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Aktuelle Positionen der Kunstdidaktik
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Tiefgreifende mediale Umbrüche haben seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert den kulturellen Umgang mit Bildlichkeit und Kunst erheblich verändert. Eine Kunstpädagogikdes 21. Jahrhunderts muss sich hierzu verhalten und durch ihre Entwürfe von Kunstdidaktik darauf reagieren. Der vorliegende Band geht aus einer Tagung des 'Kompetenzzentrums für Kunstpädagogik' am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Kiel hervor. Er versammelt zehn Beiträge, die Positionen und Aspekte der Kunstdidaktik aus unterschiedlichen Perspektiven thematisieren, um zu einer medien- und zeitgemäßen Kunstdidaktik anzuregen.Mit Beiträgen von Hubert Sowa, Friederike Rückert, Roland Meinel, Christine Korte-Beuckers, Martina Ide, Ingrid Höpel, Sara Burkhardt, Axel Buether, Franz Billmayer und Klaus Gereon Beuckers.

Anbieter: buecher
Stand: 27.10.2020
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Der Fall Barschel
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Günther Potschien ist Diplom-Volkswirt und arbeitete vom 1.9.1973 bis zum 15.5.1979 in der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages, davon bis April 1975 als wissenschaftlicher Assistent. Ab Mai 1975 als Fraktionsgeschäftsführer. Somit gehörte er dem inneren Kreis der CDU-Fraktionsleitung an als direkter Zuarbeiter und Vertrauter des Fraktionsvorsitzenden Dr. Dr. Uwe Barschel.Der Autor sah in Uwe Barschel einen höchst ehrgeizigen CDU-Politiker, der nicht nur später als Ministerpräsident, sondern schon als junger Vorsitzender der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags es stets verstand, eigene politische Akzente zu setzen und sich neben dem allmächtigen Ministerpräsidenten Stoltenberg zu profilieren.Im Laufe der Legislaturperiode 1975-1979 musste der Autor beobachten, wie Uwe Barschel in seinem rastlosen Bemühen um Anerkennung leider die falsche Richtung einschlug. Es kam zu rechtswidrigen Grenzüberschreitungen. Das alles nur, um weiterzukommen, gepaart mit einer fast schon krankhaften Verlustangst, einmal nicht mehr zu den Dirigenten in der Politik zu gehören.Alle bisherigen Veröffentlichungen über die Affäre und den Tod von Uwe Barschel konnten bis heute nicht wesentliche Sachverhalte sowie einschlägige charakterliche Eigenschaften des Verstorbenen aufdecken. Wären sie bekannt gewesen, hätte es wohl nicht über dreißig Jahre lang so viele ausufernde Spekulationen über den Tod des ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein gegeben.Ein Suizid ist eben für gewisse Medien oder Leser nicht interessant. Ein Mord beschert bei weitem eine größere mediale Aufmerksamkeit, insbesondere dann, wenn man den oder die Täter nicht kennt.Für die Autoren gibt es nur eine Erklärung für das Ableben Uwe Barschels: Suizid. Dieser basiert letztendlich auf Barschels persönlichen Verhaltensmustern.Gabriele Schreib M.A., Jahrgang 1949, ist Politologin und Redakteurin. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 1971 in Strande bei Kiel. Nach dem Abitur 1970 studiert sie Politik, Soziologie und Kunstgeschichte. Sie arbeitet danach als Redakteurin, später als Dozentin und Leiterin der Pressearbeit in verschiedenen Firmen. Inzwischen hat sie sich selbständig gemacht als freie Redakteurin und Autorin.

Anbieter: buecher
Stand: 27.10.2020
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Der Fall Barschel
13,80 € *
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Günther Potschien ist Diplom-Volkswirt und arbeitete vom 1.9.1973 bis zum 15.5.1979 in der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages, davon bis April 1975 als wissenschaftlicher Assistent. Ab Mai 1975 als Fraktionsgeschäftsführer. Somit gehörte er dem inneren Kreis der CDU-Fraktionsleitung an als direkter Zuarbeiter und Vertrauter des Fraktionsvorsitzenden Dr. Dr. Uwe Barschel.Der Autor sah in Uwe Barschel einen höchst ehrgeizigen CDU-Politiker, der nicht nur später als Ministerpräsident, sondern schon als junger Vorsitzender der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags es stets verstand, eigene politische Akzente zu setzen und sich neben dem allmächtigen Ministerpräsidenten Stoltenberg zu profilieren.Im Laufe der Legislaturperiode 1975-1979 musste der Autor beobachten, wie Uwe Barschel in seinem rastlosen Bemühen um Anerkennung leider die falsche Richtung einschlug. Es kam zu rechtswidrigen Grenzüberschreitungen. Das alles nur, um weiterzukommen, gepaart mit einer fast schon krankhaften Verlustangst, einmal nicht mehr zu den Dirigenten in der Politik zu gehören.Alle bisherigen Veröffentlichungen über die Affäre und den Tod von Uwe Barschel konnten bis heute nicht wesentliche Sachverhalte sowie einschlägige charakterliche Eigenschaften des Verstorbenen aufdecken. Wären sie bekannt gewesen, hätte es wohl nicht über dreißig Jahre lang so viele ausufernde Spekulationen über den Tod des ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein gegeben.Ein Suizid ist eben für gewisse Medien oder Leser nicht interessant. Ein Mord beschert bei weitem eine größere mediale Aufmerksamkeit, insbesondere dann, wenn man den oder die Täter nicht kennt.Für die Autoren gibt es nur eine Erklärung für das Ableben Uwe Barschels: Suizid. Dieser basiert letztendlich auf Barschels persönlichen Verhaltensmustern.Gabriele Schreib M.A., Jahrgang 1949, ist Politologin und Redakteurin. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 1971 in Strande bei Kiel. Nach dem Abitur 1970 studiert sie Politik, Soziologie und Kunstgeschichte. Sie arbeitet danach als Redakteurin, später als Dozentin und Leiterin der Pressearbeit in verschiedenen Firmen. Inzwischen hat sie sich selbständig gemacht als freie Redakteurin und Autorin.

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Der Fall Barschel
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Günther Potschien ist Diplom-Volkswirt und arbeitete vom 1.9.1973 bis zum 15.5.1979 in der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages, davon bis April 1975 als wissenschaftlicher Assistent. Ab Mai 1975 als Fraktionsgeschäftsführer. Somit gehörte er dem inneren Kreis der CDU-Fraktionsleitung an als direkter Zuarbeiter und Vertrauter des Fraktionsvorsitzenden Dr. Dr. Uwe Barschel.Der Autor sah in Uwe Barschel einen höchst ehrgeizigen CDU-Politiker, der nicht nur später als Ministerpräsident, sondern schon als junger Vorsitzender der CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags es stets verstand, eigene politische Akzente zu setzen und sich neben dem allmächtigen Ministerpräsidenten Stoltenberg zu profilieren.Im Laufe der Legislaturperiode 1975-1979 musste der Autor beobachten, wie Uwe Barschel in seinem rastlosen Bemühen um Anerkennung leider die falsche Richtung einschlug. Es kam zu rechtswidrigen Grenzüberschreitungen. Das alles nur, um weiterzukommen, gepaart mit einer fast schon krankhaften Verlustangst, einmal nicht mehr zu den Dirigenten in der Politik zu gehören.Alle bisherigen Veröffentlichungen über die Affäre und den Tod von Uwe Barschel konnten bis heute nicht wesentliche Sachverhalte sowie einschlägige charakterliche Eigenschaften des Verstorbenen aufdecken. Wären sie bekannt gewesen, hätte es wohl nicht über dreißig Jahre lang so viele ausufernde Spekulationen über den Tod des ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein gegeben.Ein Suizid ist eben für gewisse Medien oder Leser nicht interessant. Ein Mord beschert bei weitem eine größere mediale Aufmerksamkeit, insbesondere dann, wenn man den oder die Täter nicht kennt.Für die Autoren gibt es nur eine Erklärung für das Ableben Uwe Barschels: Suizid. Dieser basiert letztendlich auf Barschels persönlichen Verhaltensmustern.Gabriele Schreib M.A., Jahrgang 1949, ist Politologin und Redakteurin. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 1971 in Strande bei Kiel. Nach dem Abitur 1970 studiert sie Politik, Soziologie und Kunstgeschichte. Sie arbeitet danach als Redakteurin, später als Dozentin und Leiterin der Pressearbeit in verschiedenen Firmen. Inzwischen hat sie sich selbständig gemacht als freie Redakteurin und Autorin.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Ars Viva 2012 / 13 Systeme / Systems
29,80 € *
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Systeme strukturieren und bieten Möglichkeiten des Vergleichs, keine Wissenschaft kommt ohne Ordnung, die Gesellschaft nicht ohne Organisation aus. Kunst hingegen untergräbt Systeme. Spontane Schöpferkraft und kreativer Eigensinn verlaufen quer zur etablierten Alltagsstruktur. Die Publikation stellt mit den Werken der diesjährigen Preisträger alternative Modelle und künstlerische Strategien vor, die das vermeintliche Wissen über die Welt infrage stellen: Melvin Moti (*1977 in Rotterdam) zeigt in 35mm-Filmen, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet und dabei von optischen Phänomenen irritiert wird. Simon Denny (*1982 in Auckland) reflektiert in Videoarbeiten und Installationen die mediale Rezeption von Bildern. Das Künstlerduo Özlem Günyol & Mustafa Kunt (*1977 und 1978 in Ankara) hingegen erforscht mit Videos, Skulpturen und Fotografien die verschiedenen Konstruktionen von Identität im Kontext politischer Systeme.Ausstellungen: Neues Museum, Nürnberg 21.10.2012–13.1.2013 Kunsthalle zu Kiel 9.2.–26.5.2013 Kunstmuseum Liechtenstein 28.6.–6.10.2013

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Aktuelle Positionen der Kunstdidaktik
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Tiefgreifende mediale Umbrüche haben seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert den kulturellen Umgang mit Bildlichkeit und Kunst erheblich verändert. Eine Kunstpädagogikdes 21. Jahrhunderts muss sich hierzu verhalten und durch ihre Entwürfe von Kunstdidaktik darauf reagieren. Der vorliegende Band geht aus einer Tagung des 'Kompetenzzentrums für Kunstpädagogik' am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Kiel hervor. Er versammelt zehn Beiträge, die Positionen und Aspekte der Kunstdidaktik aus unterschiedlichen Perspektiven thematisieren, um zu einer medien- und zeitgemäßen Kunstdidaktik anzuregen.Mit Beiträgen von Hubert Sowa, Friederike Rückert, Roland Meinel, Christine Korte-Beuckers, Martina Ide, Ingrid Höpel, Sara Burkhardt, Axel Buether, Franz Billmayer und Klaus Gereon Beuckers.

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Stand: 27.10.2020
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Traum-Girls und Mega-Stars: Jugendsprachliche B...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit sind Jugendliche einer scheinbar überwältigenden Medienwelt ausgesetzt. Im Fernsehen locken Angebote und Produkte, im Kino die neuesten Hollywood-Filme, im Internet soziale Netzwerke und im Printmedium berühmte Persönlichkeiten, die verehrt werden möchten. Zugleich sind nicht alle Erwachsenen bereit, diese mediale Überflutung vollständig zu erfassen. Sie grenzen sich davon ab und strafen mediale Formen, wie zum Beispiel soziale Netzwerke, ab. Auch durch die Musik, die Jugendliche heute hören, kann es zu generationsbedingten Konflikten kommen. Grund genug für die Jugendlichen, eine eigene Identität finden zu wollen. In einer Gleichaltrigengruppe ist man sich gleichgesinnt und teilt dieselben Wertevorstellungen - hier fühlt man sich wohl und kann die 'anstrengenden' Erwachsenen außen vor lassen. Um die Jugendkultur also vollständig zu leben, braucht es eine 'eigene' Sprache, die die Jugendlichen nutzen können - eine Jugendsprache, die in dieser Arbeit auf Grundlage eines Printmediums analysiert werden soll. Natürlich gibt es nicht die 'eine' Jugendsprache, es wird sich hierbei vielmehr um wiederkehrende jugendsprachliche Begriffe handeln, die sich immer weiter in der deutschen Standardsprache verbreiten. In Kapitel 2 dieser Arbeit wird ein kurzer Überblick über diese 'Jugendsprache' gegeben, hauptsächlich basierend auf den Studien Eva Neulands und Markus Chuns, die führend auf dem Gebiet der Jugendsprachforschung sind. Der Schwerpunkt wird hierbei auf der Jugendsprache in Verbindung mit den Medien liegen. Kapitel 3 wird von Wortschatzerweiterung in der Jugendsprache handeln und neben Entlehnungen (Anglizismen) und Bedeutungsveränderungen auch Wortbildungen und somit auch Wortbildungsmuster thematisieren. In Kapitel 4 wird schließlich zum praktischen Teil übergegangen und die Jugendsprache in der Jugendzeitschrift BRAVO analysiert. An dieser Stelle wird in eine Beschreibung des Verhältnisses BRAVO-Jugend, Jugend-BRAVO sowie in eine Analyse der jugendsprachlichen Begriffe in der BRAVO vom 31. August 2011 unterteilt. Hier soll aufgezeigt werden welche jugendsprachlichen Merkmale besonders häufig auftreten und somit dominant sind und wieso die BRAVO gerade diese Elemente verwendet. Die Leitfrage lautet also nicht nur welche Begriffe in dem Magazin verwendet werden, sondern auch warum die BRAVO diese verwendet und was das Jugendmagazin damit bezwecken möchte.

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Stand: 27.10.2020
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"Triumph des Willens". Die Verfilmung des Reich...
13,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar zur Geschichte der Neuzeit: Alltag und Mentalität im "Dritten Reich"., Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beinhaltet eine Analyse der Schlüsselszenen des Propagandafilms "Triumph des Willens" von 1935 unter der Regie von Leni Riefenstahl. Des Weiteren werden die Vorbereitung und Produktion des Films genauer untersucht. Ebenfalls beleuchtet wird der dem Film zugrunde liegende Nürnberger Reichsparteitag der Einheit und Stärke von 1934.Die Reichsparteitage der NSDAP von Nürnberg waren der Inbegriff von volkstümlichen Massenveranstaltungen im Dritten Reich. Als Träger einer kulturellen Ideologie und Möglichkeit der Selbstinszenierung der Nationalsozialisten waren sie ein Erlebnisangebot für die damalige Bevölkerung, das mit kaum etwas anderem vergleichbar war. Durch die mediale Verarbeitung in der Presse, Büchern und Filmen, allen voran Leni Riefenstahls zweitem Reichsparteitagsfilm, Triumph des Glaubens, erreichten die Veranstaltungen nicht nur die Besucher in Nürnberg, sondern weite Teile des deutschen Volkes und wurden zum festen Bestandteil der Alltagsmentalität im Nationalsozialismus. Die Auseinandersetzung mit eben jener Verfilmung des Erlebnisangebots wird diese Arbeit leisten. Die Nürnberger Reichsparteitage sind in ihrer massenideologisierenden Wirkung unumstritten und vor allem der Film, der Triumph des Willens, gilt in der heutigen Fachliteratur als eines der größten Propagandawerke des 20. Jahrhunderts. Seine Rezeption geht bis in die heutige Zeit und immer noch ist er Ziel der Forschungen. Bei diesen Untersuchungen fehlt jedoch meiner Meinung nach, bei allen tiefgründigen Betrachtungen des Gesamtwerks, die Frage, warum dieser Film auf die Zuschauer der damaligen Zeit eine so große Wirkung hatte. Welche Art von gezeigten Bildern und welche Topoi wurden verarbeitet und wirkten direkt auf den Konsumenten und seine Mentalität und was könnten sie beim Zuschauer ausgelöst haben?

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Stand: 27.10.2020
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Eine Stadt und ihr Ruf. Zur medialen Konstrukti...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Image einer Stadt erfährt im Kontext von Vermarktungsstrategien, einer Beeinflussung durch das Stadtmarketing und als Instrument der Stadtplanung gegenwärtig zunehmende Aufmerksamkeit. Das Vielversprechende für das Stadtmarketing ist die Idee, dass Darstellungen und das Image einer Stadt einfacher zu formen sind als die städtische Realsituation. Doch derartige Imagekonstruktionen vollziehen sich nicht ausschließlich auf stadtpolitischer Ebene und sind zudem nur begrenzt steuerbar. Die mediale Beschreibung von Orten ist untrennbar mit politischen und sozialen Konstruktionen des Images verbunden, denn insbesondere Massenmedien thematisieren bestimmte Sachverhalte, verschweigen andere und sind so direkt in die (Re-)Produktion von Stadtimages und die Aufarbeitung dieser für ein großes Publikum involviert. Der Vermittlung negativer Bilder eines Ortes kommt daher eine herausragende Bedeutung in der Positionierung dieser Städte im interkommunalen, interregionalen oder globalen Wettbewerb um begehrte Bevölkerungsgruppen und deren Ressourcen zu. Die schleswig-holsteinische Mittelstadt Neumünster wird sowohl aufgrund ihrer jüngeren ökonomischen und sozialen Transformationsprozesse als auch aufgrund ihrer Lage zwischen den Wachstumsräumen Kiel und Hamburg darauf hin untersucht, wie sich Tageszeitungen und deren digitale Ableger hinsichtlich ihrer Bezugsräume und Verortung "innerhalb" bzw. "außerhalb" des thematisierten Raums inhaltlich und formell unterscheiden. Erkenntnisse der Medienwirkungsforschung werfen bezüglich der Darstellung Neumünsters als Ereignisort verschiedener negativer Entwicklungen die Frage auf, in welcher Weise individuelle Wahrnehmungs- und Selektionspraktiken von JournalistInnen, die politische Ausrichtung der veröffentlichenden Zeitungen beziehungsweise Verlage und technische Rahmenbedingungen der Plattformen Zeitung und Internet das Zustandekommen imagebildender Diskurse beeinflussen. Ursachen und Prozesse der (Re-)Produktion bestimmter Darstellungsformen einer Stadt stehen ebenso im Fokus wie die kritische Auseinandersetzung mit kommerziellen Zwecken dienenden Imagegestaltungen seitens des Stadtmarketings und die Frage nach einem möglichen Nutzen stigmatisierter Orte im (städte-)räumlichen Wettbewerb.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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