Angebote zu "Zweck" (62 Treffer)

Kategorien

Shops

"Geheim!". Meldungen vom Kieler Kriegsschauplatz
20,60 € *
ggf. zzgl. Versand

Alle konnten die äußeren Bombenschäden der alliierten Luftangriffe in der Stadt sehen, doch die Lageberichte, die die Kieler Luftschutzpolizei darüber zeitnah und detailliert anfertigte, waren geheim. Sie sagten mehr aus, als man sehen konnte und verfolgten einen kriegswichtigen Zweck: Sie dienten vor allem den Kommandostellen der Behörden dazu, die eingetretenen Schäden zu bewerten, einzudämmen und zu überbrücken. Es galt, Leben und Arbeiten im zunehmend zerstörten Kiel aufrecht zu erhalten und trotz drastischer Einschränkungen die Moral und Haltung der NS-Volksgemeinschaft propagandistisch zu stärken. 75 Jahre nach Kriegsende taucht diese bisher unbenutzte zeitgeschichtliche Quelle auf. Die Geographin Alina Dallmann und der Historiker Jürgen Jensen leiten den Band mit einem Überblick über den Kieler Luftkrieg und die Arbeit der Luftschutzpolizei ein. Im Mittelpunkt des Buches stehen Lageberichte des Polizeipräsidenten, die größtenteils als Faksimiles der Originalakten abgedruckt werden. Sie spiegeln Not und Elend, aber auch die verhängnisvolle Loyalität der Kriegsgesellschaft zum NS-Regime wider. Sie sind ein beklemmendes Zeugnis der Kieler Stadtgeschichte und des mörderischen Weltkriegsgeschehens.

Anbieter: buecher
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Das deutsche Pachtgebiet Kiautschou. Zwischen "...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird das von China an Deutschland verpachtete Gebiet "Kiautschou" genauer untersucht. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob es sich eher um eine Musterkolonie oder eine Gewalteskalation handelt. Ausgehend von der Analyse des Handbuchs für das Schutzgebiet Kiautschou, in dem alle geltenden Verordnungen aufgeführt sind, sowie einiger überlieferter Schreiben geht diese Arbeit der Fragestellung nach, in welchem Maß das Konzept der deutschen ,Musterkolonie' in China die Wahrnehmung kolonialer Gewalt beeinflusste. Dabei wird zuerst auf den historischen Kontext eingegangen, um die Rahmenbedingungen, sprich das imperialistische Interesse der westlichen Mächte in China sowie das deutsche Vorgehen bei der Erlangung ihrer Musterkolonie, zu umreißen. Anschließend sollen wesentliche Aspekte des Handbuchs für das Schutzgebiet Kiautschou hinsichtlich der Gewaltanwendung und dessen Zweck in der ,Musterkolonie' analysiert werden, bevor die Realität der kolonialen Gewalt anhand überlieferter Telegramme zwischen chinesischen Beamten und der militärischen Führung im ,Marine-Hauptsitz' Qingdao dargestellt wird. Die aus der Gegenüberstellung dieser Perspektiven gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich Auskunft darüber geben, inwiefern das Ziel, in Kiautschou eine ,Musterkolonie' zu errichten, die Wahrnehmung kolonialer Gewalt beeinflusste. Aufgrund der Komplexität der dieser Arbeit zu Grunde liegenden Thematik und des umfangreichen Literatur- und Quellenbestandes liegt der Fokus der Untersuchung auf den Anfangsjahren bis 1900, in denen das Konzept der ,Musterkolonie' entstanden ist. Des Weiteren eigenen sich die ausgewählten Quellen gut für eine derartige Untersuchung, da mit dem Handbuch eine Art Überblick über die Marine-Akten, die die "Hauptquelle zur jüngsten deutschen Militärgeschichte" sind, während die erhaltenen Telegramme den Gegenpol zu der deutschen Herrschaftsperspektive bilden. Auf diese Weise soll mit den einseitig tradierten Bildern einer ,Musterkolonie' aus deutscher Sicht und eines "imperialistischen Aggressionsaktes" aus chinesischer Perspektive gebrochen werden.

Anbieter: buecher
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Das deutsche Pachtgebiet Kiautschou. Zwischen "...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird das von China an Deutschland verpachtete Gebiet "Kiautschou" genauer untersucht. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob es sich eher um eine Musterkolonie oder eine Gewalteskalation handelt. Ausgehend von der Analyse des Handbuchs für das Schutzgebiet Kiautschou, in dem alle geltenden Verordnungen aufgeführt sind, sowie einiger überlieferter Schreiben geht diese Arbeit der Fragestellung nach, in welchem Maß das Konzept der deutschen ,Musterkolonie' in China die Wahrnehmung kolonialer Gewalt beeinflusste. Dabei wird zuerst auf den historischen Kontext eingegangen, um die Rahmenbedingungen, sprich das imperialistische Interesse der westlichen Mächte in China sowie das deutsche Vorgehen bei der Erlangung ihrer Musterkolonie, zu umreißen. Anschließend sollen wesentliche Aspekte des Handbuchs für das Schutzgebiet Kiautschou hinsichtlich der Gewaltanwendung und dessen Zweck in der ,Musterkolonie' analysiert werden, bevor die Realität der kolonialen Gewalt anhand überlieferter Telegramme zwischen chinesischen Beamten und der militärischen Führung im ,Marine-Hauptsitz' Qingdao dargestellt wird. Die aus der Gegenüberstellung dieser Perspektiven gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich Auskunft darüber geben, inwiefern das Ziel, in Kiautschou eine ,Musterkolonie' zu errichten, die Wahrnehmung kolonialer Gewalt beeinflusste. Aufgrund der Komplexität der dieser Arbeit zu Grunde liegenden Thematik und des umfangreichen Literatur- und Quellenbestandes liegt der Fokus der Untersuchung auf den Anfangsjahren bis 1900, in denen das Konzept der ,Musterkolonie' entstanden ist. Des Weiteren eigenen sich die ausgewählten Quellen gut für eine derartige Untersuchung, da mit dem Handbuch eine Art Überblick über die Marine-Akten, die die "Hauptquelle zur jüngsten deutschen Militärgeschichte" sind, während die erhaltenen Telegramme den Gegenpol zu der deutschen Herrschaftsperspektive bilden. Auf diese Weise soll mit den einseitig tradierten Bildern einer ,Musterkolonie' aus deutscher Sicht und eines "imperialistischen Aggressionsaktes" aus chinesischer Perspektive gebrochen werden.

Anbieter: buecher
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Basiswissen Unterrichtsgestaltung Band 1 - 3
36,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Unterrichten kann als Kernaufgabe einer Lehrkraft bezeichnet werden: Die Gestaltung von Lernumgebungen entscheidet nicht nur über den Lernerfolg eines Schülers in einer konkreten Situation, sondern auch über alle weiteren Aufgaben, die von einer Lehrkraft erwartet und vielerorts angeführt werden: Erziehen, Beraten, Beurteilen und Innovieren. Insofern scheint die Kenntnis über den aktuellen Wissenstand in allen Fragen der Unterrichtsgestaltung unverzichtbar für angehende, aber auch erfahrende Lehrkräfte zu sein. Diesem Anspruch versucht das vorliegende Basiswissen Unterrichtsgestaltung Rechnung zu tragen und ist zu diesem Zweck in drei Bände gegliedert: - Der erste Band Geschichte der Unterrichtsgestaltung ist historisch ausgerichtet und soll die wichtigsten Stationen in der Geschichte der Unterrichtsgestaltung von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen. - Der zweite Band ist mit dem Titel Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Wissenschaft umschrieben. Darin sollen die zentralen forschungsbezogenen Zugänge zur Unterrichtsgestaltung vorgestellt werden. - Der dritte Band widmet sich der Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Praxis . Hierbei geht es um die Darstellung wesentlicher Handlungsanweisungen für konkrete Unterrichtsituationen aus der Sicht einer Lehrkraft. Mit dieser Dreigliedrigkeit wird der Versuch unternommen, sowohl traditionellen Gegebenheiten als auch modernen Entwicklungen in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion und sowohl theoretischen als auch praktischen Interessen auf Seiten der Leserschaft Raum zu geben. Um dies aus inhaltlicher Sicht gewährleisten zu können, ist das Basiswissen Unterrichtsgestaltung als Herausgeberwerk konzipiert, an dem über 50 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen erziehungswissenschaftlichen Fachgebieten mitwirken. Damit markiert es aus aktueller Sicht und zum jetzigen Zeitpunkt eines der größten und umfangreichsten Nachschlagewerke zur Unterrichtsgestaltung im deutschsprachigen Raum. Band 1 Mit Beiträgen von: Manfred Bönsch, Gerd-Bodo von Carlsburg, Rotraud Coriand, Ursula Frost, Gert Geißler, Ulrike Hanke, Otto Hansmann, Wolfgang Keim, Eva Matthes, Jürgen Oelkers, Wolf-Thorsten Saalfrank, Norbert M. Seel, Helmut Wehr, Klaus Zierer, Elisabeth Zwick Band 2 Mit Beiträgen von: Karl-Heinz Arnold, Lucien Criblez, Barbara Drechsel, Rolf Dubs, Ferdinand Eder, Frank Fischer, Maria Fölling-Albers, Eckhardt Fuchs, Claudia Gassmann, Hans Gruber, Andreas Hartinger, Christina Huber, Ewald Kiel, Marc Kleinknecht, Maria Anna Kreienbaum, Thomas Lerche, Georg Lind, Kathrin Lohrmann, Heinz Neber, Manfred Prenzel, Astrid Rank, Kersten Reich, Wolf-Thorsten Saalfrank, Andrea C. Schmid, Heidrun Stöger, Gerhard Tulodziecki Band 3 Mit Beiträgen von: Herbert Altrichter, Bernadette Gold, Hans-Ulrich Grunder, Ludwig Haag, Otto Hansmann, Manfred Holodynski, Hartmut Hopperdietzel, Joachim Kahlert, Claudia Kastens, Frank Lipowsky, Kai Nitsche, Wolf-Thorsten Saalfrank, Werner Sacher, Katharina Soukup-Altrichter, Sabine Weiß, Werner Wiater, Klaus Zierer

Anbieter: buecher
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Basiswissen Unterrichtsgestaltung Band 1 - 3
36,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Unterrichten kann als Kernaufgabe einer Lehrkraft bezeichnet werden: Die Gestaltung von Lernumgebungen entscheidet nicht nur über den Lernerfolg eines Schülers in einer konkreten Situation, sondern auch über alle weiteren Aufgaben, die von einer Lehrkraft erwartet und vielerorts angeführt werden: Erziehen, Beraten, Beurteilen und Innovieren. Insofern scheint die Kenntnis über den aktuellen Wissenstand in allen Fragen der Unterrichtsgestaltung unverzichtbar für angehende, aber auch erfahrende Lehrkräfte zu sein. Diesem Anspruch versucht das vorliegende Basiswissen Unterrichtsgestaltung Rechnung zu tragen und ist zu diesem Zweck in drei Bände gegliedert: - Der erste Band Geschichte der Unterrichtsgestaltung ist historisch ausgerichtet und soll die wichtigsten Stationen in der Geschichte der Unterrichtsgestaltung von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen. - Der zweite Band ist mit dem Titel Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Wissenschaft umschrieben. Darin sollen die zentralen forschungsbezogenen Zugänge zur Unterrichtsgestaltung vorgestellt werden. - Der dritte Band widmet sich der Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Praxis . Hierbei geht es um die Darstellung wesentlicher Handlungsanweisungen für konkrete Unterrichtsituationen aus der Sicht einer Lehrkraft. Mit dieser Dreigliedrigkeit wird der Versuch unternommen, sowohl traditionellen Gegebenheiten als auch modernen Entwicklungen in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion und sowohl theoretischen als auch praktischen Interessen auf Seiten der Leserschaft Raum zu geben. Um dies aus inhaltlicher Sicht gewährleisten zu können, ist das Basiswissen Unterrichtsgestaltung als Herausgeberwerk konzipiert, an dem über 50 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen erziehungswissenschaftlichen Fachgebieten mitwirken. Damit markiert es aus aktueller Sicht und zum jetzigen Zeitpunkt eines der größten und umfangreichsten Nachschlagewerke zur Unterrichtsgestaltung im deutschsprachigen Raum. Band 1 Mit Beiträgen von: Manfred Bönsch, Gerd-Bodo von Carlsburg, Rotraud Coriand, Ursula Frost, Gert Geißler, Ulrike Hanke, Otto Hansmann, Wolfgang Keim, Eva Matthes, Jürgen Oelkers, Wolf-Thorsten Saalfrank, Norbert M. Seel, Helmut Wehr, Klaus Zierer, Elisabeth Zwick Band 2 Mit Beiträgen von: Karl-Heinz Arnold, Lucien Criblez, Barbara Drechsel, Rolf Dubs, Ferdinand Eder, Frank Fischer, Maria Fölling-Albers, Eckhardt Fuchs, Claudia Gassmann, Hans Gruber, Andreas Hartinger, Christina Huber, Ewald Kiel, Marc Kleinknecht, Maria Anna Kreienbaum, Thomas Lerche, Georg Lind, Kathrin Lohrmann, Heinz Neber, Manfred Prenzel, Astrid Rank, Kersten Reich, Wolf-Thorsten Saalfrank, Andrea C. Schmid, Heidrun Stöger, Gerhard Tulodziecki Band 3 Mit Beiträgen von: Herbert Altrichter, Bernadette Gold, Hans-Ulrich Grunder, Ludwig Haag, Otto Hansmann, Manfred Holodynski, Hartmut Hopperdietzel, Joachim Kahlert, Claudia Kastens, Frank Lipowsky, Kai Nitsche, Wolf-Thorsten Saalfrank, Werner Sacher, Katharina Soukup-Altrichter, Sabine Weiß, Werner Wiater, Klaus Zierer

Anbieter: buecher
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Geschlechtertrennung im eSport
44,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,3, Fachhochschule Kiel (Fachbereich Medien), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die geschlechtsspezifische Eignung zum Spielen von eSport-Titeln anhand des Beispiels COUNTER STRIKE: GO herausgearbeitet werden. Zu diesem Zweck werden zunächst die wichtigsten kognitiven Fertigkeiten von eSportler*innen aufgrund fehlender wissenschaftlicher Befunde basierend auf Einschätzungen zahlreicher Szene-Größen sowie eigens durchgeführter Interviews mit eSport-Enthusiast*innen zusammengetragen. Es folgt eine Literaturrecherche zur Geschlechterforschung ausgehend von der Frage, inwiefern die relevanten kognitiven Fähigkeiten geschlechterspezifisch sind. Schließlich wird im Zuge einer Beobachtung ein Vergleich zwischen weiblichem und männlichem Spielverhalten durchgeführt, sodass Aussagen über die Eignung zum kompetitiven Spielen von Videospielen ermöglicht werden. Abschließend werden die Untersuchungsergebnisse ausgehend von der These, dass Frauen vergleichbare eSport-relevante Fähigkeiten aufweisen wie Männer, kritisch reflektiert und untersucht, wie Theorie und praktizierte Realität zusammenwirken.Das Spielen von Videospielen ist seit jeher gesellschaftlich betrachtet eine typisch männliche Tätigkeit, wodurch Frauen in der Spielegemeinschaft stets deutlich unterrepräsentiert waren. So verhielt es sich, als Gaming noch ausschließlich als Hobby betrieben wurde, wobei die Frauen hier im Laufe der Jahrzehnte aufgeholt und die männlichen Spieler in einzelnen Genres gar überholt haben. Mit zunehmender Professionalisierung von Gaming entstand mit der Zeit das wettbewerbsorientierte Spielen oder auch der eSport. In unserer heutigen Zeit ein großes Thema, das immer mehr Einzug in die Öffentlichkeit findet. Doch trotz seines inklusiven Potenzials und zunehmender Teilhabe von Frauen am Szenegeschehen zeigen sich kaum Ansätze zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Tatsächlich verhält es sich eher rückläufig, indem bei prestigeträchtigen Wettkämpfen explizite Frauenturniere angeboten werden. Es stellt sich die Frage nach der Begründung für diese Abgrenzung, da in der kognitiven Disziplin eSport die geschlechtsspezifischen physischen Unterschiede zwischen Frau und Mann augenscheinlich nicht zum Tragen kommen. Ob nun abgegrenzt oder nicht, Frauen machen immer noch nur einen Bruchteil der Profis aus. Darauf aufbauend wurde in der Community die Annahme populär, dass weibliche Gamer nicht die nötigen Fähigkeiten für das professionelle Spielen von Videospielen mitbringen, um mit ihren männlichen Konkurrenten mithalten zu können.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
"Geheim!". Meldungen vom Kieler Kriegsschauplatz
19,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Alle konnten die äußeren Bombenschäden der alliierten Luftangriffe in der Stadt sehen, doch die Lageberichte, die die Kieler Luftschutzpolizei darüber zeitnah und detailliert anfertigte, waren geheim. Sie sagten mehr aus, als man sehen konnte und verfolgten einen kriegswichtigen Zweck: Sie dienten vor allem den Kommandostellen der Behörden dazu, die eingetretenen Schäden zu bewerten, einzudämmen und zu überbrücken. Es galt, Leben und Arbeiten im zunehmend zerstörten Kiel aufrecht zu erhalten und trotz drastischer Einschränkungen die Moral und Haltung der NS-Volksgemeinschaft propagandistisch zu stärken. 75 Jahre nach Kriegsende taucht diese bisher unbenutzte zeitgeschichtliche Quelle auf. Die Geographin Alina Dallmann und der Historiker Jürgen Jensen leiten den Band mit einem Überblick über den Kieler Luftkrieg und die Arbeit der Luftschutzpolizei ein. Im Mittelpunkt des Buches stehen Lageberichte des Polizeipräsidenten, die größtenteils als Faksimiles der Originalakten abgedruckt werden. Sie spiegeln Not und Elend, aber auch die verhängnisvolle Loyalität der Kriegsgesellschaft zum NS-Regime wider. Sie sind ein beklemmendes Zeugnis der Kieler Stadtgeschichte und des mörderischen Weltkriegsgeschehens.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Basiswissen Unterrichtsgestaltung, 3 Bde.
48,84 € *
ggf. zzgl. Versand

Unterrichten kann als Kernaufgabe einer Lehrkraft bezeichnet werden: Die Gestaltung von Lernumgebungen entscheidet nicht nur über den Lernerfolg eines Schülers in einer konkreten Situation, sondern auch über alle weiteren Aufgaben, die von einer Lehrkraft erwartet und vielerorts angeführt werden: Erziehen, Beraten, Beurteilen und Innovieren. Insofern scheint die Kenntnis über den aktuellen Wissenstand in allen Fragen der Unterrichtsgestaltung unverzichtbar für angehende, aber auch erfahrende Lehrkräfte zu sein. Diesem Anspruch versucht das vorliegende Basiswissen Unterrichtsgestaltung Rechnung zu tragen und ist zu diesem Zweck in drei Bände gegliedert:- Der erste Band Geschichte der Unterrichtsgestaltung ist historisch ausgerichtet und soll die wichtigsten Stationen in der Geschichte der Unterrichtsgestaltung von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen.- Der zweite Band ist mit dem Titel Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Wissenschaft umschrieben. Darin sollen die zentralen forschungsbezogenen Zugänge zur Unterrichtsgestaltung vorgestellt werden.- Der dritte Band widmet sich der Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Praxis . Hierbei geht es um die Darstellung wesentlicher Handlungsanweisungen für konkrete Unterrichtsituationen aus der Sicht einer Lehrkraft.Mit dieser Dreigliedrigkeit wird der Versuch unternommen, sowohl traditionellen Gegebenheiten als auch modernen Entwicklungen in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion und sowohl theoretischen als auch praktischen Interessen auf Seiten der Leserschaft Raum zu geben. Um dies aus inhaltlicher Sicht gewährleisten zu können, ist das Basiswissen Unterrichtsgestaltung als Herausgeberwerk konzipiert, an dem über 50 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen erziehungswissenschaftlichen Fachgebieten mitwirken. Damit markiert es aus aktueller Sicht und zum jetzigen Zeitpunkt eines der größten und umfangreichsten Nachschlagewerke zur Unterrichtsgestaltung im deutschsprachigen Raum.Band 1Mit Beiträgen von:Manfred Bönsch, Gerd-Bodo von Carlsburg, Rotraud Coriand, Ursula Frost, Gert Geißler, Ulrike Hanke, Otto Hansmann, Wolfgang Keim, Eva Matthes, Jürgen Oelkers, Wolf-Thorsten Saalfrank, Norbert M. Seel, Helmut Wehr, Klaus Zierer, Elisabeth ZwickBand 2Mit Beiträgen von:Karl-Heinz Arnold, Lucien Criblez, Barbara Drechsel, Rolf Dubs, Ferdinand Eder, Frank Fischer, Maria Fölling-Albers, Eckhardt Fuchs, Claudia Gassmann, Hans Gruber, Andreas Hartinger, Christina Huber, Ewald Kiel, Marc Kleinknecht, Maria Anna Kreienbaum, Thomas Lerche, Georg Lind, Kathrin Lohrmann, Heinz Neber, Manfred Prenzel, Astrid Rank, Kersten Reich, Wolf-Thorsten Saalfrank, Andrea C. Schmid, Heidrun Stöger, Gerhard TulodzieckiBand 3Mit Beiträgen von:Herbert Altrichter, Bernadette Gold, Hans-Ulrich Grunder, Ludwig Haag, Otto Hansmann, Manfred Holodynski, Hartmut Hopperdietzel, Joachim Kahlert, Claudia Kastens, Frank Lipowsky, Kai Nitsche, Wolf-Thorsten Saalfrank, Werner Sacher, Katharina Soukup-Altrichter, Sabine Weiß, Werner Wiater, Klaus Zierer

Anbieter: Dodax
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot
Nicht-kompensatorische Regeln im Entscheidungsp...
29,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit soll es sein, verschiedene dekompositionelle Methoden der Präferenzmessung hinsichtlich deren Fähigkeit zur Identifikation nicht-kompensatorischer Regeln zu analysieren. Zu diesem Zweck kommen die Methoden in einer eigens konzipierten empirischen Untersuchung zum Einsatz und werden hinsichtlich der gefundenen Entscheidungsregeln miteinander verglichen. Berücksichtigt werden, neben den von Hauser et al. (2010) vorgestellten Methoden der Disjunctions of Conjunctions, auch der von Yee et al. (2007) präsentierte Greedoid-Algorithmus sowie die Conjoint-Analyse als Benchmark. Von besonderem Interesse sind mögliche Limitationen der Nutzenmessung und Prognosegüte der Conjoint-Analyse, hervorgerufen durch das grundlegende Modell eines kompensatorischen Entscheidungsprozesses. Es soll geklärt werden, in wie weit die Methoden, basierend auf nicht-kompensatorischen Modellen, potentielle Fehlimplikationen der Conjoint-Analyse beseitigen können. Der Anspruch dieser Untersuchung ist nicht, das Verfahren der Conjoint-Analyse zu ersetzen, sondern vielmehr einen Mehrwert für die Ergebnisse, durch Identifikation nicht-kompensatorischer Entscheidungsregeln schaffen zu können.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.12.2020
Zum Angebot