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Hochzeit in Kiel
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Die Studie thematisiert den Wandel von Hochzeit vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen seit Mitte der 1960er Jahre. Den regionalen Untersuchungsschwerpunkt bildet hierbei das Hochzeitsgeschehen in der Stadt Kiel. Um sich der Innensicht der handelnden Personen anzunähern, wurde die empirische Erhebungsmethode des qualitativen Interviews gewählt. Dafür wurden Gespräche mit Brautleuten und Experten geführt, die als Forschungsbeitrag vollständig transkribiert im Anhang abgedruckt sind. Die Darstellung zeigt, wie neue Vorstellungen von Partnerschaft und Ehe zu einer Veränderung des traditionellen Phasenverlaufs der Hochzeit führen und wie stark die jeweiligen gesamtgesellschaftlichen Stimmungen die Deutung von Ehe und die Gestaltung der eigenen Hochzeit beeinflussen.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.10.2020
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Das "sumerlaten-Lied" Walthers von der Vogelwei...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Blickt man auf die jahrhundertelange Rezeptionsgeschichte von Walthers von der Vogelweide Textkorpus zurück, so bleibt scheinbar kaum noch etwas zu sagen. Dennoch beschäftigen sich Forscher aus dem Bereich der Mediävistik wiederholt mit Walthers Liedern. Schließlich haben die letzten Jahrzehnte immer wieder neue Erkenntnisse zu den Dichtern des Mittelalters und deren Werken gebracht. Nicht zuletzt ist es auch immer wieder interessant Techniken aus anderen Forschungsdisziplinen auf die mittelalterliche Literatur zu übertragen um so neue Erkenntnisse zu gewinnen. Auch in Hinblick auf die poetologische Lesart von Walthers Liedern, hat sich in den letzten Jahren in der Forschung vieles getan. Versuchte man früher die Deutung der Lyrik auf die rein textliche Lesart zu beschränken, zeigt sich inzwischen, dass es durchaus legitim ist, auch zwischen den Zeilen zu lesen. Deshalb haben sich in den letzten Jahren einige Forscher mit der Möglichkeit einer poetologischen Lesart von Walthers Liedern beschäftigt. Auch die vorliegende Hausarbeit hat sich diese zum Thema gemacht. Um den Rahmen nicht zu sprengen, soll hauptsächlich Walthers so genanntes "sumerlaten-Lied" L 72, 31 im Mittelpunkt der Analyse stehen.Zu Beginn werde ich in einem theoretischen Teil den aktuellen Forschungsstand darlegen. Die wichtigsten Thesen zur poetologischen Dichtung werden dabei kurz umrissen. Außerdem werde ich im Folgenden einige weitere Grundlagen für die Arbeit präsentieren. Interessant sind im Zusammenhang mit dem gewählten Lied zum Beispiel die Aufführungssituation des Dichters im Mittelalter sowie die Frage nach Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Anschließend folgt die ausführliche Analyse des gewählten Liedes. Dabei werde ich versuchen verschiedene Lesarten zu berücksichtigen. Im Vordergrund sollen natürlich die poetologischen Anklänge stehen. In weiten Teilen schließe ich mich Ricarda Bauschke-Hartungs Thesen dazu an, werde diese aber natürlich er-läutern und ergänzen. Alles ist der Frage untergeordnet: Wie gelingt es Walther im Liebesdiskurs seine eigene Kunst zu reflektieren? Auch wenn dies manchmal bestritten wird, so bin ich doch der Ansicht, dass Walther gerade im "sumerlaten- Lied" mit den Konventionen der "Hohen Minne" spielt und so gewissermaßen Kritik an der Dichtkunst seiner Zeit übt. Wie Walther dies anstellt, werde ich nun auf den folgenden Seiten versuchen herauszuarbeiten.

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Stand: 24.10.2020
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Die politische Intention der Apocolocyntosis
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Klassische Altertumskunde ), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungVae me, puto, concacavi me! Mit diesen Worten beendet Kaiser Claudius in der vom Philo-sophen, Staatsmann und Dichter Seneca verfassten Satire Apocolocyntosis sein Leben und begibt sich folgend auf eine Himmel- und Höllenfahrt. Claudius starb am 13. Oktober 54 und wurde wenige Zeit später als divus Claudius konsekriert. Kurz nach seiner Apotheose erschien die Apocolocyntosis, in der Seneca auf schärfste Weise mit Claudius abrechnet. Dass Seneca die Satire zum einen aus persönlichem Interesse geschrieben hat, ist offenkun-dig und in der Forschung grundlegend anerkannt. Jedoch wirft das Werk noch eine Frage bezüglich einer politischen Absicht auf, die in dieser Arbeit untersucht wird. Diese Frage nach der politischen Intention der Apocolocyntosis wurde in der Forschung kontrovers dis-kutiert und brachte noch keine endgültige Lösung hervor. So vertritt beispielsweise KRAFT die These, dass Seneca die Satire verfasst hat, um sich in der politischen Auseinandersetzung zwischen dem neuen Kaiser Nero und dem leiblichen Sohn des Claudius, Britannicus, auf die Seite Neros zu schlagen. Weiterhin behaupten eine Reihe von Forschern, beispielsweise MÜNSCHER und neuerdings HORSTKOTTE , dass die Apocolocyntosis gegen Agrippina ge-richtet sei. BRINGMANN und KLOFT verbinden mit der Schmähschrift eher eine Kritik der politischen Wirklichkeit und eine Verschmähung des Claudius allgemein als Herrscher. Diese Arbeit soll zeigen, dass Senecas politische Intention darin bestand, seine Einstellung be-züglich der Politik des Claudius darzustellen und ihn allgemein in seiner Herrscherfunktion zu kritisieren, wobei eine vorsichtige Tendenz aristokratischer Einflüsse möglich gewesen wäre. Neben diesem sollen die beiden Interpretationen bezüglich Agrippina und der politi-schen Propaganda widerlegt werden. Zunächst wird der historisch-politische Hintergrund der Apocolocyntosis dargestellt, wobei die beiden wichtigsten Akteure Seneca und Claudius näher vorgestellt werden. Anschließend soll anhand einer kurzen Darstellung der wichtigsten Inhalte der Satire ihre Wirkung andeutungsweise gezeigt werden. Im Anschluss wird die politische Intentionsabsicht Senecas in der Apocolocyntosis aus den obengenannten Perspektiven diskutiert. Die wichtigsten Quellen zur Deutung der Intentionsabsicht des Werkes sind Senecas Apocolocyntosis selbst und weiterhin die historiographischen Darstellungen in Tacitus' 'Annales' und Suetons 'De vita Caesarum'.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.10.2020
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Von WAHN und SINN - Behandler, Patienten und di...
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Manchmal verändern Therapiestunden ein ganzes Leben. Aber wie? War es eine Deutung nach Sigmund Freud? Ein einzelnes Wort? Verändertes Verhalten? Die therapeutische Beziehung? Wie heilt man eine Depression, eine Angststörung oder Alkoholabhängigkeit? Was entscheidet über Leben und Tod und wie wirkt Psychotherapie ganz genau? Das ist der rote Faden des Buches: Warum haben bestimmte Therapien geholfen – und andere nicht. Warum gibt es Patienten, die sich nach einem Jahr Therapie das Leben nehmen? Spielen Alter und Erfahrung der Behandler hier eine Rolle? Oder Sprache und Geschlecht?  Autorin Heide Fuhljahn, Fachjournalistin und selbst seelisch krank, erzählt die bewegendsten Sitzungen von vier Patienten und den Psychotherapeuten Dr. Michael Dümpelmann, Dr. Stefan Elsner, Prof. Johannes Lindenmeyer, Dipl. Psych. Susanne Leutner, Dr. Torsten Lucas, Körperpsychotherapeutin Sonja Seng, Dr. Robert Stracke und Prof. Manfred Wolfersdorf. Im Anschluss an die persönlichen Erfahrungen fasst sie die jeweilige psychische Erkrankung und die durchgeführte Therapie fachlicher versiert, aber immer leicht verständlich zusammen. Um am Ende die Frage zu beantworten: Was hilft? Heide Fuhljahn, geboren 1974 in Kiel, studierte Skandinavistik, Strafrecht und Kriminologie. Nach ihrem Volontariat konzentrierte sie auf die Schwerpunkte Gesundheit, Ernährung und Reise. 2013 erschien ihr Buch Kalt erwischt – Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft in Kooperation mit der Zeitschrift BRIGITTE. Darin verknüpft sie ihre Erfahrungen als Betroffene mit Sachkapiteln und Experten-Interviews. Kalt erwischt stand zehn Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 2016 erschien es als aktualisiertes und erweitertes Taschenbuch. Heide Fuhljahn lebt als freie Journalistin in Hamburg und hält regelmässig Lesungen in Kliniken, Beratungsstellen und auf Kongressen.

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Stand: 24.10.2020
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Multiperspektivität im Geschichtsunterricht
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Multiperspektivität ist ein geschichtsdidaktisches Prinzip, welches von Klaus Bergmann konzipiert wurde und dem 'traditionellen Geschichtsunterricht', der einem 'Prinzip der Monoperspektivität' folge, diametral gegenübersteht. Im Folgenden werde ich eine begründete Definition der 'Multiperspektivität' nennen und sie abgrenzen von anderen Themen. Anschliessend werden Problematiken der Multiperspektivität dargestellt, die dem 'traditionellen Geschichtsunterricht' entgegenstehen. Abgeschlossen wird diese Ausarbeitung mit einem Unterrichtsbeispiel, orientiert an der multiperspektiven Methodik und einer eigenständigen Bewertung des Themas. Das sich dieses Prinzip etabliert hat, ist erkennbar daran, dass das Prinzip der Multiperspektivität in den Rahmenlehrplänen aller deutschen Bundesländer wiederzufinden ist. Für die Aufbereitung der Unterrichtsinhalte und die Organisation des Lernprozesses soll die Lehrkraft neben der Multiperspektivität folgende weitere Prinzipien beachten: Problemorientierung, Kontroversität, Pluralität und Interkulturalität, Wissenschaftsorientierung, Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung und Handlungsorientierung. Die Grundlage, auf der Bergmann sein Prinzip konzipiert hat, ist der Terminus 'Perspektivität'. Dieses definiert er wie folgend: Perspektivität sei ein 'Grundsachverhalt menschlicher Wahrnehmung und Deutung der Wirklichkeit-bei der Orientierung in der Wirklichkeit und bei den Handlungsabsichten gegenüber der Wirklichkeit'. Perspektivität ist somit ein Merkmal des Wesens des Menschen und dient ihm als Orientierungshilfe in der Wirklichkeit. Der Ursprung dieses Terminus liegt in der Malerei und wurde von der Literaturwissenschaft übernommen, um Erzähltexte analysieren zu können. Die Bedeutung der Multiperspektivität liegt auf den Ebenen der Erfahrung, der Orientierung und der Deutung. Und ist somit ein elementarer Bestandteil des historischen Erkennens.

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Stand: 24.10.2020
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Deutung und Bedeutung des ersten Gebotes im Rah...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1- (13 Punkte), Christian-Albrechts-Universität Kiel (Kirchengeschichte), Veranstaltung: Kirchengeschichtliches Proseminar, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Grundlegend ist das erste Gebot [...], das uns zum Vertrauen auf Gott herausfordert.' Diese Formulierung des KEEK zeigt, dass auch nach beinahe fünf Jahrhunderten das Verständnis Martin Luthers und dessen Auslegung über das erste Gebot, 'Du sollst keine anderen Götter haben neben mir' (Ex 20,3; Dtn 5,7), nichts an seiner Aktualität verloren hat. So verweist denn der KEEK auf Luthers Kleinem Katechismus aus dem Jahr 1529 und zeigt daher Unvergänglichkeit seiner Deutung des ersten Gebotes auf, welche lautet: 'Wir wollen Gott über aller Ding fürchten, lieben und vertrauen.' Neben die durch die Prägnanz gegebene Lernerleichterung regt die kurze Formulierung zur Reflektion an, denn auf die Frage: 'Du sollt nicht ander Götter haben. Was ist das?' , folgt eine Antwort, die wiederum zur Gegenfrage einlädt, wie denn dieser Satz zu verstehen ist. Besonders das Verhältnis und die Aussage der Wörter 'fürchten', 'lieben' und 'vertrauen' stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Hinzu kommt, dass sich diese dreigliedrige Formel 'als zweigliedriges Konzentrat' in den weiteren Gebotsauslegungen wiederholt. 'Wir wollen Gott fürchten und lieben, [...]' steht als Bedingung vor jeder Auslegung vom zweiten bis zehnten Gebot. Die Bedeutsamkeit und Unabdingbarkeit des ersten Gebotes an sich und hinsichtlich der übrigen Gebote ist offensichtlich und drängt sich gerade zu auf. Wenn es also im KEEK heisst das erste Gebot sei 'grundlegend', so ist dies richtig, betrachtet man allerdings das erste Gebot aus der Perspektive Luthers beziehungsweise aus der Perspektive des Kleinen Katechismus heraus, kann diese Ansicht erweitert und vertieft werden. Es ist daher eine genauere Untersuchung zur Deutung und Bedeutung des ersten Gebotes im Rahmen der Dekalogauslegung Luthers im Kleinen Katechismus nötig.

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Stand: 24.10.2020
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Deutung und Bedeutung des ersten Gebotes
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1- (13 Punkte), Christian-Albrechts-Universität Kiel (Kirchengeschichte), Veranstaltung: Kirchengeschichtliches Proseminar, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Grundlegend ist das erste Gebot [...], das uns zum Vertrauen auf Gott herausfordert.' Diese Formulierung des KEEK zeigt, dass auch nach beinahe fünf Jahrhunderten das Verständnis Martin Luthers und dessen Auslegung über das erste Gebot, 'Du sollst keine anderen Götter haben neben mir' (Ex 20,3; Dtn 5,7), nichts an seiner Aktualität verloren hat. So verweist denn der KEEK auf Luthers Kleinem Katechismus aus dem Jahr 1529 und zeigt daher Unvergänglichkeit seiner Deutung des ersten Gebotes auf, welche lautet: 'Wir wollen Gott über aller Ding fürchten, lieben und vertrauen.' Neben die durch die Prägnanz gegebene Lernerleichterung regt die kurze Formulierung zur Reflektion an, denn auf die Frage: 'Du sollt nicht ander Götter haben. Was ist das?' , folgt eine Antwort, die wiederum zur Gegenfrage einlädt, wie denn dieser Satz zu verstehen ist. Besonders das Verhältnis und die Aussage der Wörter 'fürchten', 'lieben' und 'vertrauen' stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Hinzu kommt, dass sich diese dreigliedrige Formel 'als zweigliedriges Konzentrat' in den weiteren Gebotsauslegungen wiederholt. 'Wir wollen Gott fürchten und lieben, [...]' steht als Bedingung vor jeder Auslegung vom zweiten bis zehnten Gebot. Die Bedeutsamkeit und Unabdingbarkeit des ersten Gebotes an sich und hinsichtlich der übrigen Gebote ist offensichtlich und drängt sich gerade zu auf. Wenn es also im KEEK heisst das erste Gebot sei 'grundlegend', so ist dies richtig, betrachtet man allerdings das erste Gebot aus der Perspektive Luthers beziehungsweise aus der Perspektive des Kleinen Katechismus heraus, kann diese Ansicht erweitert und vertieft werden. Es ist daher eine genauere Untersuchung zur Deutung und Bedeutung des ersten Gebotes im Rahmen der Dekalogauslegung Luthers im Kleinen Katechismus nötig.

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Stand: 24.10.2020
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Rollen- und Organisationsmuster im Gesundheitsw...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Krankheit und Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Hilfsbedürftigkeit in der Not war und ist nicht 'objektiv' bestimmbar und daher der Deutung unterlegen. Die Armenfürsorge der Kirche, die Krankensorge der Handwerkerstände und die gemeindliche Krankenversicherung sind eine Form des Ersatzes für Krankenpflege im Familienverband und gehören zu den historischen Wurzeln solidarischen Handelns im Gesundheitssystem. Was mit der gesellschaftlichen Organisation von Hilfebedürftigkeit begann und sich mit der Ausdifferenzierung ärztlicher Behandlung fortsetzte, wurde später zu einem Ort von Interessenkämpfen und politisch- ideologischen Konflikten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden Tendenzen zur Vereinheitlichung der Gesundheitsversorgung sichtbar. Zudem stieg das Lebensrisiko der Familien in der Industriegesellschaft. Die Entwicklung des Deutschen Nationalstaates forderte eine Ausdehnung der Teilhabe an der Gesamtgesellschaft und dadurch Integration der Bevölkerung. Da die wirtschaftliche bzw. politische Teilnahme nur schwach ausgeprägt war, schien 'sozialstaatlich' eine sinnvolle Alternative zu sein. Am 15. Juni 1883 führte die kaiserliche Regierung das allgemeine System der Krankenversicherung ein.

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Stand: 24.10.2020
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Von WAHN und SINN - Behandler, Patienten und di...
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Manchmal verändern Therapiestunden ein ganzes Leben. Aber wie? War es eine Deutung nach Sigmund Freud? Ein einzelnes Wort? Verändertes Verhalten? Die therapeutische Beziehung? Wie heilt man eine Depression, eine Angststörung oder Alkoholabhängigkeit? Was entscheidet über Leben und Tod und wie wirkt Psychotherapie ganz genau? Das ist der rote Faden des Buches: Warum haben bestimmte Therapien geholfen – und andere nicht. Warum gibt es Patienten, die sich nach einem Jahr Therapie das Leben nehmen? Spielen Alter und Erfahrung der Behandler hier eine Rolle? Oder Sprache und Geschlecht?  Autorin Heide Fuhljahn, Fachjournalistin und selbst seelisch krank, erzählt die bewegendsten Sitzungen von vier Patienten und den Psychotherapeuten Dr. Michael Dümpelmann, Dr. Stefan Elsner, Prof. Johannes Lindenmeyer, Dipl. Psych. Susanne Leutner, Dr. Torsten Lucas, Körperpsychotherapeutin Sonja Seng, Dr. Robert Stracke und Prof. Manfred Wolfersdorf. Im Anschluss an die persönlichen Erfahrungen fasst sie die jeweilige psychische Erkrankung und die durchgeführte Therapie fachlicher versiert, aber immer leicht verständlich zusammen. Um am Ende die Frage zu beantworten: Was hilft? Heide Fuhljahn, geboren 1974 in Kiel, studierte Skandinavistik, Strafrecht und Kriminologie. Nach ihrem Volontariat konzentrierte sie auf die Schwerpunkte Gesundheit, Ernährung und Reise. 2013 erschien ihr Buch Kalt erwischt – Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft in Kooperation mit der Zeitschrift BRIGITTE. Darin verknüpft sie ihre Erfahrungen als Betroffene mit Sachkapiteln und Experten-Interviews. Kalt erwischt stand zehn Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 2016 erschien es als aktualisiertes und erweitertes Taschenbuch. Heide Fuhljahn lebt als freie Journalistin in Hamburg und hält regelmäßig Lesungen in Kliniken, Beratungsstellen und auf Kongressen.

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Stand: 24.10.2020
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