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Der Kaiser ging, die Generäle blieben
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In Kiel begann 1918 die Revolution, die den Ersten Weltkrieg beendete und der Weimarer Republik den Weg ebnete. Theodor Plievier gehörte selbst zu den kriegsmüden Soldaten, die nicht mehr bereit waren, ihr Leben für einen bereits verlorenen Krieg zu opfern. Mit ´´Der Kaiser ging, die Generäle blieben´´ verfasste Plievier einen dokumentarischen Roman, der die Ereignisse von Kiel bis Berlin erfasst und so ein ´´lebendiges Gesamtbild´´ (Plievier) der Zeit schuf. Es ist ein Roman voller Lokalkolorit zwischen Kiel und Berlin über eine entscheidende Zeit der deutschen Geschichte und ein wichtiger Teil der deutschen Literatur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Wiederentdeckung sich unbedingt lohnt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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´´Ich hab´ mich niemals arm gefühlt!´´
19,90 € *
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Rosa Wallbaum, Jahrgang 1915, wuchs in einem Kieler Arbeiterhaushalt auf. Sie sagt von sich, sie sei schon ´´vorgeburtlich Sozialistin´´ gewesen. Ihr Leben schlägt den Bogen vom deutschen Kaiserreich bis ins 21. Jahrhundert. Sie beendete mit vierzehn die Volksschule als sehr gute Schülerin, konnte aber aus finanziellen Gründen weder eine weiterführende Schule besuchen noch ihren Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, verwirklichen. Sie erhielt beim ´Konsum´ eine Ausbildung zur Verkäuferin. Die Bildungschancen, die die Arbeiter-Jugendbewegung ihr bot, nutzte Rosa nach Kräften. Schon als Neunjährige schloss sie sich den Kieler ´Kinderfreunden´ und den Roten Falken an, wo viel Wert auf die Entwicklung des selbstständigen politischen Denkens schon der Kinder gelegt wurde. 1927 nahm sie an der ersten ´Kinderrepublik´ teil, in der auf Gut Seekamp bei Kiel 2000 Kinder praktische Erfahrungen mit Demokratie sammelten. 1939 heiratete sie einen Marinesoldaten, dessen U-Boot nicht zurückkehrte, und mußte nach dem 2. Weltkrieg als Witwe mit zwei Kindern ihren Platz finden. Ihr Bedürfnis, zu lernen und gesellschaftlich tätig zu sein, brachte sie zur Mitarbeit in vielen Organisationen SPD, AWO, Reichsbund und andere. 1955 wurde sie in die Kieler Ratsversammlung gewählt und blieb fast zwanzig Jahre lang Ratsfrau. 1963 übernahm sie die Frauenarbeit für den SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Sechs Jahre später wechselte sie als hauptamtliche Referentin zur neu eröffneten Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Malente, wo sie bis 1974 eine Vielzahl von Seminaren zu tagespolitischen und geschichtlichen Themen leitete. Diese Arbeit führte sie ehrenamtlich noch bis 1995 fort. Rückblickend sah sie die Einrichtungen der Arbeiterbewegung als ´´ihre Universität´´ an, die ihrem Leben eine Perspektive gab, die Schule und Elternhaus allein nicht hätten geben können. Um dies festzuhalten und ihren Dank dafür abzustatten, begann sie mit 86 Jahren, der Herausgeberin ihr Leben zu erzählen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Fragmentary Jewish Historians and Biblical History
30,00 € *
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Erich Gruen zeigt in seiner kleinen Studie, der überarbeiteten und erweiterten Kieler Felix-Jacoby-Vorlesung, über die Jüdischen Geschichtsschreiber der hellenistischen Zeit, dass ihre nur fragmentarisch überlieferten Schriften eine bemerkenswerte Bandbreite und Vielfalt aufwiesen. Ihr Umgang mit den biblischen Texten war zugleich sehr spielerisch, dabei bewusst ideosynkratisch und mit der Absicht verbunden, die Jüdischen Überlieferungen in einen breiteren kulturellen Kontext zu stellen. Die Geschichtsschreiber sahen ihre Aufgabe vorrangig nicht darin aufzuklären. Zu den biblischen Erzählungen boten sie stattdessen fesselnde Wendungen, alternative Versionen und provokante Varianten. Fast immer besaßen ihre Darstellungen auch einen gewissen Unterhaltungswert. Die Sakralität der Heiligen Schrift blieb davon jedoch unberührt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Revell 171 HMS Victory 3D-Puzzle
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Die HMS Victory war ein mit 104 Kanonen bestücktes Linienschiff der Royal Navy, das 1759 auf Kiel gelegt und 1765 in Dienst gestellt wurde. Bekannt wurde sie vor allem als Lord Nelsons Flaggschiff bei der Schlacht von Trafalgar 1805. 1922 wurde sie in ein Trockendock in Portsmouth überführt und blieb so als Museumsschiff erhalten. Seit Oktober 2012 ist sie das Flaggschiff des Ersten Seelords und damit das älteste noch in Betrieb befindliche Marineschiff der Welt. Bastelspaß für Jung und Alt! Mit den Revell 3D Puzzeln lassen sich weltbekannte Gebäude, imposante Skylines oder legendäre Fahrzeuge als dreidimensionale Modelle für jedermann zusammenbauen. Die präzise gestanzten Schaumstoffbauteile machen den Zusammenbau einfach - Keber oder Werkzeug wird dafür nicht benötigt. Je nach Größe und Komplexität des Modells reicht der Bastelspaß von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden.

Anbieter: smdv.de
Stand: 20.09.2019
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64000 Seemeilen Kaperfahrt
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Bereits zu Beginn des ersten Weltkrieges zeichnete sich ab, dass die Marine eine wesentliche Rolle spielen würde. Die englische Seeblockade schnürte Deutschland vom Nachschub ab. Die im Vergleich zur Royal Navy schlecht ausgerüstete Kaiserliche Marine besann sich in ihrer Not auf ein listenreiches Vorgehen: Man rüstete harmlos wirkende Handelsschiffe mit starker Bewaffnung auf und ließ diese scheinbar zivilen Fahrzeuge mit ständig wechselnder Tarnung und auf ideenreichen Routen auf allen Weltmeeren kreuzen, um den Feind zu treffen und Beute zu machen. Diese moderne Form der Piraterie zwischen Kriegsparteien war im 19. Jahrhundert nahezu einmalig. Da den Briten diese Vorhaben natürlich nicht verborgen blieben, begann ein Katz- und Maus-Spiel, das noch in den deutschen Häfen Kiel und Wilhelmshaven seinen Ausgang nahm und dann fast um die ganze Welt führte. Dieses Buch berichtet von der langen und erfolgreichen Kaperfahrt des Hilfskreuzers Wolf, die ihn bis nach Australien und Singapur führte und die rasch legendär wurde. Erzählt wird der Fahrtverlauf aus der Sicht eines einfachen Torpedomaates, der auch heute noch erstaunlich frisch und spannend lesbar von den dramatischen Ereignissen der langen Reise berichtet.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Mankell, Mord im Herbst, Hörbuch auf CD
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Hörbuch aus dem Schwedischen Von Henning Mankell Originaltitel: Händelse om Hösten Übersetzer: Wolfgang Butt . Gesprochen von Axel Milberg 3 CDs. 210 Minuten Laufzeit. MÖRDERISCH spannend der neue WALLANDER ! Eigentlich sucht Kommissar Wallander nur ein gemütliches Haus am Meer als Rückzugsort. Doch schon bei der ersten Hausbesichtigung findet er im Garten die Überreste einer Frauenleiche. Und es bleibt nicht bei dieser einen ... Autor Henning Mankell und "Tatort"-Kommissar Axel Milberg sind ein unschlagbares Team. Der eine schreibt mörderisch spannende Krimis, der andere liest sie mit kühler; geheimnisumwitterter Stimme so fesselnd, dass man nicht mehr aufhören kann, den dramatischen Ereignissen zu lauschen. Henning Mankell , 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich; überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher; von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen. Für Axel Milberg , geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald'; in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Hier finden Sie noch mehr schwedische Krimis ...

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Stand: 10.09.2019
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111 Gründe, die Rhein-Neckar Löwen zu lieben
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Ein Stoff, der für eine Hollywood-Verfilmung reichen würde: vom Meister im Träumen über den Meister im Scheitern zum Meister im Quadrat. 111 Gründe, die Rhein-Neckar Löwen zu lieben? Es gibt ja nicht mal einen, würde wohl ein Fan des THW Kiel sagen. Stimmt natürlich nicht, es gibt sogar viel mehr als 111 Liebeserklärungen. Schließlich sind die Rhein-Neckar Löwen kein alltäglicher Verein: Auf ihren Namen hören sie erst seit rund einem Jahrzehnt. Und im Vergleich mit so manchem Bundesligisten sind sie eher noch Schnullerträger (aber schon in den Top Ten der ewigen Bundesliga-Tabelle). Und Erfolge? Ja, das mit den Erfolgen war so eine Sache. Erst war ganz viel Geld da und der Wunsch, der beste Verein der Welt zu werden - doch die Erfolge blieben aus. Dann war deutlich weniger Geld da - und Erfolg. Zumindest alsbald. Denn es waren geduldige Jäger gefragt. Die eine oder andere Beute glitt den Löwen erst einmal aus den Pfoten. Aber die Gelbhemden haben es bislang immer geschafft, sich über jeden Tiefschlag und jede Widrigkeit hinwegzusetzen. Gummersbach, 24. Mai 2014, zwei Tore. Ein Ort, ein Datum, ein Fakt. Zusammengefasst: ein Trauma. Ein Trauma, das einen Fan der Rhein-Neckar Löwen noch heute zusammenzucken lässt, wenn er daran denkt. Ob das jemals besser werden wird mit diesen unangenehmen Zuck-Reflexen? Die um zwei Tore bei Punktgleichheit gegenüber dem THW Kiel verpasste Meisterschaft wird jedenfalls ewig mit den Löwen verbunden bleiben - und auch mit der Geschichte der Handball-Bundesliga. Wie auch die (meisterhafte) Reaktion des Vereins, der mehr Tradition hat, als so mancher denkt. Zwei Jahre später folgte der erste nationale Titel. Und zwölf Monate darauf gleich der nächste. Jeweils mit vielen Grüßen nach Kiel. Und das, obwohl Uwe Gensheimer, das Gesicht der Löwen, beim zweiten Streich längst schon in Paris sein Geld verdiente. Ihn zu ersetzen? Unmöglich? Möglich!

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Stand: 19.09.2019
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Various - Beat - Hamburg Sound - Beatles, Beat ...
15,95 €
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13,95 € *
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1-CD-Album mit 34-seitigem Booklet, 30 Titel, Spielzeit 79:58 Minuten. The Hamburg Sound Beatles, Beat und Grosse Freiheit Von 1960 – 1970 entwickelte sich auf den Bühnen der Hamburger Clubs eine Musik, die als Merseybeat um die Welt ging, von vielen Beteiligten allerdings ´The Hamburg Sound´ genannt wurde. Natürlich war diese simple Mischung aus Rock ´n´ Roll und Skiffle ursprünglich Ende der 50er Jahre in den Coffee Bars von Soho und in den Liverpoolern Kellern und Kaschemmen entstanden, wo junge Amateurmusiker die Lieder ihrer Lieblingsinterpreten respektlos durcheinander wirbelten und sie mit schier unbezähmbarer Energie aus ihren Instrumenten herausprügelten. Den nötigen professionellen Schliff jedoch erhielten die jungen Bands und ihr Sound erst während der endlosen Hamburger Bühnen–Wochen und –Monate. 1960 kamen The Jets aus London mit Tony Sheridan an der Leadgitarre in den Kaiserkeller auf der Großen Freiheit. Tony wurde in den kommenden Jahren zum Vorbild einer ganzen Musikergeneration. Die Jets begeisterten die Hamburger Jugendlichen mit ihrer neuen, wilden Musik so sehr, daß die Band für den größeren Top Ten Club auf der Reeperbahn abgeworben wurden. Ihre Nachfolger im Kaiserkeller waren die blutjungen Beatles aus Liverpool, die auch bald ins Top Ten wechselten, um dort mit Sheridan Triumphe zu feiern und unter der Regie von Bert Kaempfert in der Harburger Friedrich-Ebert-Halle erste Schallplattenaufnahmen zu machen. Das alte Volkslied My Bonnie, gesungen von Tony Sheridan, wurde damals aufgenommen, ebenso wie John Lennons Interpretation des Titels Ain´t She Sweet. Im Top Ten absolvierten die Beatles 1961 die meisten Live–Auftritte ihrer gesamten Karriere, und bald waren sie die absoluten Publikumslieblinge. Es sprach sich auf St. Pauli herum, daß mit der neuen Musik Geld zu machen war, viel Geld. Am 13. April 1962 wurde im Hause Große Freiheit 39 im ehemaligen Stern-Kino der Star–Club eröffnet. Seinem Besitzer Manfred Weissleder war es gelungen, die Stars von St. Pauli für sein Geschäft zu gewinnen: Sheridan und die Beatles. Auch der Star–Club wurde sofort ein Riesenerfolg, zumal Weissleder zu seinen Lokalmatadoren auch immer wieder echte US-Stars verpflichtete, sozusagen die Urväter des neuen Sounds. Die Giganten des Rock ´n´ Roll gaben sich in seinem Club die Klinke in die Hand. Die wirklichen Säulen seines Geschäfts waren allerdings die Alltagsbands, die dort tagein tagaus zum Tanz aufspielten. Junge Kapellen aus England, vorwiegend aus Liverpool, die im Star–Club ihren eigenen Stil entwickelten. Nirgendwo auf der Welt gab es eine bessere ´Show–Akademie´ als in Weissleders ´Beatschuppen´. Mindestens drei Kapellen pro Nacht wechselten sich dort ab und konnten voneinander lernen. Außerdem gab es immer wieder hautnahen Kontakt zu den US-Stars, die ihren Schülern bereitwillig Tricks verrieten. Gene Vincent war einer der ersten Stars, die in der Großen Freiheit erschienen. Er trat dort wochenlang auf und verbrüderte sich mit Kollegen und Fans, die er durchaus auch mal zu Hause besuchte. John Lennon ließ sich zusammen mit seinem Idol fotografieren. Einige dieser Stamm-Bands blieben monate-, sogar jahrelang an der Elbe und bildeten so die Basis für den ´Hamburg Sound´. Aus der ehemals ´Freien und Barber-Stadt´ ( nach Chris Barber´s Jazz Band, die in den fünfziger Jahren in Hamburg außerordentlich populär war) wurde endgültig die ´Beat City´. Tanzclubs nach dem Vorbild von Top Ten und Star–Club schossen wie Pilze aus dem Boden. Nicht nur in Hamburg, sondern, parallel zum Erfolg der Beatles, bald überall in Europa und rund um den Globus. Hamburg blieb für ein paar Jahre der musikalische Mittelpunkt dieser Welt. Britische Gruppen kamen auf Verdacht in die Hansestadt, um möglichst ein Engagement im Star–Club zu ergattern. Nur wenige jedoch gelangten als ´Seiteneinsteiger´ in die professionell geführten heiligen Hallen. Die meisten landeten, wenn überhaupt, in den vielen anderen Hamburger Clubs oder im Umland, in Kiel, Eckernförde, Lüneburg: Überall gab es Clubs, und überall gab es Beat-Bands. Zu viele, mittlerweile auch deutsche. Die meisten Läden und Bands gab es in Hamburg, und die Schaltzentrale war der Star–Club; hierhin wurden immer wieder aktuelle Stars verpflichtet: so unterschiedliche Künstler wie Ray Charles und Jimi Hendrix, Chubby Checker und Vanilla Fudge und so weiter - sämtlich hervorragende Gastdozenten für die einheimischen Bands, die entweder bald selbst berühmt wurden oder zumindest immer

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.04.2019
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Korvettenkapitän Otto Adalbert Schnee
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Dies ist die Geschichte von Korvettenkapitän Adalbert Schnee. Am 31. Dezember 1913 in Berlin geboren, trat er am 8. April 1934 nach dem Abitur als Seeoffiziersanwärter in die Reichsmarine ein. Nach einer ersten infanteristischen Grundausbildung in Stralsund und der praktischen Bordausbildung an Bord der Gorch Fock , nahm er 1935 an der 5. Ausbildungsfahrt des Leichten Kreuzers Emden unter dem Fregattenkapitän und späteren Großadmiral Karl Dönitz, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte, teil. Nach weiteren Ausbildungsabschnitten und Lehrgängen in Flensburg-Mürwik, Wilhelmshaven, Kiel und Stalsund und eine insgesamt siebenmonatige Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Leipzig wurde Adalbert Schnee am 1. April 1937 zum Leutnant zur See befördert und entschied sich am Ende seiner dreijährigen Ausbildungszeit zur noch jungen U-Boot-Waffe zu wechseln. Zunächst als 1. Wachoffizier auf U 23 eingesetzt, erlebte Adalbert Schnee auch den Beginn des Zweiten Weltkrieges und seine ersten fünf Feindfahrten auf diesem U-Boot, bevor ihm am 30. Januar 1940 mit U 6 sein erstes eigenes Kommando übertragen wurde, dem am 19. Juli 1940 das Kommando über U 60, einem 750-t-U-Boot, folgte. Mit letzterem gelang ihm auf insgesamt drei Feindfahrten im Nordatlantik die Versenkung von zwei Handelsschiffen. Nach kurzer Unterbrechung, die er als vertretender Kommandant auf U 121, einem Schul-U-Boot des Typs IIB, verbrachte, konnte er am 25. Januar 1941 U 201, das erste U-Boots des neuen Typs VIIC in Dienst stellen. Am 1. März 1942 zum Kapitänleutnant befördert, konnte Adalbert Schnee mit U 201 bis zum 24. August 1942 auf insgesamt sieben Feindfahrten im Atlantik seine Versenkungserfolge auf über 95.000 Bruttoregistertonnen erhöhen. Als 105. Träger wurde ihm hierfür am 15. Juli 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen, welches er am 30. August 1941 bereits erhalten hatte. Nach der Abgabe des Kommandos von U 201 sollten anderthalb Jahre vergehen, bis Adalbert Schnee wieder mit einem U-Boot in See stechen sollte, denn am 26. Oktober 1942 wurde er Admiralsstabsoffizier beim Befehlshaber der Unterseeboote und später Referent im Oberkommando der Marine. Am 1. August 1944 zum Korvettenkapitän befördert, lief Schnee kurz vor Kriegsende als Kommandant mit U 2511 einem Boot des völlig neuen Typs XXI ein letztes Mal zur Feindfahrt aus Bergen aus. Über den Verlauf dieser Feindfahrt sind sich die Quellen nicht einig so will Adalbert Schnee bis auf Torpedoschussweite an den britischen Schweren Kreuzer HMS Norfolk herangekommen sein, was die neuere Forschung auf Grund der befohlenen Route des Schweren Kreuzers HMS Norfolk bezweifelt. Fest steht jedoch, dass aufgrund des Waffenstillstandsbefehls vom 4. Mai 1945 kein Torpedo abgeschossen wurde. U 2511 wurde dann im Rahmen der Operation Deadlight 1946 zerstört. Korvettenkapitän Adalbert Schnee kam mit seiner Mannschaft nach Kriegsende für kurze Zeit in die Kriegsgefangenschaft nach Norwegen, doch bereits im Herbst 1945 wurde er wieder beim Deutschen Minenräumdienst eingesetzt. In seinem zivilen Leben Handelsvertreter und Familienvater von drei Kindern blieb er bis zu seinem Tod am 4. November 1982 als Präsident des Verbands deutscher U-Bootfahrer aufs Engste mit der See und der Marine verbunden.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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