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Lob der Revolution
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War der Umsturz von 1918 misslungen, nur eine "steckengebliebene Revolution", eine "Sturzgeburt"? Oder handelte es sich nicht doch um einen erstaunlich unblutigen, weitgehend erfolgreichen Umbruch hin zum ersten demokratischen Gemeinwesen auf deutschem Boden?'Lob der Revolution' macht es sich zum Ziel, den schlechten Ruf der Revolution zu rehabilitieren, die schließlich zur ersten Republik, zur hochmodernen Weimarer Verfassung und zu den ersten allgemeinen, freien und geheimen Wahlen auf deutschem Boden führte.Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff, beide Historiker und Journalisten, führen an die konkreten Schauplätze - nach München und Kiel, nach Berlin, Bremen und ins Ruhrgebiet - und lassen die Zeitgenossen in Tagebüchern, Erinnerungen, Zeitungsartikeln zu Wort kommen. Höchst anschaulich entsteht so das Panorama der revolutionären Umtriebe zwischen Herbst 1818 und Herbst 1919, der deutschen Gesellschaft im Aufruhr, die nach dem Desaster des Weltkriegs die ihr angemessenepolitische Ordnung suchte.

Anbieter: buecher
Stand: 15.08.2020
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Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse
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Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der "Wissenschaft vom Menschen" im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies; insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein "Deutscher" zu sein.

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Stand: 15.08.2020
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Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse
20,50 € *
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Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der "Wissenschaft vom Menschen" im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies; insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein "Deutscher" zu sein.

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Stand: 15.08.2020
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Die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848
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Ich lebe heute in einem demokratischen Schleswig-Holstein in der Bundesrepublik Deutschland. Da stelle ich mir manchmal die Frage, woher die demokratischen Ideen kommen und wie mein Bundesland seinen Weg in die Demokratie fand. Hierbei bin ich auf die Schleswig-Holsteinische Erhebung gestoßen, die sich 1848 in Schleswig-Holstein ereignete. Hier wollten sich die die Herzogtümer Schleswig und Holstein in ein national verfasstes Deutschland aufnehmen lassen, welches von vielen Revolutionären zu dieser Zeit geplant war. Problem: Das Herzogtum Schleswig gehörte 1848 zu dem dänischen Gesamtstaat und wurde vom dänischen König Christian der Achte regiert. Im Zuge des beginnenden Nationalismus setzte sich in Dänemark die Absicht durch, das Herzogtum Schleswig in das dänische Königreich einzuverleiben.Die Aufständischen wollten zunächst, dass entsprechend der alten Verfassungsordnung die Herzogtümer Schleswig und Holstein „up ewig ungedeelt“, also für immer miteinander verbunden sind. Kurz danach setzte sich aber die Auffassung durch, beide Herzogtümer aus dem dänischen Gesamtstaat loszulösen, was der dänische König nicht teilte. So kam es 1848 zur Schleswig-Holsteinischen Erhebung. Aber da stellt sich die Frage, warum sich die Aufständischen für eine demokratische Lösung entschieden hätten und wieso die provisorische Regierung in Kiel von den meisten Staaten des deutschen Bundes nicht anerkannt wurde. Deswegen lautet meine Leitfrage: Wie kam es 1848 zum Schleswig-Holsteinischen Weg in die Demokratie? Ich finde dieses Thema sehr passend für den Geschichtswettbewerb, der sich dieses Mal das Thema „Krise. Umbruch. Aufbruch“ gegeben hat. Damals gab es in Schleswig-Holstein sehr wohl eine Krise - nämlich mit dem alten Herrschaftssystem. Deshalb wünschten sich viele Schleswig-Holsteiner einen gründlichen Umbruch, welchen sie auch versuchten durchzuführen. Deshalb gab es eine Aufbruchstimmung in Schleswig-Holstein, wie überall in ganz Deutschland zu dieser Zeit.

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Stand: 15.08.2020
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Antimuslimischer Rassismus in Deutschland. Theo...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (M), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Konzept des antimuslimischen Rassismus aus der sozialwissenschaftlichen Perspektive auseinander. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington geriet die muslimische Bevölkerung und ihre Integration weltweit immer stärker in den Fokus der breiten Öffentlichkeit. Auch die aktuellen Ereignisse um die Situation der Flüchtlinge in Europa verschärfen die Auseinandersetzung mit diesem Thema und zeigen somit ihre Brisanz. In zahlreichen Debatten wird verstärkt darüber diskutiert, ob der islamische Glauben mit der westlichen, demokratischen Kultur kompatibel ist.Damit gehen seitens der nichtmuslimischen Mitglieder unserer Gesellschaft oftmals ablehnende Einstellungen den Personen gegenüber, die sich zu dem Islam bekennen bzw. als so wahrgenommen werden, einher. Dies findet ihren Ausdruck in einer breiten Facette an Begriffen, die dieses Phänomen zu erfassen versuchen. So werden in der wissenschaftlichen Begriffsdebatte wiederholt Bezeichnungen, wie "Islamfeindlichkeit", "Islamophobie", sowie "Muslimfeindlichkeit" verwendet. Der Gebrauch dieser Termini stößt jedoch vermehrt auf Kritik, da sie entweder nur die spezifische Ablehnung der islamischen Glaubensrichtung oder lediglich das Ressentiment gegen die Menschen, die dieser Religion angehören beinhalten.Zudem wird dem in der Forschung weitverbreiteten Begriff "Islamophobie" unterstellt, eine emotionale Komponente zu erhalten und somit durch den Einsatz des Wortes 'Phobie' die Furcht von dem Islam zu verstärken. Demzufolge wird in dem wissenschaftlichen Diskurs immer öfter auf den Begriff "Antimuslimischer Rassismus" verwiesen, zumal das Ressentiment gegen die Musliminnen und Muslime durchaus als eine Form des

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Stand: 15.08.2020
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Märzrevolution in Kiel 1848
24,00 € *
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Die Nacht zum 24. März 1848 stellt einen bedeutenden Wendepunkt in der schleswig-holsteinischen Geschichte dar. Progressive und deutschgesinnte Politiker sagten sich in einem revolutionären Akt in Kiel vom dänischen König als ihrem Landesherrn los und riefen eine Provisorische Regierung aus. Das über viele Jahrzehnte friedliche Zusammenleben deutsch- und dänischgesinnter Schleswig-Holsteiner fand ein abruptes Ende. Die Schleswig-Holsteinische Erhebung wurde zu einem Bürgerkrieg, in den auch der Deutsche Bund, Dänemark und die europäischen Großmächte eingriffen. Dieses Buch schildert die explosive politische Stimmung in Kiel und die dramatischen Stunden, die der Proklamation der Provisorischen Regierung vor dem Kieler Rathaus vorangingen. Die neue Regierung brach aber nicht nur mit Dänemark, sie setzte gleichzeitig einen umfangreichen politischen Reformprozess in Gang, der den Schleswig-Holsteinern im Sommer 1848 das erste demokratisch gewählte Landesparlament und eine liberale Verfassung mit staatlich garantierten Bürgerrechten brachte, die ihresgleichen in den deutschen Ländern suchte. Auch in den Städten wie Kiel wurde die politische Mitbestimmung der Bürger erheblich erweitert. Die Schleswig-Holsteinische Erhebung war engstens mit der Deutschen Revolution 1848/49 verknüpft. Dieses Buch zeigt die wechselseitige Beeinflussung der schleswig-holsteinischen Politik mit der Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Das Scheitern der Deutschen Revolution 1849 ließ die Schleswig-Holsteiner in ihrem Kampf für einen eigenständigen, demokratischen Staat allein, und mit der militärischen Niederlage gegen Dänemark 1850 wurden auch die demokratischen Reformen schrittweise aufgehoben. Das demokratische Erbe der Erhebung von 1848-51 lebte aber noch lange in den Köpfen vieler Schleswig-Holsteiner fort. Abschließend werden daher der Umgang der Schleswig-Holsteiner und der Kieler mit dem schwierigen Erbe von 1848-51 und seine politische Instrumentalisierung in der Erinnerungskultur bis in die heutige Zeit untersucht.

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Stand: 15.08.2020
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Das Mediensystem der USA
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,5, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Die Rolle der Massenmedien in demokratischen und Transistionsgesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit bemüht sich um einen Überblick über die Massenmedien in den Vereinigten Staaten. Hierbei stehen die Struktur der Medienlandschaft, ihre Funktionen im politischen System und ihr Einfluß auf die politische Partizipation im Mittelpunkt. Grundsätzlich versteht man unter Massenkommunikation Aussagen, die "öffentlich durch technische Verbreitungsmittel indirekt und einseitig an ein disperses Publikum vermittelt werden". Bei der Darstellung der Massenkommunikationsmittel beschränkt sich diese Arbeit dem üblichen Sprachgebrauch folgend auf Printmedien, Radio und Fernsehen. Vor allem letzteres erfährt aufgrund seiner herausragenden Bedeutung besondere Berücksichtigung. Das Internet entzieht sich der oben angegebenen Definition in mehrfacher Hinsicht, und wird daher gesondert bearbeitet. Da es sich noch im Anfangsstadium seiner Entwicklung befindet, liegt der Schwerpunkt neben der gegenwärtigen Nutzung vor allem auf den Zukunftsperspektiven dieses Mediums.

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Stand: 15.08.2020
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Das Schulsystem der Deutschen Demokratischen Re...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: War die Schule in der DDR tatsächlich so propagandistisch geprägt? Wurde den Schülern diese Meinung aufgezwungen? Wenn dem so war, was bezweckte man damit? Welche Bedeutung wurde dem Abitur zugeschrieben und wer durfte überhaupt Abitur machen? Diese Fragen gilt es, im Folgenden zu klären. Dazu werde ich eine aufschlussreiche Darstellung über das System Schule der DDR darlegen. Außer den verschiedenen schulischen Institutionen werden auch speziell die Unterrichtsfächer interessant für die Klärung meiner Leitfragen sein. Für diese Fragen werde ich mich weitestgehend auf das im Jahre 1965 verabschiedete Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem der Deutschen Demokratischen Republik beziehen. Um die Schule, wie sie tatsächlich gewesen ist, darzustellen werde ich auf Aussagen von insgesamt drei Zeitzeugen zurückgreifen, deren Aussagen aber als sehr subjektiv einzuschätzen sind. Untermalen werde ich meine Ausführungen durch die Zuhilfenahme von Sekundärliteratur. Dafür greife ich auf ein Werk von Rose Bischof von 1989 zurück. Außerdem werde ich mich auf Aussagen von Emmanuel Droit und Tina Kwiatkowski- Celofiga, welche beide ihre Werke 2014 veröffentlichten, beziehen. Das Video des Zeitzeugenberichts Andreas Thiemes wurde im Oktober 2012 von der 'Deutschen Gesellschaft e.V.' veröffentlicht. Das ebenfalls durch Video dokumentierte Interview einer Schülerin eines Rostocker Gymnasiums mit dem Zeitzeugen Mario Röllig wurde im April 2014 ebenfalls von der 'Deutschen Gesellschaft e.V.' veröffentlicht. Der Bericht der dritten Zeitzeugin, Manuela Pfohl, erschien im Oktober 2008 in Form eines von ihr verfassten Artikels im 'Stern'.

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Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse
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Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der "Wissenschaft vom Menschen" im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies, insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein "Deutscher" zu sein.

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Stand: 15.08.2020
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