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Die Zukunft des Schreibunterrichts. Schreiben i...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Germanistisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufsatzunterricht in der Schule heißt nicht mehr Aufsatzunterricht sondern Schreibunterricht. Ansonsten bleibt sich der Deutschunterricht treu. Es werden weiterhin Aufsätze im Unterricht geschrieben und die traditionellen Aufsatzformen, wie Bericht, Erörterung, Interpretation, Inhaltsangabe, und Beschreibung, sind fester Bestandteil dieses neuen Schreibunterrichts. Formal gesehen sind die aktuellsten Erkenntnisse der Schreibforschung in der Schulpraxis angekommen, objektiv und praktisch gesehen haben es nach fast 35 Jahren nicht einmal die Erkenntnisse von Hayes & Flower (1980) und Bereiter (1980) in die Schulpraxis geschafft - und wenn sie in Curricula oder didaktischen Leitbildern für Unterricht auftauchen, dann allenfalls in abgespeckter, normierter und allgemein testbarer Form.Schreiben gilt als Kulturtechnik, als Kernkompetenz und als Medium, in dem sich Lernprozesse vollziehen. Schreiben beeinflusst Lernprozesse positiv und fördert Lernen. Kurzum: Schreiben ist ein Werkzeug des Denkens und Lernens, dass das Individuum mit sich selbst, seiner Umwelt, seinen Mitmenschen und deren Meinungen konfrontiert. Schreiben trägt zu einem fruchtbaren Diskurs bei, der die kognitiven, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten des Individuums fördert und festigt. Schreibenlernen heißt Lebenlernen, es hilft dabei, sich selbst und seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Aufsatzunterricht allerdings in Schreibunterricht umzubenennen und darauf zu hoffen, dass sich diese Entwicklungen von selbst ergeben oder sich die Schreibkompetenz der Schüler irgendwie und irgendwann verbessert, lenkt von dem eigentlichen Schreibproblem ab: Am Schreibunterricht in der Schule hat sich nichts geändert - außer der Name. Das Potential des Schreibens für den Unterricht und für das Leben sowie die Komplexität des Schreibens sind in Forschung und Theorie zwar gleichermaßen anerkannt, aber am Schreibunterricht und wie dieser in der Praxis auszusehen hat, scheiden sich die Geister. Es kommt zu Bildungsdebatten, zu Diskussionen und sogar zu Bildungsreformen, ohne dass überhaupt eine allgemeine oder universale Theorie zum Schreiben oder zum Schreibprozess existiert. Oder metaphorisch ausgedrückt: Alle fischen im Dunkeln, glauben aber wahrhaft daran, den Fisch im Teich zu sehen, obwohl es gar keine Fisch im Teich gibt. Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Schreibunterricht in Deutschland und den USA auseinander und versucht ein Konzept für Schreibunterricht aufzustellen.

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Stand: 29.11.2020
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"Star Trek - The Next Generation" als Paradigma...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 59 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor dieser Studie hat sich in den Monaten, in denen er sich mit STAR TREK: THE NEXT GENERATION (TNG) beschäftigt hat, wiederholt öffentlich lächerlich gemacht, indem er kund gegeben hat, dass er seine Examensarbeit über die wohl weltweit populärste und kommerziell erfolgreichste Fernsehserie schreiben werde. Sich auf wissenschaftlicher Basis dem Thema Populärkultur zu widmen, ist 30 Jahre nach Leslie Fiedlers wegweisendem Artikel "Cross the Border - Close the Gap" (vgl. Welsch, 1997, 15) noch immer ein anrüchiges Unterfangen, bei dem man öffentlichem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt ist - und dies nicht nur von akademischer Seite. Die Lücke, the Gap, zwischen sogenannter Hoch- oder Ernster Kultur und dem 'Schund' der Massen- bzw. Populärkultur ist zumindest im deutschen Sprachraum noch immer manifest und wird nicht nur von der Bildungselite gepflegt, sondern ist auch auf der Seite der Konsumenten von Populärkultur anzutreffen.Eine solche Zweiteilung der Kultur in eine hohe und eine niedere Hemisphäre, die miteinander nicht in Kontakt stehen, hat (nicht nur) in Deutschland eine lange Tradition mit deutlichen politischen Implikationen. Auch wenn in einer Zeit, in der der wichtigste gesellschaftliche Diskurs der technologisch-ökonomische ist, die klassische Bildung an Bedeutung verloren hat, so lässt sich doch auch heute noch erkennen, dass die bildungsbürgerliche Trennung von hoher und niederer Kultur einem Machtdiskurs entspringt, der für die Träger der Hochkultur die Meinungsführerschaft beansprucht.Die Wahrung der Distanz zwischen Populär- und Hochkultur wahrt auch die Distanz der an der Macht Beteiligten von den 'Plebs'. Eine solche Konstellation ist politisch äußerst bequem. Seit dem Aufkommen des bildungsbürgerlichen Denkens hat sich jedoch in dem Verhältnis zwischen Hoch- und Populärkultur eine deutliche Verschiebung ergeben, ja, letztere gibt es als solche eigentlich erst seit dem Aufkommen der modernen Medien. Die vorher vorhandene Volkskultur unterschied sich von der heutigen Populärkultur dadurch immanent, dass sie von denjenigen produziert wurde, die sie auch rezipierten. Im Gegensatz dazu wird die heutige Populärkultur in großem Ausmaß im Auftrag derjenigen produziert, die sich selbst einer Meinungs- bzw. Machtelite zurechnen. Dies wird schon dadurch bedingt, dass Produktionen gerade für das heute wohl einflussreichste Medium, das Fernsehen, nur mit einem enorm hohen Einsatz an Kapital zu realisieren sind.

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Stand: 29.11.2020
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Die Ökonomisierung im bildungspolitischen Disku...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Ökonomisierung im bildungspolitischen Diskurs Deutschlands konstituiert. Dabei wird diskursanalytisch, unter Bezugnahme auf Michel Foucault, vorgegangen sowie Dokumente der Kultusministerkonferenz zur Implementierung von Bildungsstandards analysiert.Durch Bildung und im Bildungsdiskurs werden gesellschaftliche Normen und Werte (re-) produziert. Ein Vorherrschen ökonomischer Denkweisen an dieser Stelle hat somit auch eine Aussagekraft über einen gesellschaftlichen Wandel sowie die Organisation von Machtverhältnissen in der Gesellschaft. Am Ende dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, wie sich die Ökonomisierung im bildungspolitischen Diskurs Deutschlands konstituiert. Es geht dabei nicht um einen Nachweis, sondern um eine möglichst genaue Beschreibung des Aufbaus des Diskurses. Zu diesem Aufbau gehören auch Entwicklungen und Widersprüche. Dabei wird angenommen, dass sich die Ökonomisierung bzw. Tendenzen einer Ökonomisierung diskursanalytisch erkennen lassen und diskursiv (re-) produziert werden. So steht die Ökonomisierung für bestimmte Machtlogiken und Ordnungsmuster, die sich wiederum im Diskurs (verstanden als Praxis und Macht) widerspiegeln. Wie genau Ökonomisierung in diesem Sinne zu begreifen ist, nämlich nicht als sich von außen aufdrängendes fremdes System, sondern als eine strukturierende Logik innerhalb des Diskurses, wird in den folgenden Teilen verdeutlicht.

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Politische Existenz und republikanische Ordnung
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Inmitten der totalitären Katastrophe des 20. Jahrhunderts hat Hannah Arendt die Abgründigkeit unserer Zeit erfahren. Angesichts moderner Weltentfremdung erörtert sie die Herausforderungen, die mit einer Lebensweise der Freiheit verbunden sind. Als Anwältin des Politischen verknüpft Arendt unsere humane Selbstsorge mit einer republikanisch inspirierten 'Sorge um die Welt'. Angesichts der voranschreitenden 'Entzauberung der Welt' und unter den Bedingungen metaphysischer Obdachlosigkeit bietet Arendt kein abschliessendes Vokabular an, das mit der einen Wahrheit und ihrem letzten Grund argumentiert. Die Substanz des Menschen ist für uns Menschen nicht einsehbar, aber die Existenz der Menschen ist sehr wohl deut- und auslegbar. Wir sind nicht zu existenziellem Blindflug verurteilt. Als politische Denkerin schärft Hannah Arendt unseren Blick für die Errungenschaft des Politischen. So wie menschliches Dasein der Selbstauslegung bedarf, so ist jedes Bürgersein auf eine öffentliche Selbstauslegung angewiesen. Mit Arendt wird klar: Politische Existenz und republikanische Ordnung bedingen sich wechselseitig. Auch ohne einen absoluten Boden können Bürgerinnen und Bürger in der Welt zu Hause sein und im weltlichen Zwischen einer Bürgerordnung einen Zwischenboden einziehen. Informationen zur Reihe: Staatsverständnisse Herausgegeben von Prof. Dr. Rüdiger Voigt Wissenschaftlicher Beirat: Klaus von Beyme, Heidelberg; Giancarlo Corsi, Modena-Reggio Emilia; Jerusalem; Wolfgang Kersting, Kiel; Herfried Münkler, Berlin; Marcelo Neves, Sao Paulo; Henning Ottmann, München; Stanley L. Paulson, St. Louis; Walter Pauly, Jena; Ryuichiro Usui, Tokyo; Loïc Wacquant, Berkeley Der Schwerpunkt der publizierten Bände soll auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat liegen. Dieses Spektrum reicht von Altmeister Niccolò Machiavelli über Thomas Hobbes bis zu Max Weber und Karl Marx, schliesslich zu den Weimarer Staatstheoretikern Carl Schmitt, Hans Kelsen und Hermann Heller und weiter zu den zeitgenössischen Theoretikern.Nicht nur die Verfälschung der Marxschen Ideen zu einer marxistischen Ideologie, die einen repressiven Staatsapparat rechtfertigen sollte, macht deutlich, dass Theorie und Praxis des Staates nicht auf Dauer voneinander zu trennen sind. Auf eine Analyse moderner Staatspraxis kann daher nicht verzichtet werden.Was ergibt sich daraus für ein zeitgemässes Verständnis des Staates im Sinne einer modernen Staatswissenschaft? Die Reihe Staatsverständnisse richtet sich mit dieser Fragestellung nicht nur an politische Philosophen, sondern vor allem auch an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. In den Beiträgen wird daher zum einen der Anschluss an den allgemeinen Diskurs hergestellt, zum anderen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in klarer und aussagekräftiger Sprache - mit dem Mut zur Pointierung - vorgetragen. So wird auch der / die Studierende unmittelbar in die Problematik des Staatsdenkens eingeführt.

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Der Wille zum Nichts als Diskurs in der Popmusi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Germanistik stellt sich nach Moritz Bassler bei der Analyse von deutschen Popsongs ein methodisches Problem. Für Bassler ist eine lediglich textimmanente Interpretation des herkömmlichen deutschen Pop-Songs nicht ausreichend um das Wesentliche des Werkes zu fassen, da Musik und Text separat betrachtet keine aussagekräftigen Eigenständigkeiten besitzen. Vielmehr ist die Symbiose aus Musik und Text, besonders in der Pop-Musik, von enormer Wichtigkeit. Ferner ist der semiotische Hintergrund von üblicher Popmusik nicht die Hochkultur der literarischen oder musikalischen Tradition, sondern die Popkultur anglo-amerikanischen Ursprungs. Bassler zur Folge fand allerdings durch die musikalischen Strömungen des Punk, des New Wave, der Neuen Deutschen Welle und der Hamburger Schule ein Paradigmenwechsel statt. Der deutsche, popmusikalische Diskurs pflegte fortan einen neuartigen Umgang mit den übermächtigen anglo-amerikanischen Vorbildern. Keine Imitation oder Verabschiedung, sondern ein expliziter und reflektierter Umgang mit den dominanten Pop-Paradigmen schlägt sich im Zuge der Entwicklung nieder. Diese neue Identität des deutschen Pop-Songs rechtfertigt eine literaturwissenschaftliche Analyse, auch ohne dabei tiefer in die Materie des anglo-amerikanischen Popsongs oder der Musikwissenschaft einzudringen. Die deutsche Pop-Rock-Band 'Tocotronic' ist neben weiteren Vertretern der sogenannten Hamburger Schule ein zweckdienliches Beispiel für eine ergiebige, literaturwissenschaftliche Analyse. 'Tocotronic' intellektualisierten den deutschen Pop- Song im Verlauf der Bandgeschichte zunehmend. In Folge dessen basiert der semiotische Hintergrund der Texte neben popkulturellen Verweisen auch auf der Hochkultur der literarischen und philosophischen Tradition. Weiterhin nähert sich die Lyrik von 'Tocotronic' aufgrund ihrer selbstreflexiven und intertextuellen Ausrichtung der Literatur der Postmoderne an und findet betreffs der verwendeten Ironie Verwandtschaften in der deutschen Pop-Literatur. Schwerpunkt dieser Hausarbeit ist die Analyse ausgewählter und repräsentativer Lyrik des Musikalbums 'Kapitulation' von 'Tocotronic'. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Frage nach einem übergeordneten Konzept. Zu diesem Zweck sollen voranstehend der Begriff der Hamburger Schule und das von Grund auf ironische Bandkonzept erläutert werden. Es folgen zwei spezifische Beispiele früherer Song-Lyrik um die Textbildungsstrategien von 'Tocotronic' einleitend zu beschreiben.

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Ingolf Dalferth und das Konstrukt der Post-Säku...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Systematische Theologie), Veranstaltung: Säkularisierung. Eine These und ihr Scheitern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht das Konstrukt der Post-Säkularität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Ingolf Dalferths Auseinandersetzung mit der Säkularisierung.Die Säkularisierungsthese ist eine häufig vertretene soziologische These im 20. Jahrhundert. Der Begriff, der einen komplexen gesellschaftlichen Prozess repräsentieren soll, löst seit den 1960er Jahren Kontroversen aus. Vor der Kritik an der Säkularisierungsthese wird von Theologen wie Lübbe und Gogarten versucht, die Säkularisierung als etwas genuin Christliches zu kennzeichnen. Seitdem ist die wissenschaftliche Diskussion über die gescheiterte Säkularisierungsthese ebenso vielfältig, wie vordem der Diskurs über die Säkularisierungsthese gewesen ist. Die Säkularisierungsthese besagt, dass der Prozess der Säkularisierung durch gesamtgesellschaftliche Entwicklungen der Moderne wie die Industrialisierung und die Rationalisierung unumkehrbar vorangetrieben werde. Die fortschreitende Säkularisierung führe zur gesellschaftlichen Lösung von religiösen Bezügen, zur Privatisierung von Religion und zu einem Einflussverlust der religiösen Institutionen. Säkularisierung als Begriff kann auch wertend verwendet werden, um die Emanzipation der bürgerlichen Gesellschaft von der kirchlich geprägten mittelalterlichen Gesellschaftsordnung zu charakterisieren. Die klassische Säkularisierungsthese formuliert einen Zusammenhang zwischen Säkularisierung und Modernisierung. Dabei gibt es verschiedene Formen: Die Marginalisierung, die Privatisierung des Religiösen und die Differenzierung in Subsysteme. Das heutige System ist säkular, der Markt ist das übergeordnete Subsystem. Die Religion ist das einzige verzichtbare Subsystem geworden. Präsäkular ist der Zustand gewesen, als die Religion alles bestimmt hat und die einzelnen Subsysteme noch nicht wirklich ausgebildet gewesen sind.

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Lehrerbildung im Diskurs
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Das Lehrerbildungszentrum als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität zu Köln veranstaltet seit dem Sommersemester 2005 eine fortlaufende Vortragsreihe mit dem Titel 'Lehrerbildung im Diskurs'. Die Vorträge richten sich an Studierende, Referendare sowie Lehrende der ersten und zweiten Ausbildungsphase. Die Themen der Vortragsreihe sind breit gestreut. Sie umfassten bislang Bereiche der Schulpädagogik (Terhart, Münster; Mintrop, Berkeley), der Fachdidaktik (Leuders, Freiburg; Demuth, Kiel; Neubrand, Oldenburg) als auch der Pädagogischen Psychologie (Dollase, Bielefeld).

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Star Trek - The Next Generation als Paradigma k...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 59 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autor dieser Studie hat sich in den Monaten, in denen er sich mit STAR TREK: THE NEXT GENERATION (TNG) beschäftigt hat, wiederholt öffentlich lächerlich gemacht, indem er kund gegeben hat, dass er seine Examensarbeit über die wohl weltweit populärste und kommerziell erfolgreichste Fernsehserie schreiben werde. Sich auf wissenschaftlicher Basis dem Thema Populärkultur zu widmen, ist 30 Jahre nach Leslie Fiedlers wegweisendem Artikel 'Cross the Border - Close the Gap' (vgl. Welsch, 1997, 15) noch immer ein anrüchiges Unterfangen, bei dem man öffentlichem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt ist - und dies nicht nur von akademischer Seite. Die Lücke, the Gap, zwischen sogenannter Hoch- oder Ernster Kultur und dem 'Schund' der Massen- bzw. Populärkultur ist zumindest im deutschen Sprachraum noch immer manifest und wird nicht nur von der Bildungselite gepflegt, sondern ist auch auf der Seite der Konsumenten von Populärkultur anzutreffen. Eine solche Zweiteilung der Kultur in eine hohe und eine niedere Hemisphäre, die miteinander nicht in Kontakt stehen, hat (nicht nur) in Deutschland eine lange Tradition mit deutlichen politischen Implikationen. Auch wenn in einer Zeit, in der der wichtigste gesellschaftliche Diskurs der technologisch-ökonomische ist, die klassische Bildung an Bedeutung verloren hat, so lässt sich doch auch heute noch erkennen, dass die bildungsbürgerliche Trennung von hoher und niederer Kultur einem Machtdiskurs entspringt, der für die Träger der Hochkultur die Meinungsführerschaft beansprucht. Die Wahrung der Distanz zwischen Populär- und Hochkultur wahrt auch die Distanz der an der Macht Beteiligten von den 'Plebs'. Eine solche Konstellation ist politisch äusserst bequem. Seit dem Aufkommen des bildungsbürgerlichen Denkens hat sich jedoch in dem Verhältnis zwischen Hoch- und Populärkultur eine deutliche Verschiebung ergeben, ja, letztere gibt es als solche eigentlich erst seit dem Aufkommen der modernen Medien. Die vorher vorhandene Volkskultur unterschied sich von der heutigen Populärkultur dadurch immanent, dass sie von denjenigen produziert wurde, die sie auch rezipierten. Im Gegensatz dazu wird die heutige Populärkultur in grossem Ausmass im Auftrag derjenigen produziert, die sich selbst einer Meinungs- bzw. Machtelite zurechnen. Dies wird schon dadurch bedingt, dass Produktionen gerade für das heute wohl einflussreichste Medium, das Fernsehen, nur mit einem enorm hohen Einsatz an Kapital zu realisieren sind.

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Tiroler Privat(zimmer)vermietung
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Das österreichische Bundesland Tirol verzeichnet über 47 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Wenn Martina Röthl der Frage nachgeht, was Tourismus mit den in Tirol lebenden Menschen macht, steht nicht die touristische Begegnung im Vordergrund, sondern die durch Bezugnahmen auf tourismusinduzierte Wissensbestände in Gang gesetzten Subjektivierungsprozesse der so genannten Einheimischen. Exemplarisch für diese 'einheimischen Bereisten' stehen PrivatvermieterInnen, denen es in Tirol erlaubt ist, bis zu zehn Betten und ausserdem Ferienwohnungen zu vermieten, ohne dafür ein Gewerbe anmelden zu müssen. In den 1960er und 1970er Jahren waren 50 Prozent aller Gästebetten so genannte 'Privatbetten'. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt nächtigen noch immer 20 Prozent aller Tirol-TouristInnen in Privatvermietungen. Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit den Alltagspraktiken bereister Menschen. Die Privatvermietung gerät dabei als physischer und sozialer Raum in den Blick, der auf ganz unterschiedlichen Ebenen mit makrostrukturellen Vorgaben und auf das reibungslose Funktionieren von Tourismus zielenden Strategien korrespondiert. Um zu klären, auf welche Weise sich dies auf die Lebenswirklichkeiten und Selbstverhältnisse der Beforschten niederschlägt, werden kulturanalytische Herangehensweisen mit dispositivtheoretischen Ansätzen verknüpft. Mit Tourismus in Zusammenhang stehende Subjekt-Effekte sind als tourismusinduzierte Subjektivierungen aufgegriffen, die sich im Sinne von Subjektivierungsweisen als 'tatsächliche' Aneignungen in den Blick nehmen und empirisch verfolgen lassen. Martina Röthl studierte Europäische Ethnologie an der LFU Innsbruck und promovierte dort 2015. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der CAU Kiel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Tourismusforschung, Diskurs- und Dispositivforschung, Erzählforschung, Geschlechterforschung.

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