema "Politische Ethik" ist nach wie vor das Buch von Jürgen Moltmann, in dem der Autor die Notwendigkeit des politischen Bewusstseins der christlichen Theologie herausstellt und zu den Konzeptionen christlicher Ethik die Politische Ethik in Relation stellt. Dieser Originaltext bildet deshalb auch die Grundlage dieser Arbeit, da die Sekundärliteratur sich auf das Buch Moltmanns stützt. Im ersten Teil werden ich die Politische Ethik Moltmanns in die Geschichte der Ethik einordnen, indem die Zwei-Reiche-Lehre Luthers und die Königsherrschaft-Christi-Lehre von Karl Barth erläutert werden und welche Ansatzpunkte diese für Moltmann bieten, dass er die politische Relevanz einer Theologie der Hoffnung hervorhebt und welche Kritikpunkte Moltmann jeweils an beiden theologischen Konzeptionen äußert, sodass er seine Politische Ethik entwirft. Darauf aufbauend werde ich im zweiten die Politische Ethik Moltmanns darstellen. Zum Schluss erfolgt eine kritische Reflexion.

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Stand: 24.10.2020
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Lateinisch-Deutsche Studienausgabe 3
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Das gab es erstaunlicherweise bisher noch nicht: eine lateinisch-deutsche Ausgabe von Martin Luthers Hauptschriften. Diese zweisprachige Studienausgabe ist ein Novum. Das dreibändige Werk bietet mehr als dreißig grundlegende Texte des Reformators in thematischer Gliederung: Band I Der Mensch vor Gott, Band II Christusglaube und Rechtfertigung, Band III Kirche und Ämter. Die lateinischen Vorlagen der Ausgabe gehen auf die Erstdrucke und die bei der Evangelischen Verlagsanstalt erschienene Martin Luther-Studienausgabe zurück. Sämtliche Übersetzungen wurden neu angefertigt darunter auch die der "Assertio" und von "De servo arbitrio". Das preisgünstige Werk soll es vor allem den Studierenden angesichts zurückgegangener Lateinkenntnisse ermöglichen, den Reformator mit Hilfe zuverlässiger und verständlicher Übersetzungen lesen und gleichzeitig die Übersetzungen anhand der Ursprache überprüfen zu können. Die Gliederung sowie der Anstoß zum Gesamtprojekt gehen auf den Heidelberger Systematiker Wilfried Härle zurück, der in den Kirchenhistorikern Johannes Schilling, Kiel, und Günther Wartenberg, Leipzig, ausgezeichnete Mitherausgeber gefunden hat.Band III: Die Kirche(verantwortl. Hrsg.: Günther Wartenberg)Sermo de virtute excommunicationis, 1518Resolutio super. potestate papae, 1519De captivitate Babylonica ecclesiae, 1520Ad librum Catharini. responsio, 1521De instituendis ministris ecclesiae, 1523De potestate concilii Disputatio, 1536Contra XXXII articulos Lovaniensium., 1545

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Stand: 24.10.2020
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Lateinisch-Deutsche Studienausgabe 3
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Das gab es erstaunlicherweise bisher noch nicht: eine lateinisch-deutsche Ausgabe von Martin Luthers Hauptschriften. Diese zweisprachige Studienausgabe ist ein Novum. Das dreibändige Werk bietet mehr als dreißig grundlegende Texte des Reformators in thematischer Gliederung: Band I Der Mensch vor Gott, Band II Christusglaube und Rechtfertigung, Band III Kirche und Ämter. Die lateinischen Vorlagen der Ausgabe gehen auf die Erstdrucke und die bei der Evangelischen Verlagsanstalt erschienene Martin Luther-Studienausgabe zurück. Sämtliche Übersetzungen wurden neu angefertigt darunter auch die der "Assertio" und von "De servo arbitrio". Das preisgünstige Werk soll es vor allem den Studierenden angesichts zurückgegangener Lateinkenntnisse ermöglichen, den Reformator mit Hilfe zuverlässiger und verständlicher Übersetzungen lesen und gleichzeitig die Übersetzungen anhand der Ursprache überprüfen zu können. Die Gliederung sowie der Anstoß zum Gesamtprojekt gehen auf den Heidelberger Systematiker Wilfried Härle zurück, der in den Kirchenhistorikern Johannes Schilling, Kiel, und Günther Wartenberg, Leipzig, ausgezeichnete Mitherausgeber gefunden hat.Band III: Die Kirche(verantwortl. Hrsg.: Günther Wartenberg)Sermo de virtute excommunicationis, 1518Resolutio super. potestate papae, 1519De captivitate Babylonica ecclesiae, 1520Ad librum Catharini. responsio, 1521De instituendis ministris ecclesiae, 1523De potestate concilii Disputatio, 1536Contra XXXII articulos Lovaniensium., 1545

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Stand: 24.10.2020
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Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen W...
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1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers "Thesen-Anschlag" an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf ( 1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, 1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, nämlich die Passions-Szenen bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen "Brüggemann"-Werke. Das Buch weist ferner auf die wichtigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind.Das erste "Blaue Buch" über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten "Brüggemann"-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.So entstand eine anregende Mischung von "alten" und "neuen" Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identifiziert werden.Der bald 500 Jahre alte "Kreuzigungs-Altar" erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das "Jüngste Gericht" droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und "unterm Strich",in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.

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Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen W...
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1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers "Thesen-Anschlag" an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf ( 1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, 1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, nämlich die Passions-Szenen bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen "Brüggemann"-Werke. Das Buch weist ferner auf die wichtigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind.Das erste "Blaue Buch" über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten "Brüggemann"-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.So entstand eine anregende Mischung von "alten" und "neuen" Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identifiziert werden.Der bald 500 Jahre alte "Kreuzigungs-Altar" erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das "Jüngste Gericht" droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und "unterm Strich",in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.

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