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Matrosenaufstand und Novemberrevolution 1918
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Die Autor*innen behandeln das politische System des Kaiserreichs, die mit den Massenstreiks 1917/18 wachsende Ablehnung des Kriegs in der Arbeiterschaft und den Matrosenaufstand in Kiel. Zu den Erfolgen der Revolution gehörten das Frauenwahlrecht, der 8-Stunden-Arbeitstag, Koalitionsrecht, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, Tarifautonomie und gesetzliche Betriebsräte. Die soziale und ökonomische Gleichheit der Geschlechter blieb allerdings ebenso unerledigt wie die Änderung der Eigentumsverhältnisse.Die Beiträge verdeutlichen, wie wichtig die Erfahrungen der Demokratisierung bis heute für die Gewerkschaften und ihre Mitglieder sind. Sie müssen gegen autoritär-populistische und andere rechtsextremistische Kräfte verteidigt werden.

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Stand: 21.09.2020
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Eine Beurteilung von Wolfgang Kerstings Liberal...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

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Stand: 21.09.2020
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Propädeutische Logik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Logische Propädeutik-logisch-sprachphilosophische Begriffe, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Frage: Stellen Sie mit Bezug auf G. Freges Text 'Über Sinn und Bedeutung' (1891) dar, wie Frege zu seiner These 'Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes' gelangt und was mit dieser These gemeint ist. 2. Frage: Erläutern Sie a) die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Aussagen und stellen Sie b) W.v.O. Quines Kritik dieser Unterscheidung (in dem Text 'Two Dogmas of Empiricism' von 1951) in ihren wesentlichen Argumentationsschritten dar. 3. Frage: Erläutern Sie den Unterschied zwischen analytisch wahren und logisch wahren Aussagen. 1. Stellen Sie mit Bezug auf G. Freges Text 'Über Sinn und Bedeutung' (1891) dar, wie Frege zu seiner These 'Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes' gelangt und was mit dieser These gemeint ist. In 'Über Sinn und Bedeutung' setzt G. Frege die Termini Bedeutung, Sinn, Vorstellung, Wahrheitswert und Gedanke in Beziehung zueinander. Hierbei muss man beachten, dass er die Wörter Sinn und Bedeutung abweichend von alltagssprachlichem Gebrauch verwendet. Mit ,Bedeutung' meint Frege die Referenz eines Ausdrucks. Das was er ,Sinn' nennt, kommt dem nahe, was man für gewöhnlich als Bedeutung bezeichnet. Man könnte als Gleichung (1) aufstellen: Sinn : Bedeutung = Bedeutung : Bezeichnung (nach Frege) (heute übliche Terminologie) Frege versteht also das Wort ,Bedeutung' mehr im etymologischen Sinn und verwendet es als 'hindeuten auf einen Gegenstand'; somit entspricht es der heutigen Verwendung von ,Bezeichnung'. Um die Gedankengänge zu Freges These ,Der Gedanke ist der Sinn eines Satzes' darzustellen, werden hier die wichtigsten seiner Schritte noch einmal aufgestellt. Sein erster Schritt besteht darin, überhaupt nachzuweisen, dass Sätze einen Sinn haben müssen. Schon Aristoteles hat in 'De Interpretatione' bei der Definition des Satzes angegeben, 'Jeder Satz hat einen Sinn [semantikós] [...]' (2). Frege beginnt seinen Text mit der Frage der Identität (Gleichheit) von Sätzen, er versucht zu beantworten ob diese Identität eine Beziehung ist und zwischen was diese Beziehung besteht. Er führt die beiden Sätze a = a und a = b auf, wobei sich im zweiten Satz eine Erweiterung unserer Erkenntnis findet. Zwischen diesen Zeichen (Eigennamen, Gegenstände) wird eine Beziehung behauptet, welche nur besteht, insofern diese Zeichen etwas bezeichnen. __________________________________________________________________ (1) Gleichung aus Brekle:1972, 63. (2) Zitiert nach: Tugendhat/ Wolf: 2004, 23.

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Stand: 21.09.2020
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Alexis de Tocqueville als Analytiker der amerik...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: 'Einführung in die Demokratietheorie', Sprache: Deutsch, Abstract: 'Man muss aus der Demokratie das Beste machen. Sie ist grundsätzlich nichts Gutes, doch es gibt keine Alternative. Deswegen muss man sich ihrer annehmen.' Diese Aussage von Alexis de Tocqueville (1805 - 1859) spiegelt die zentrale Bedeutung demokratietheoretischer Konzeptionen wider und impliziert gleichzeitig sein ambivalentes Verhältnis zur Demokratie. Sie basiert auf seinen Analysen der amerikanischen Demokratie, die er 1835 und 1840 in den beiden Bänden 'Über die Demokratie in Ame-rika' veröffentlicht hat. Diese bilden auch die Hauptgrundlage für die vorliegende Ar-beit. In dieser wird einerseits das Demokratieverständnis Tocquevilles analysiert und andererseits untersucht, warum sein Demokratieverhältnis als ambivalent bezeichnet werden kann. Im zweiten Kapitel wird zunächst das Demokratieverständnis Tocquevilles genauer thematisiert. In diesem Zusammenhang wird verdeutlicht, dass Tocquevilles ambivalentes Verhältnis zur Demokratie auf einem Spannungsverhältnis der demokratischen Merkmale Gleichheit und Freiheit basiert. Im anschliessenden Teil der Arbeit werden daher die Elemente behandelt, die Tocqueville als Demokratietheoretiker der Gleichheit beziehungsweise der Freiheit charakterisieren. Hierbei wird deutlich, dass Tocqueville aus der menschlichen Vorliebe für die Gleichheit verschiedene Bedrohungen einer De-mokratie ableitet. Diese Thematik bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit, indem neben den Vorteilen der Demokratie vor allem deren Gefahren ausführlich analysiert werden und in diesem Zusammenhang auch verschiedene Schutzmechanismen untersucht werden. In der abschliessenden Schlussbetrachtung werden die relevanten Punkte zusam-mengefasst. Darüber hinaus wird mit Blick auf das Titelthema dieser Arbeit die Frage diskutiert, ob Tocqueville als empirischer oder normativer Demokratietheoretiker zu verstehen ist.

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Grundlagen der Demokratie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Vergleichende Regierungslehre II, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Volksversammlungsherrschaft der griechischen Antike war und ist Vorbild für unsere heutige Demokratie. Jedoch lässt sich die athenische Demokratie nicht mehr mit der politischen Ordnung der Gegenwart vergleichen. Unterschiede sind vor allem durch die heutige Repräsentativverfassung, einen grösseren Anteil der Teilhabeberechtigten an der erwachsenen Bevölkerung (¿ Frauenwahlrecht), sowie durch das Einfügen eines Mediums zwischen Volk und politischer Führung (¿ Parteien und Verbände) auszumachen. Doch der Grundgedanke der Demokratie ist in der Antike, wie in der Moderne unverändert, [...] 'ihnen ist der Anspruch gemeinsam, die Herrschaft im Staate auf die Norm politischer Gleichheit der Vollbürger zu verpflichten, auf den Willen der Stimmbürgerschaft oder zumindest eines massgebenden Teils der Stimmbürgerschaft zu gründen und die Regierenden auf Rechenschaftspflichtigkeit gegenüber den Regierten festzulegen'. Dieses Referat soll einen Einblick in die Grundlagen der Demokratie verschaffen, so dass die grundlegenden Fragen dieser Arbeit sich wie folgt gestellt haben: Wie definiert sich der Begriff Demokratie?-Wie hat sich die Demokratie von der Antike bis in die Moderne gewandelt?-Was macht eine Demokratie aus? Und was sind ihre Voraussetzungen?-Wie sieht die Tendenz der modernen Demokratie aus?

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Eine Beurteilung von Wolfgang Kerstings Liberal...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

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Stand: 21.09.2020
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Das Chinabild in der Philosophie des 18.Jahrhun...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: China verstehen: Das Chinabild in der Philosophie des 18. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung: Die Unauflösbarkeit von Verschiedenheit und Gleichheit im Menschen. Verschiedenheit und Gleichheit sind zwei Dinge, die sich von Grund auf widersprechen und miteinander unvereinbar sind. Dennoch sind sie gleichermassen im Bewusstsein des Menschen verankert und konstituieren auf diese Weise die zwei voneinander verschiedenen Ansichten über das eigene Sein, dass der Mensch sich von Mensch zu Mensch unterscheidet oder es eben von Mensch zu Mensch keine Unterschiede gibt und alle Menschen gleich sind. Diese Verschiedenheit bzw. Individualität des Menschen lässt somit auf der einen Seite erkennbare Unterschiede zu - die zweifelsohne jedem Individuum zugesprochen werden können, da kein Mensch dem anderen gleicht - und auf der anderen Seite führt diese Verschiedenheit beim Menschen dazu, dass wir alle diese Eigenschaft unseres Seins gemeinsam haben und miteinander teilen. Wir gleichen uns also in der Hinsicht, dass wir alle Individuen sind und obwohl wir dies gemeinsam haben, sind wir doch verschieden. Dieser Umstand führt dazu, dass die Gleichheit in uns immer einen gewissen Grad an Verschiedenheit beinhaltet und umgekehrt, die Verschiedenheit, die uns auszeichnet, immer auch ein Zeichen für unsere Gleichheit ist. Dieses Paradoxon des menschlichen Seins führt zwangsläufig zu einer Unauflösbarkeit der Verschiedenheit und Gleichheit in unserem Sein. Wir können nicht sagen, dass wir uns von einem anderen Menschen unterscheiden oder einem anderen Menschen gleichen, da weder die Verschiedenheit noch die Gleichheit allein auf den Menschen anwendbar ist. Wir können zwar feststellen, dass in der Natur der Sache der Mensch als eine Spezies angesehen werden muss, wir somit alle gleich sind, aber sobald wir uns dem Aspekt dieser Gleichheit intensiver zuwenden, entdecken wir in der Individualität des Menschen eine Verschiedenheit, die dieser natürlichen Gleichheit widerspricht. Diese Unauflösbarkeit von Verschiedenheit und Gleichheit spiegelt sich ebenfalls in der komparativen Philosophie wieder. Die unterschiedliche Entwicklung des Menschen führte zwangsläufig zu verschiedenen Lebensweisen, Weltanschauungen, Kulturen und (Lebens-) Philosophien, die mit Hilfe der komparativen Philosophie verglichen werden können, um einen gemeinsamen Nenner zu finden bzw. aus unterschiedlichen Positionen heraus, zu einem Ergebnis zu kommen, das gleichermassen beide Positionen stärkt, so dass jede Position aus der entgegengesetzten Position etwas lernt.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Zürich, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der europäische Sozialstaat steckt in einer tiefen Krise. Nachdem er in den wirtschaftlich erfolgreichen 70er- und 80er-Jahren immer weiter ausgebaut wurde, müssen sich heute die meisten Sozialdemokratien mit einem Abbau der sozialen Leistungen auseinandersetzen. Der Hauptgrund dieser Krise liegt in der Wandlung der Weltwirtschaft: Vor allem aus Südost-Asien gibt es immer stärkere Konkurrenz für den europäischen Markt. Dies führt zu wirtschaftlicher Stagnation und Arbeitslosigkeit. Diese Krise im Hintergrund, wurden in fast allen Staaten Europas Stimmen laut, welche die Finanzierung des Sozialstaates in der gegenwärtigen Form bezweifeln. Nach ihnen stellen Reformen und Liberalisierung die Lösung dar. Parallel zu dieser politischen Entwicklung orientierten sich auch einige Philosophen neu. Dem Egalitarismus mit seiner Forderung nach Gleichheit, starkem Staat und Umverteilung entgegenwirkend, fordern die so genannten Non-Egalitaristen eine Abkehr von der Gleichheit und von einem zu starken Sozialstaat. Dafür plädieren sie für eine Stärkung der Selbstverantwortung und mehr Ausrichtung auf den Markt. Ein Vertreter der Egalitarismus-Kritiker ist Wolfgang Kersting. Der 1946 geborene ist Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel. In seinem Buch 'Theorien der sozialen Gerechtigkeit'1 skizziert er einen Gegenentwurf zum Egalitarismus, den so genannten Liberalismus sans phrase, welcher an politische Solidarität anstatt Verteilungsgerechtigkeit und Gleichheit appelliert. In meiner Arbeit werde ich mit Kerstings Aufsatz 'Politische Solidarität statt Verteilungsgerechtigkeit - Eine Kritik egalitaristischer Sozialstaatsbegründung'2 beschäftigen. Im Zentrum meiner Ausführung steht die folgende Fragestellung: Stellt der Liberalismus sans phrase wirklich eine überlegene Alternative zu den egalitaristischen Theorien dar? Dabei werde ich zuerst auf Kerstings Kritik am Egalitarismus eingehen. Darauf werde ich den Liberalismus sans phrase umreissen um diesen anschliessend zu diskutieren. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf seine Personentheorie und seine Prinzipien der Solidarität und der Suffizienz konzentrieren. In einem zweiten Teil werde ich unter dem Gesichtspunkt dieser Hauptpunkte Parallelen zwischen Kerstings Liberalismus sans phrase und den Hartz IV-Reformen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 21.09.2020
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Lenz, S: Erzählungen 3
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Dieser dritte Band der Erzählungen von Siegfried Lenz aus dem Zeitraum von 1964 -1975 belegt eine beträchtliche Ausweitung seines erzählerischen Aktionsbereichs. Das Verhältnis des Schriftstellers zur Welt, die es zu prüfen und in Frage zu stellen gilt, wandelt sich: neben Themen und Szenerien, die dem Leser Wiederbegegnungen vermitteln, tritt ein neues Element ins Bild - die Phantasie. Die Angst des illegal eingeschleusten Gastarbeiters - 'Wie bei Gogol' -, die Erkenntnis, daß Gleiches, unter verschiedenen Gesichtswinkeln betrachtet, an Gleichheit einbüßt - 'Achtzehn Diapositive', endlich die Frage nach Identität des Menschen und seiner Vertauschbarkeit, gestellt in der Dialogszene 'Herr und Frau S. in Erwartung ihrer Gäste': das sind neue Töne. Sie werden zum Thema in der Erzählung 'Die Phantasie': hier wird nicht Realität prüfend abgeklopft, vielmehr geht es um die erstaunliche Vielfalt der Möglichkeiten, eine Geschichte zu erzählen. Einen weiteren Beweis für diese Vielfalt bietet die Geschichte 'Einstein überquert die Elbe bei Hamburg' an - eine Hafenszene, seltsam relativiert und dann wieder in die Realität des Alltags entlassen durch die Anwesenheit Einsteins, eines Mannes also, der - wie Siegfried Lenz in seinen Erzählungen - 'selbst bestimmt, was eine Tatsache ist.' War 'So zärtlich war Suleyken' eine 'aufgeräumte Huldigung' an Masuren, die einstige Heimat des Autors, so ist 'Der Geist der Mirabelle' eine 'zwinkernde Liebeserklärung' an die neue Wahlheimat in Harnburg und Schleswig-Holstein: seit 1975 hat Bollerup, das kleine Dorf, 'nördlich von Kiel gelegen bzw. südlich von Aabenraa', wie Suleyken einen festen Ort auf der Landkarte des deutschen Humors ...

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Stand: 21.09.2020
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