Angebote zu "Einzeltitel" (2 Treffer)

Various - Beat in Germany - Die Hamburg Szene (CD)
€ 16.95
Angebot
€ 14.95 *
zzgl. € 3.99 Versand

1-CD Digipak (6-seitig) mit 52-seitigem Booklet, 30 Einzeltitel. Spieldauer 78:49 Minuten. Die Hamburg Beat Szene Hamburg - wann immer dieser Name fällt, zergeht er den Jüngern des Sixties-Beat auf der Zunge. Denn genau dort hat sich das Relief deutscher Beatmusik am tiefsten eingegraben - nicht nur, weil Hamburg den Star-Club vorweisen konnte, sondern auch weil einige der Top-Bands in der BRD aus dem hansestädtischen Raum stammten. Die Rattles sowieso, aber auch die Rivets, Tonics, German Bonds. Und die Blizzards und Phantom Brothers aus der Gegend ringsum. Auf St.Pauli tummelten sich diverse illustre Musikergestalten, immer schön vom Rotlicht bestrahlt und mit prallen jungen (und nicht ganz so jungen) Damen im Visier. Klaro, St. Pauli war so etwas wie der Vatikanstaat, der Star-Club seine Sixtinische Kapelle und Manfred Weißleder der Papst. Die Hansestadt war nicht schlecht versorgt, wandten sich doch alle Beatgläubigen und jene, die meinten, etwas von der Sache zu verstehen, in ihrer Prozession gen Waterkant, um unter dem Morgenstern dem Beat zu huldigen. Und davon profitierten natürlich auch die umliegenden Regionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In Hamburg malochten die Liverpooler Jungs mit ihren Gitarren, über den Kanal gelockt mit dem Klingeln harter Deutschmarks und von knapper Damenoberbekleidung. Die einheimischen Bands schauten sich Tricks von den Engländern ab, und diese wiederum lernten hier das erbarmungslose Rock ´n´ Rollen, dank der Vorzüge langer Nächte mit Sperrstunden erst im Morgengrauen. Jeder wußte es, in Süddeutschland wurden höhere Gagen gezahlt, aber Hamburg hatte die Sündenmeile und die Reputation des Kaiserkellers (der die Beatles nach oben gespült hatte), des Indra, des Top-Ten, und eben des Star-Clubs als ´Home of the Stars.´ Natürlich gab es viel mehr Bands als nur die oben genannten, etwa die Sharks, Mama Betty´s Band, die Gents, Screamers, Giants, und auch Clubs gab es ohne Ende. Den Thaeder, den Hanseaten-Club, den Barmstedter Hof, den Klabautermann, das Tabaris, das Tanzcasino Lindenhof. Wer als Band nicht bis zur Großen Freiheit kam, der schaffte halt dort. Kraft seiner Ausstrahlung leuchtete Hamburg bis weit ins Umland, und so war es kein Wunder, daß der Beat nicht allein bis Harburg schallte. Er erfaßte auch Kiel, Stade, Rendsburg und andere entfernt, aber nicht zu entfernt liegende Musik-Gemeinden. Als Manfred Woitalla das Management der Mama Betty´s Band und das der Allround Rock Men zu den Akten legte, hatte er dem Star-Club-Besitzer Manfred Weißleder schon genug abgeschaut, um dem Hamburger Star-Club ein Kieler Äquivalent entgegen setzen zu können: den Star-Palast. Bald tummelten sich auch dort namhafte in- und ausländische Bands, und gelegentlich reiste Siggi Loch an, um die eine oder andere zu hören oder gar auf Band zu verewigen, wie z. B. die Johnnie Cliff Five. Hamburg-Harburg war nicht nur einen Steinwurf entfernt, es bot der Plattenindustrie auch einen Saal, den sie als Aufnahme-Studio für die lauteren unter den zeitgenössischen Bands nutzen konnte: die Friedrich-Ebert-Halle. Hier entwickelte sich schnell eine rege Beatszene mit einer Vielzahl erstklassiger Bands. Die Cops And Robbers waren nur eine davon. Aber dafür eine wirklich gute. mehr im Booklet BCD16460 Die Hamburg Beat Szene Smash...! Boom!...Bang...! Beat in Germany The 60s Anthology Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe ´Smash...! Boom...! Bang...!´, die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität. Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords , aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages , Poor Things , Pete Lancaster And The Upsetters , Blizzards , Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs erlebt rund 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung ihre Premiere auf CD, diverse Titel sind bislang noch nie auf Tonträgern erhältlich gewesen.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: Feb 19, 2019
Zum Angebot
Various - Pop in Germany - Vol.4 - Pop in Germany
€ 15.95
Angebot
€ 13.95 *
zzgl. € 3.99 Versand

1-CD mit 28-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel, Spieldauer 75:10 Minuten. Verschiedene Pop In Germany, Folge 4 Kommt die Beschwerde oder kommt sie nicht? Der Fundus deutschsprachiger Cover-Versionen internationaler Pop-Hits aus den 60er und 70er Jahren ist zwar groß, aber dann und wann stößt selbst der ausgrabungswütigste Compiler an Grenzen – will sagen: Diesmal nix Rolling Stones. . . Gerade die versuchten Blaupausen zu Songs der (zumindest früher) besten Rock-Band der Welt kamen bisher bei der geneigten Käuferschaft hervorragend an, allen voran Karel Gotts Attentat auf den Klassiker Paint It Black, zu bestaunen auf Folge 2 (BCD 16554 AH). Allein: Jagger & Co. lieferten stets Original-Songs, die sich – pauschal gesagt – vielleicht nicht ganz so gut zum Covern eigneten wie viele Titel ihrer ewigen Kontrahenten aus Liverpool. Ein Get Off Of My Cloud oder gar Have You Seen Your Mother Baby, Standing In The Shadow waren ganz einfach selbst für hemmungsloseste deutsche Subtexter zu sperrig – und obendrein kamen aus des Chefs breiter Schluck-Luke zumeist unsortiertere Zeilen und Töne, deren Nachahmung die hiesigen Sangeskünstler an ihre Grenzen stoßen ließ. Keine Stones also, doch wir arbeiten daran – nicht selten (siehe Karel) finden sich, versteckt als Titel A 3 oder B 5, auf Langspielplatten noch verborgene Köstlichkeiten. Dennoch: Auch Folge 4 der so blendend akzeptierten Serie klotzt wiederum mit populären Namen – auf Seiten der Gecoverten sowieso, aber auch in den Reihen der ausführenden Organe. Gleich zur Eröffnung setzt es Kurioses. Sigi Hoppe, ein Mann aus dem Schlesischen (Baujahr ´44), häufig Gast beim NDR-´Hafenkonzert´ und mit erteilten Hit-Weihen für Zehn Kosaken und kein Gewehr (1967), präsentiert Der Major. Und siehe da: eine Komposition aus der Feder des Duos Hee/Buchwald, was ja zunächst nichts Ungewöhnliches wäre. Doch wer dem Song auch nur kurz gelauscht hat, fällt bei dieser Autorenangabe auf dem Label hintenüber. Denn in Reinkultur gegeben wird Snoopy vs. The Red Baron von den amerikanischen Royal Guardsmen – textlich sind die Abenteuer des fliegenden Beagles und seines Kontrahenten Baron von Richthofen allerdings auf den Coup der britischen Posträuber anno 1963 gebogen. Sei´s drum: Für jedes halbwegs intakte Ohr eine klare Cover-Version. Namen sind bekanntlich Nachrichten, und das gilt auch für einige der hier versammelten Interpreten. Denn zumindest eine Handvoll bedürfen vielleicht der Aufklärung. Peggy Peters, geb. Christina Zalewski, zum Beispiel. Ihr Isley Brothers-/Lulu-Cover blieb zwar wirkungslos, doch als Tina Rainford (Silver Bird, 1976) und als Mitglied der Sweetles neben Charlotte Marian und Monika Grimm (Ich wünsch‘ mir zum Geburtstag einen Beatle, 1964) schnupperte sie Hit-Luft. Was ihr anschließend mit den Petras auf Polydor nicht gelang. Brüder hier, Brüder dort, und beide Male keine echten: An der mächtigen Hymne You’ve Lost That Lovin‘ Feelin‘ (Righteous Brothers) versuchten sich die Continental Brothers, ein nur begrenzt haltbares Duo. Als Solisten waren sie erfolgreich, als Partner weniger: Drafi Deutscher und Mal Sondock. In den frühen siebziger Jahren gehörten sie zur Stammbesetzung der bis heute unterbewerteten Singe-Gemeinschaft Love Generation: die Dänin Birgit Laury sowie Gitta Walther und Linda Übelherr. Mit wechselnden anglo-amerikanischen Leadsängern, z. B. Don Adams und Timothy Touchton, bereitete der Chor den Boden für die Les Humphries Singers. Dem reinen Damen-Trio Cornflakes war es nicht vergönnt, sich in die deutschen Hitlisten einzutragen. Selbiges gilt für Mon Thys. Hinter diesem eher ungewöhnlichen Pseudonym (soll an den Namen des bekannten Ariola-Mannes Monti Lüftner angelehnt sein) steckte einer, der sich nicht nur als Texter einen guten Namen gemacht hatte: Gerd Müller-Schwancke aus Hamburg, ehedem neben Jürgen Drews, Bernd Scheffler und Enrico Lombardi Gründungsmitglied der Kieler Band Die Anderen. Ray Textor & The Strangers nahmen 1966 den Simon & Garfunkel-Hit Sounds Of Silence in deutscher Sprache auf, eigentlich gar nicht das stilistische Terrain, auf dem sich die Brüder Elmar, Ehrhard und Rainer Marz sowie Jürgen Zöller und Richard Ungerath sonst bewegten. Aus vertraglichen Gründen wurde aus Rainer ´Ray´, und ´Textor´ war der Name der Straße, in der die Band damals wohnte. Richtiger Name der Kapelle: The King-Beats, die mit einer eigenen CD bei Bear Family vertreten sind (BCD 16473 AR). Cover-Versionen von Small-Faces-Titeln sind einigermaßen rar. Udo

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: Feb 19, 2019
Zum Angebot

Ähnliche Suchbegriffe