Angebote zu "Frieden" (59 Treffer)

Kategorien

Shops

Der Wandel vom stile antico zum stile moderno u...
25,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Seminar 'Schreiben über Musik', Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich Schütz hat zwei Vertonungen des Kirchenliedes Verleih uns Frieden konzipiert: Zum einen diese, welche in die Symphoniae sacrae II (1647) eingebunden wurde, zum anderen jene, welche in Form der vierten Motette in der Geistlichen Chormusik (1648) wiederzufinden ist. Diese Tatsache bietet eine gute Arbeitsgrundlage, um die verschiedenen Kompositionstechniken der zwei Fassungen zu analysieren und sie schlussendlich miteinander zu vergleichen. Somit setzt sich diese Arbeit das übergeordnete Ziel, den grossen Stilwandel um 1600 zu untersuchen, um anhand der dadurch gewonnen Ergebnisse Rückschlüsse auf die Entwicklung des Text-Ton-Verhältnisses in Schütz' Werken ziehen zu können. Der Arbeit liegen hierbei vorrangig zwei Werke zu Grunde: zum einen die Komponisten-biographie von Martin Gregor-Dellin und zum anderen die im Jahre 2015 erschienene Werkeinführung zur Geistlichen Chormusik des Hamburger Musikwissenschaftlers Sven Hiemke. Über das gesteckte Ziel dieser Arbeit hinausgehend, lässt sich in der Forschung ein Trend ausmachen, welcher versucht, die Veröffentlichung der Geistlichen Chormusik und das Ende des Dreissigjährigen Krieges in Verbindung zu setzen. Somit gelte die Motette Verleih uns Frieden in diesem Kontext als Schütz' musikalischer Kommentar auf den sich herauskristallisierenden Westfälischen Frieden im Jahre 1648 .

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
100 Years of Peace Through Law: Past and Future
116,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Seit seiner Gründung im Jahre 1914 prägt der Leitspruch »Frieden durch Recht« die Arbeit des weltweit ältesten universitären Völkerrechtsinstituts, des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dieser Tradition verpflichtet, widmete sich im September 2014 eine internationale Konferenz zum 100-jährigen Bestehen des Instituts Chancen und Problemen der Sicherung und Wiederherstellung des Friedens mit Mitteln des Völkerrechts. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge zu dieser Konferenz, die vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Ukraine und in Syrien über den Anlass hinaus drängende Aktualität besitzen. In drei Teilen (historischer Rückblick; Friedenssicherung und -wiederherstellung durch Völkerrecht heute; humanitäres Völkerrecht vor neuen Herausforderungen) werden das geltende Recht in Theorie und Praxis vorgestellt sowie Möglichkeiten zu seiner Fortentwicklung aufgezeigt. Alle Beiträge sind in englischer Sprache verfasst.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Das Familienkonzept
17,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Eva Kessler Das Familienkonzept Praktisches Handwerkszeug zur Verteilung der Aufgaben in der Familie Eva Kessler hat im Laufe ihrer langjährigen Erfahrungen als Beraterin das Familienkonzept entwickelt. Sie hat es nun aufgeschrieben, um es allen Interessierten zugänglich zu machen. Familie hat sich verändert In der Familienberatung schildern viele Elternpaare, wie anstrengend und störanfällig das Organisieren von Haushalt und Kinderbetreuung ist, wenn beide Partner berufstätig sind. Vor allem berichten viele Mütter von dem Stress, der entsteht, wenn sie die alten Rollenerwartungen an eine Mutter versuchen zu erfüllen und daneben noch zusätzlich ihren Beruf meistern. Wenn Väter neben ihrem Beruf die Rolle des männlichen Erwachsenen in der Familie voll ausfüllen wollen, leiden sie ebenfalls unter der Last der Aufgaben. Jedem Menschen, der heute in unserer Gesellschaft lebt, ist verständlich, dass die Aufgabenfülle in einer Familie von zwei berufstätigen Eltern schwer zu meistern ist, ohne dass nach einiger Zeit die Sollbruchstelle erkennbar wird: Eltern verzweifeln, Streitigkeiten eskalieren, Kinder kommen zu kurz, Partnerschaften werden getrennt. Die alten Rollenmuster für Väter und Mütter passen nicht mehr zu den Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft Eltern konfrontiert. Die Mitwirkung der Kinder an den familiären Aufgaben braucht keinen Erwartungsdruck und keine moralischen Appelle mehr. Familie kann heute ihr Potenzial entfalten, wenn sie jedem Familienmitglied Spielraum für Autonomie und Selbstbestimmung lässt. Das Ziel ist ein spielerischer Umgang mit der Organisation des Familienlebens. Jeder Person in der Familie wird ein Zeitraum frei verfügbarer Zeit zugestanden, in dem sie nicht von den anderen Familienmitgliedern beansprucht werden darf. Das ständige Tauziehen darum, wer wann welche Aufgaben zu erledigen hat, kann bald der Vergangenheit angehören. Dies führt dazu, dass die gegenseitige Achtung erhalten bleibt. Wenn es dann allen Familienmitgliedern Freude macht, aktiver Teil der Familie zu sein, wird der Frieden bewahrt und der Zusammenhalt gestärkt. 'Ich bin zugleich Partner, Elternteil für unsere Kinder und eigenständige Person. Ich bin für verschiedene Aufgaben verantwortlich, die ich mir selbst gewählt habe. Ich führe sie in meiner speziellen Art und Weise zu den Zeiten aus, die ich mir aussuche. Die Aufgaben passen zu mir. Niemand macht mir Vorwürfe, ich würde in der Partnerschaft oder in der Familie zu wenig beitragen. Ich bin in meiner Familie anerkannt. Ich habe zwar viel zu tun, aber ich fühle mich nicht belasteter als jemand anderer in der Familie. Die Anderen erledigen auch ihre Aufgaben für die Familie. Daneben hat jede Person in unserer Familie noch eine berufliche Aufgabe. Bei den Kindern ist dies die Schule. In bestimmten verlässlich vereinbarten Zeiten habe ich Freizeit ganz für mich, wie jede Person in unserer Familie. Unsere Familie ist ein lebendiger, sich ständig verändernder Lebensraum zum Wohlfühlen.' Eva Kessler, Jahrgang 1953, ist seit 1993 in freier Praxis als Familien- und Erziehungsberaterin in Kronshagen bei Kiel tätig. Daneben arbeitet sie als Supervisorin für pädagogische, sozialpädiatrische, kinder- und jugendpsychiatrische und heilpädagogische Einrichtungen in Schleswig Holstein. Sie leitet Fortbildungsseminare und hält Vorträge zu pädagogischen Themen. Sie ist selbst Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Grossmutter von fünf Enkelkindern. Bisher ist von ihr erschienen: Von der Kunst liebevoll zu erziehen Sinnvoll Grenzen setzen und gute Laune bewahren C.H.Beck Verlag, 3.Auflage, 2013

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
A tempo - Das Lebensmagazin
1,50 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Liebe Leserin, lieber Leser! Noch im alten Jahr / dein Ja / macht die Kirche neu Dieses Haiku unseres Herausgebers Jean-Claude Lin eröffnet den poetischen Teil seines Kalendariums für das Jahr 2018. Eine Antwort aus dem alten Jahr schafft Neues. Dieser Gedanke lässt sich auch trefflich auf das neue Magazinjahr übertragen, für das wir Fragen gestellt haben - und Antworten bekamen, die Neues entstehen liessen. Beispielsweise auch neue Rubriken: So schreibt Monika Kiel-Hinrichsen in 'familie im fokus' über die Kunst des Zusammenlebens, Wolfgang Held blickt in 'mensch & kosmos' in den Himmel und zurück zur Erde und Christa Ludwig widmet sich in 'redseelig - vom zauber der sprache' jenem Wunder, das auch wir brauchen, um aus Zeichen, Wörtern und schliesslich Texten ein Magazin zu machen. 'Wunder' ist ein Wort, das auch zur ersten Reportage im Jahrgang 2018 passt, die Christian Hillengass und der Fotografen Wolfgang Schmidt, der uns schon seit vielen Jahren mit seinem ganz besonderen Blick fürs Bild beglückt, für uns gemacht haben. Sie sind bei ihren Höhlenerkundungen in die Vergangenheit den Anfängen der Kunst begegnet - an einem Ort, 'der Zeit und Welt vergessen macht'. Ans Nichtvergessen erinnert dafür Gerald Häfner in unserem Gespräch zur politischen Lage und zur gesellschaftlichen Verantwortung: 'Deutschland, in der Mitte Europas gelegen, war eigentlich immer nur dann gut, wenn es im Frieden mit anderen existieren konnte, wenn es selbst an Verständigung und Austausch und am Bauen von Brücken interessiert war.' Wir stimmen ihm von Herzen zu - und auch wir wollen mit jeder unserer Ausgaben Brücken bauen, Austausch schaffen - und dennoch manchmal auch Zeit und Welt vergessen machen. Wir wünschen einen beschwingten Beginn des Jahres 2018, in dem sich liebgewonnenes Altes bewahren lässt - und ein herzweiter Raum für Schönes und Neues öffnet! Ihre Maria A. Kafitz

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918
18,50 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Helden der deutschen Novemberrevolution 1918 sind und bleiben die Matrosen der kaiserlichen Kriegsmarine. Sie zündeten den revolutionären Funken. Zunächst in Wilhelmshaven, dann in Kiel, von wo aus er sich rasch über das ganze Land ausbreitete. Das morsche Kaiserreich stürzte zusammen. Die erste demokratische Republik auf deutschem Boden entstand. Gustav Noske war einer der bekanntesten Politiker der damaligen SPD. In Marineangelegenheiten kannte er sich aus. Von Regierung und Parteispitze in den Unruheherd Kiel entsandt, wurde er dort von den Matrosen mit Jubel empfangen. Noske liess sich zum Obersten Soldatenrat Kiel wählen, dann zum Gouverneur, bis er zum Jahresende nach Berlin beordert wurde, um in die Regierung der Volksbeauftragten einzutreten. Welche Politik betrieb der populäre und damals noch keineswegs als 'Bluthund' berüchtigte SPD-Politiker in der Ostseestadt? Das ist das Thema dieses Buches. Wolfram Wette, Prof. Dr. phil, geboren 1940, Historiker und Publizist, von 1971 bis 1995 Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) in Freiburg im Breisgau. Seit 1998 apl. Professor für Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Ehrenprofessor der russischen Universität Lipezk. Mitbegründer der Historischen Friedensforschung (AHF), Mitherausgeber der Reihe 'Geschichte und Frieden' und des Jahrbuches 'Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedensforschung'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Das Internationale System seit 1994 (EU / NATO)
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2-, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft, Kiel), Veranstaltung: Vorlesung Internationale Beziehungen und Aussenpolitik, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. NATO seit 1994 Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts, dem Zerfall der Sowjetunion, der Deutschen Wiedervereinigung und dem Entstehen neuer demokratischer Staaten in Mittel- und Osteuropa ist es zu einer veränderten europäischen und weltpolitischen Sicherheitslage gekommen. Zwar ist die Gefahr eines Krieges, der aus dem Ost-West-Konflikt hätte entstehen können, gebannt, jedoch sind neue Konflikte aufgetreten, die es zu lösen gilt. Der folgende Abschnitt zeigt die Entwicklung der NATO seit 1994 und ihre neue Rolle im internationalen System auf. 'Wir müssen aber auch feststellen, dass andere Ursachen für Instabilität, Spannung und Konflikt entstanden sind. Wir bekräftigen daher die bleibende Gültigkeit und Unverzichtbarkeit unserer Allianz.' (1) [...] _____ (1) Aus: Erklärung der NATO-Staats- und Regierungschefs auf dem NATO-Gipfel in Brüssel 1994, in: CD-ROM: Verantwortung für Frieden und Freiheit. Eine Textsammlung zur Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland von 1949-1999, Ausgabe 2.0, Bonn 1998 (im folgenden zitiert als: Verantwortung für Frieden).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Der Krieg nach dem Krieg
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

'Wie wir in der psychotherapeutischen Arbeit mit kriegstraumatisierten Menschen des Zweiten Weltkrieges und mit deren Söhnen und Töchtern stehen, fühlen uns verpflichtet, immer wieder auf die psychosozialen Dauerschäden zu verweisen, die unter der nicht kämpfenden Zivilbevölkerung, aber auch bei den Soldaten enstehen, die zu diesen Kämpfen herangezogen werden.' So hiess es in der Einladung zu einer Tagung über Kriegstraumatisierte, die die Vereine 'kriegskind.de e.V.' und der 'Förderverein Kriegskinder für den Frieden e.V.' im Oktober 2006 in Kiel veranstaltet haben. Beide Vereine fördern, jeder auf seine Weise, Forschung und therapeutische Hilfe für kriegstraumatisierte Menschen. Das vorliegende Buch dokumentiert diese Tagung mit ihren Vorträgen und kurzen Berichten aus den Arbeitsgruppen. Es war ein breites Spektrum: Da wurde über den Stand der Forschung mit traumatisierten Kindern des Zweiten Weltkrieges und mit deren Nachkommen berichtet; über Traumata aufgrund von Krieg und Stasi in der DDR informiert; über therapeutische Wege bei der Behandlung Kriegstraumatisierter beraten; die Behandlung von Kindersoldaten und deren traumata geschildert; der innere Zusammenhang von Politik, Traumatisierungen und psycho-therapeutischer Hilfeleistung kritisch hinterfragt. Die Tagung endete mit der offenen Frage: Weiss die Politik in aller Konsequenz, was sie tut, wenn sie Menschen zu Auslandseinsätzen abkommandiert? Die FOrschung zeigt: Die Folgen solch traumatisierender Einsätze reichen bis in die dritte und vierte Generation - bei den Soldaten ebenso wie bei der dortigen Zivilbevölkerung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Immanuel Kants 'Zum ewigen Frieden' - Die Bedeu...
9,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Proseminar, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vor über 200 Jahren von Kant veröffentlichte Schrift 'Zum ewigen Frieden' entfaltet die philosophischen Grundlagen für die notwendige aber bis zum heutigen Tage weitgehend fehlende inter- und supranationale Gerechtigkeit. Zugleich stellt sie hinsichtlich der Vereinten Nationen und ihres Vorläufers, des Völkerbundes, ein wichtiges Kapitel der Theoriegeschichte dar. An die Stelle des klassischen Kriegs-Völkerrechts von Hugo Grotius stellt Kant die Neubegründung des Friedens-Völkerrechts. 'Der Krieg wird in dem Moment aufhören, in dem diejenigen, die unter ihm zu leiden haben, über ihn bestimmen können.' Gleichzeitig stellt Kant aber auch die Frage nach einer Vermittlung von normativer Theorie und politischer Praxis. In den drei Definitivartikeln behandelt er die denkbaren Grundbeziehungen des Politischen: (1) Die Beziehung von Individuen innerhalb einer Rechtsgemeinschaft, des Einzelstaates (Staatsrecht), (2) die Beziehungen von Einzelstaaten in einer inter- oder supranationalen Rechtsgemeinschaft (Völkerrecht) und (3) die Beziehung von Individuen zu fremden Einzelstaaten (Weltbürgerrecht). Damit skizziert Kant eine vollständige Theorie des öffentlichen Rechts. In diesem Werk gibt der Autor zunächst die Kernaussagen von Immanuel Kants Werk 'Zum ewigen Frieden' wieder, um dann Begriffe wie Frieden, Demokratie, Völkerbund, Weltrepublik, Weltbürgerrecht sowie Moral und Politik in den zeitgenössischen und unseren heutigen sozialgeschichtlichen Kontext zu stellen und die Umsetzung kantischer Postulate in der politischen Welt aufzuweisen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot
Der Wandel der Entwicklungspolitik. Die zivil-m...
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Europa ab kaltem Krieg, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Geschichte der Entwicklungshilfe, Sprache: Deutsch, Abstract: In zwischenstaatlichen Konflikten gibt es eine klare Trennung zwischen Militär und Zivilisten. Bei den 'Complex Emergencies' also den neuen Formen von Konflikten stellt sich diese Trennung weitaus schwieriger dar. Die Konflikte stehen oft im Zusammenhang mit humanitären Notlagen. Innerstaatliche Kriege, bei denen diese Trennung nicht mehr vorgenommen und die somit zu Kriegen unter Berücksichtigung der Bevölkerung werden, haben zur Folge, dass die einst vorherrschende Distanz zwischen entwicklungspolitischen und militärischen Akteuren und ihren Aufgaben sich in den letzten Jahrzehnten stark verringert hat. Aufgrund der konfliktreichen und gefährlichen Regionen in denen das Militär und humanitäre sowie entwicklungspolitische Akteure gemeinsam arbeiten, hat sich ein neues Paradigma gebildet: 'Keine Entwicklung ohne Sicherheit - keine Sicherheit ohne Entwicklung'. Militärische Mittel können als Instrument für Krisenprävention und Krisenmanagement notwendig sein um einen Konflikt zu beenden. Dauerhafter Frieden wird allerdings nicht allein durch militärische Eingriffe erreicht. 'Eine langfristige Stabilisierung ist nur durch einen 'entwickelten' Frieden möglich, der mehr ist als die Abwesenheit von Gewalt.' Dies wiederum hat zu Folge, dass die Interaktionen bei der Friedenskonsolidierung zwischen zivilen und militärischen Akteuren wichtiger, zahlreicher und komplizierter werden. Über die Gestaltung der zivil-militärischen Schnittstellen wird national und international kontrovers diskutiert, wobei sich die zivilen Akteure mit Fragen nach der Reichweite, den Chancen und Risiken sowie den Regeln und Prinzipien der 'neuen Nähe' zum Militär beschäftigen. Auf der militärischen Ebene entstanden ab Ende der 90er Jahre Überlegungen hinsichtlich der Auseinandersetzung mit der Entwicklungszusammenarbeit. In Deutschland finden wir dieses Verständnis in den Begriff der 'Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Ausland'. In dieser Hausarbeit möchte ich die aus den oben beschriebenen Aspekten resultierende Zusammenarbeit der zivilen, entwicklungspolitischen und militärischen Akteure genauer untersuchen. Beschränken werde ich mich auf den Afghanistankonflikt. Im Vordergrund soll die Frage beantwortet werden, wie die Zusammenarbeit auf nationaler Ebene mit ihren Institutionen und Ministerien funktioniert und welche Gefahren oder Chancen in Afghanistan für die Akteure auftreten oder auftreten können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.09.2020
Zum Angebot